#1 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Monostrotos 12.12.2012 07:36

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An alle Barhuf-Leute...Lasst Ihr Eure Pferde von einem Hufschmied oder Huforthopäde machen? Ich hätte gerne gewusst,falls Ihr den Huforthopäde nehmt,warum und wie ihr mit dem zufrieden seid.Ich habe ien bisschen im internet geguckt und habe bemerkt,das der huforthopäde pro sitzung doppelt so teuer ist,wie ein Schmied.Was rechtfertigt diese Preise?Bin ratlos...

#2 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Mobi 12.12.2012 07:40

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Wir haben ewig auf Schmied geschworen, aber seit April 2012?? haben wir einen Hufpfleger.

Der Preis kommt bei uns einfach aus der Zeit. Er braucht fast genauso lange, wie unser Schmied für 4 Eisen. Er ist mega gründlich und "schnitzt" einfach sehr viel, bis alles stimmt.

Unser Schmied hat beim ersten Versuch auf Barhuf einfach ausgeschnitten wie für Eisen. Da muss ich mich nicht wudnern, wenn das Pferd lahm...
Bei uns kommt einmal der Schmied für lady.. die hat so eine miese Beinstellung, dass sie sich die Hufe unsymetrisch abläuft und für Mobs den Hufpfleger. Beide kommen auch gut zureckt... der Schmied rastet regelrecht aus, weil Mobs immer gucken muss, was er da macht.

#3 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Jessy90 12.12.2012 08:25

Also ich habe einen Hufpfleger der auch beschlägt. Mit dem bin ich SEHR zufrieden.
Vorne hab ich Eisen drauf da wir dringend korrigieren müssen. Hinten hat sie jetzt keine
mehr und tritt viel besser. Er macht das auch echt gut. Wenn Eisen drauf kommen nimmt
er Material weg, wenn er barhuf laufen lässt eben je nach Huf.
Ich würd jetzt nicht sagen Schmied oder Pfleger oder orthopäde oder sonst was ist besser.
Egal wenn ich nehme, er MUSS wissen ob die Biomechanik des Hufes, am liebsten über
die des ganzen Pferdes haben. Es spielt ja der ganze Körperbau und die Gangmechanik
mit rein wie das Pferd gestellt werden muss.
Zudem find ich es klasse wenn sie sich regelmäßig Fortbilden. Den das Wissen der
Mechanik des Hufes wird ja auch ständig erweitert.
Ich kenn ne Huforthopäde, die find ich furchtbar. Die Pferde wo ich kenne wo die macht
sind mehr oder weniger alle Dauerlahm und liegen mehr als das sie stehen.

#4 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Schatti 12.12.2012 08:30

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Bei uns kommt eine Huforthopädin. Sie kommt ca alle 5 Wochen und ich zahle 45 €. Manchmal macht sie nur ganz wenig, aber: ich sehe den Erfolg! Schatti war mit Eisen total empfindlich und hat ständig Hufprellungen gehabt. Seit der Umstellung keine einzige mehr. Ich zahle lieber etwas mehr Geld, weiß aber dass es was bringt, als dass irgendein unfähiger Schmied ( Sorry ) ihn versucht anzubinden, ihn zu kurz schneidet und dann 4 Eisen drauf knallt.

Ps: mein 1. Schmied sagt übrigens, dass Schatti immer 4 Eisen brauchen würde.... Soviel also dazu

#5 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Carlucia 12.12.2012 09:23

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Wir haben einen Hufschmied, der auch sehr gut Pferde mit Barhuf bearbeitet.

Nicht jeder Hufpfleger oder Huforthopäde macht seine Arbeit perfekt, da gibt es sicher genauso "schwarze Schafe" wie unter den Hufschmieden.

Wahrscheinlich ist es immer gut, wenn man sich diesbezüglich bildet, viel liest und erklären lässt. Dann kann einem nicht so schnell was untergejubelt werden.

#6 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Shirana 12.12.2012 09:42

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Ich finde, das kommt eher auf die Person und ihr Können an als auf die Berufsbezeichnung...
M.W. schneiden die meisten Schmiede halt aus wie für Eisen und das ist gar nicht gut für Barfuß. Aber es gibt auch viele Hufpfleger oder -orthopäden, die ebenfalls zu viel an der Sohle herumdoktern oder sonstwelche Sachen machen, die dann dem Pferd nicht gut tun.
Ganz blöde Sache.
Ich würd halt die Umstellung z.B. von einem Barfußfachmann begleiten lassen und dann so viel wie möglich lernen, was Du selbst machen kannst. Denn für jedes Mal raspeln, falls mal was ausgebrochen ist oder ein bisschen franst oder so was brauchst Du ja keinen teuren Fachmann/Fachfrau. Das kannst Du sehr gut selbst machen und damit auch die Intervalle für die Hufbearbeitung deutlich verlängern.

#7 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von smarten die 12.12.2012 11:00

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Ich habe einen Schmied, der sich immer wieder weiterbildet, und immer ne Menge Gedanken macht.
Smartie hat sehr flache Hufe mit wenig Gewölbe und einer sehr dünnen und empfindlichen Sohle. Der geht schnell wie auf Eiern, sobald nur kleinste Steinchen da sind. Sogar auf gutem Boden, wenn Gewicht drauf kommt (sprich: Reiter). Da er aber ein "Arbeitstier" ist, das nach zwei Tagen Nixtun einfach gräßlich gelaunt ist (und fast schon aggressiv wird) muss ich einen Kompromiss machen: Vorne Eisen, z.Zt. mit Platte und Polster (der Schmied hat mit einem anderen Galopper gute Erfahrungen zur Bildung von Gewölbe und steileren Hufen gemacht), und hinten barfuß.
Obwohl der Schmied es für unwahrscheinlich hält, dass es klappt, habe ich die Hoffnung, wenn die Stellung dann mal besser ist, noch auf barfuß umzustellen.
Vielleicht bleibts ein Traum.

#8 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Monostrotos 12.12.2012 11:29

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Der einzige Huforthopäde hier bei mir im umkreis verlangt 60 Euro,plus spritgeld.und wenn meiner nicht "lieb" ist,20 Euro die Stunde aufschlag.Das finde ich wucher...

#9 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Shirana 12.12.2012 13:01

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Ja. Wucher. Find ich auch.

#10 RE: Hufschmied oder Huforthopäde von Tannenprinzessin 12.12.2012 18:02

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Wat? Soviel zahl ich ja für Alueisen
Mein Schmied schneidet auch gut für Barhuf, hinten hat Mozart ja keine Eisen mehr. Bis auf einen Riss, den er hatte, kann ich bisher nicht klagen.

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