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#1 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von alina1987 21.12.2012 14:13

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hi ihr lieben,

mein stütchen hat es schon wieder erwischt...pilz durch allergische reaktion auf neoprengurt in kombination mit langem fell und schwitzen

genau den 1,30cm der der blöde gurt lang ist hat der pilz angegriffen.Ta war da hat sie im Abstand von zwei Wochen geimpft und ich habe fleissig mit imaverol gewaschen, als die zweite impfung gegeben wurde hies es laut ta das innerhalb relativ kurzer zeit auch die haut sich regenerieren müsste und die schuppenbildung aufhören sollte, ausserdem hat sie mir empfohlen die haut vorsichtig einen tag nach dem waschen mit bebanthol einzureiben da sie eben so trocken ist, ich bin aber irgendwie nicht ganz zufrieden und mir auch unsicher ob weitere schritte notwendig sind.
die haut schuppt nach wie vor immer wieder leicht, neue stellen sind aber keine dazu gekommen, ich reite und arbeite relativ regenmäßig habe dabei aber das gefühl das stütchen doch nicht ganz fit ist und der pilz sie doch mitgenommen hat, ich rede mir ein das sie nicht die selbe kondition hat wie sonst, momentan spielt aber auch das wetter einen streich sie verkraftet dieses sehr kalte dann das nasse und zwischen drin wieder warme nicht. jetzt bin ich mir natürlich auch nicht sicher ob ich ihr zuviel zu mute und sie lieber stehen beiben sollte( im offenstall) ausserdem will ich in ein paar wochen ein blutbild machen lassen um zu schauen ob etwas auffällig ist , auch mit einer weiteren fälligen impfung muss ich nun warten da das einfach zu viel für den organismus ist.
vielleicht könnt ihr mir etwas meine unsicherheit nehmen irgendwas falsch zu machen, habe auch überlegt wenn imaverol leer ist mit dem lebermoosextraxt weiter zu waschen, auch apfelessig wurde mir verdünnt schon empfohlen......aber sollte nach drei wochen das ganze nicht eigentlic durch sein?

danke für eure antworten

lg

#2 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Priska 21.12.2012 19:45

Pilz durch allergische Reaktion ?

Sehr unwahrscheinlich , oder ?

[ Editiert von Priska am 21.12.12 19:47 ]

#3 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Warwing 21.12.2012 20:06

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Ist dein Pferd ein Fuchs?

#4 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Sintra 21.12.2012 20:12

Hiermit hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Prophylaktisch sprühe ich die Pferdebürsten ein, Satteldecken, Winterdecken, Fesseln nach Matschbad und auch Gesäuge und Schlauchtaschen. Das Zeug funktioniert auch bei ausgeprägtem Pilzinfekt.


http://www.wilms.com/Hygiene/De/Produkt.aspx?ID=101

[ Editiert von Sintra am 21.12.12 21:16 ]

#5 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Priska 21.12.2012 20:29

Kolloidales Silber

#6 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von smarten die 21.12.2012 22:29

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Betrifft Silber: Habe grade vor zwei Tagen einen Bericht im TV gesehen, da hieß es, dass Silber (es ging konkret um Nanosilber, in Kleidung z.B.) zwar eine therapeutische Wirkung habe, aber das Fenster zwischen Heilung und Schädigung sehr klein sei und man daher nicht sicher sein könne, wie man es dosieren müsse.

Ich habe selber gute Erfahrung mit Pipi-Therapie gemacht. Man behandelt dabei erkrankte Stellen mit Urin. Idealerweise eigener Morgenurin. Beim Pferd ist es natürlich schwierig, weil die ja nicht unbedingt auf Kommando pieseln. Bei meinem Araber hab ich meins genommen. Wir standen uns so nahe, dass das akzeptabel war. Hat immer funktioniert.
Als ich von ihr mal n Pilz übernommen habe ist der erst nach Pipibehandlung abgeheilt.

Pilz deutet aber schon auf ne schwache Immunlage hin, sagt man. Da wäre also ne Unterstützung hilfreich. Würde da aber n TA oder Heilpraktiker fragen.

#7 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von sham1006 22.12.2012 05:46

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der pilz wäre dann aber nicht nur in der gurtlage oder habe ich es falsch verstanden?

im vergangenen winter hatte meine alte stute quasi ganzkörper"befall". ob es eine cushing-reaktion oder milben waren wurde nicht geklärt. gegen milben wurde mit gift und melkfett behandelt. selbst die winterdecke habe ich eingeschmiert. melkfett hat letztlich milderung gebracht, ich hatte aber ein fast kahles omachen. ohne decke wurde es dann endgültig besser.

ich würde dir 0,9 % kochsalzlösung zur heilung empfehlen und wenn sie tatsächlich eine schwache abwehr hat- eigenbluttherapie! sauteuer, aber nach eine zeit regeneriert sich das pferd.

noch ein tipp gegen milben und so´n viechzeug- die mögen keine essigessenz die befallenen stellen mit lösung regemäßig reinigen und aus die maus

#8 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von smarten die 22.12.2012 17:44

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Also, vermutlich sind die Sporen schon am ganzen Körper, aber ausbrechen tut so ein Pilz dann an den Schwachstellen. Unter Neopren kann es schon mal seeeehhhr warm werden, da kochen die dann vielleicht einfach schön hoch.

#9 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Sintra 22.12.2012 21:36

Ich würde mit Pinusfauna behandeln. Das ist völlig ungiftig und hilft sicher gegen Pilz und andere Schädlinge/ schädliche Dinge. Pinusfauna macht sich das im Holz enthaltene Tanin zu Nutze. Es pflegt sogar Haut und Haarkleid und belastet den Körper in keiner Weise.

#10 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von alina1987 23.12.2012 14:00

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hi,,



nein meine stute ist eine braune und anscheinend anfällig bei feucht warmen milioe pilz zu bekommen, letztes jahr hatten wir den um die selbe zeit unter der stallgamaschen....
sie hatte den pilz tatsächlich nur in der gurtlage man kann genau erkennen wo sattel und satteldecke anfängt.....doch laut tierarzt war es eine reaktion auf den gurt.
ich habe sie jetzt mit imaverol 3 wochen gewaschen und jetzt gehe ich hin und wieder zur sicherheit mit lebermoosextraxt drüber....dann scheint das ganze entgültig erledigt zu sein.
ich frage mich halt nur wo ihre immunlücke herkommt.sie bekommt ein auf sie abgestimmtes futter bzw hafer ausserdem ein hochwertiges mineralfutter diverse öle mash und immer wieder kuren für den stoffwechsel den hautzellwechsel und das immunsystem...aber anscheinend immer noch nicht genug?
leider scheinen die blüter im winter allgemein recht undankbar zu sein im sommer habe ich diese probleme nie.....
ausserdem kommt dazu das meine stute vorher einige zeit ohne wirkliche fürsorge gehalten wurde und somit sicher einiges aufzuholen hat

lg und schöne weihnachten

#11 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von smarten die 23.12.2012 18:58

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Meine vollbluterfahrene Stallchefin hat sogar mal die Beobachtung gemacht, dass sie - die Vollblüter) im Fellwechsel häufiger Hufgeschwüre bekommen.

#12 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Warwing 23.12.2012 21:32

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Füchse sind in der Regel auch sehr hautempfindlich und weil ich mal eine Fuchsstute hatte, war ich bei ihr "Hautprofi". Nun ist deine also braun...
Trotzdem:
Mash nicht öfter geben als 2x die Woche (habe ich hier mal im Forum gelernt und es stimmt, sonst kann das Phosphatverhältnis im Knochen durcheinander kommen), und zuviele Immunkuren etc. würde ich auch nicht machen.
Ich persönlich stehe auf Kanne-Brotrunk, bzw. Fermentgetreide. Brottrunk gibt es in 0,5 Liter Flaschen im Drogeriemarkt. Ist nicht teuer, kann man die Haut mit einreiben (Säureschutzmantel wird gestärkt) und ist gut für die Darmflora, weil es die Bildung der "guten" Darmbakterien fördert.
Die Erfahrung mit diesen "fertigen" Stallgamaschen habe ich auch gemacht, ist ein prima Brutkasten für Pilze aller Art. Besser ging dann bandagieren mit Baumwollunterlagen und Wollbandagen, da gab es dann keine Probleme mehr.

Auch Kräuter würde ich persönlich immer nur gezielt und für kurze Zeit (als Kur) anwenden. Johannikraut z.B. ist ein echtes Teufelszeug.
Frei nach dem Motto: Rauchen ist auch pflanzlich und trotzdem nicht gesund.

#13 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Priska 23.12.2012 21:35

Das liegt wohl an den flachen Hufen (Stellung) , dünnen Sohle und vollen (ohne Wölbung) Hufen !
(die Fehler liegen aber alles schon in der Zucht,da auf andere Dinde mehr Wert gelegt wird)
Wenn der Körper beim Fellwechsel beansprucht wird ist das überall zu merken !

#14 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Warwing 23.12.2012 21:52

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@Priska: seitdem meiner nach Biernath "bearbeitet" wird, sind flache Stellung, kein Gewölbe und dünne Sohlen Themen der Vergangenheit. Und wenn ich es nicht selbst miterlebt hätte, würde ich es heute noch nicht glauben. Hat aber auch zwei Jahre gedauert.

#15 RE: Pilz und anscheinend ein schwache Immunabwehr von Flying Gold 31.12.2012 23:18

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Stimmt, da muss ich Warwing recht geben. Ich hab sogar schon öfter in Rassetypbeschreibungen des Englischen Vollbluts von "kleinen, harten Hufen" gelesen. Seitdem meiner Huforthopädisch gemacht wird, kommen wir auch dahin. Zwar nur langsam, aber immenhin!

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