#1 RE: Huforthopädie! von FancysNitjo 10.01.2010 20:07

Hallo :-)

Ich lasse Fancy seit kurzem von einem Huforthopäden der nach Jochen Biernat arbeitet (bitte nicht mit Strasser verwechseln ;-) die Hufe machen und bin sehr sehr sehr zufrieden!!!

In der Vergangenheit war ich eigentlich mit meinem Hufschmied immer sehr zufrieden (ich wusste es ja auch nicht besser), bis mich eine Freundin bei mir am Stall auf besagten Huforthopäden ansprach.

Mein Hufschmied war zu dieser Zeit schon zwei Wochen überfällig, telefonisch nicht zu erreichen und somit wollte ich sowieso wechseln! Bei mir am Stall werden inzwischen alle Pferde von Huforthopäden, die nach Biernat arbeiten "behandelt". Anfangs war ich eher skeptisch, da ich hochgelobte Koryphäen immer etwas kritisch sehe ;-) !!

Doch ich wurde eines besseren belehrt. Der Orthopäde war nun zweimal da (er kommt alle 4 Wochen, 40€) und Fancys Hufe sehen komplett anders, besser(!) aus.
Als der Orthopäde Fancys Hufe zum ersten mal sah, schlug er nur die Hände über dem Kopf zusammen und stammelte was von "Katastrophe".
2 1/2h Erstbehandlung und unzählige Erläuterungen zum Hufaufbau, dem richtigen Bewegungsablauf und der Unfähigkeit der meisten Hufschmiede später war es geschafft. Klar glaubte ich viel über Hufe usw zu wissen, aber das wird wahrscheinlich fast jeder denken... Ich behaupte mal in 90% der Fälle ist das ein Irrtum!

Der Erfolg gibt ihnen Recht. Pferde, die schon aufgegeben und fast auf dem Weg zum Schlachter waren, konnten mit Hufbehandlungen nach Biernat gerettet werden!!
Keine Sorge, ich bin nicht auch zu einem Jünger des Huf-Gurus geworden, sondern möchte euch die sehr gute Arbeit dieser Orthopäden nicht vorenthalten!!! ;-)

http://www.difho.de/

Viel Spass beim lesen,

Bastian

[ Editiert von FancysNitjo am 10.01.10 22:09 ]

#2 RE: Huforthopädie! von Carinossylv 03.03.2010 06:52

Das ist ja toll das es immer mehr werden die Barhuf gehen.

Ich kann über diese Methode nichts sagen, hab noch nicht danach arbeiten lassen. Aber das mit dem Schlachter usw kann ich bestätigen.

Denn auch bei meiner Methode NHC Natural Hoof Care sind solche Pferde wieder reitbar geworden. Einen davon besitze ich. Oder wenn manns genau nimmt. Zwei.

Mein WB (er konnte absolut nicht mehr laufen) war zum einschläfern angemeldet. Dann kam ich und mein Hufbearbeiter. Genial.

Kann nur immer wieder ermutigen diesen Schritt zu gehen. Wenns auch manchmal etwas länger dauert (bei mir 8 monate) aber es lohnt sich.

LG

#3 RE: Huforthopädie! von Warwing 03.03.2010 16:28

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In der neuen Cavallo (März/2010) ist dazu ein, wie ich finde, interessanter Bericht. "Nur das Beste für den Huf". 5 Fragen und 5 Meinungen von einem Hufheilpraktiker, einem nach NHC, ein BESW-Hufpfleger, ein Huforthopäde nach Biernat und ein staatl.gepr. Hufbeschlagsschmied.

#4 RE: Huforthopädie! von FancysNitjo 05.03.2010 07:59

Moin Moin,

den Artikel in der Cavallo habe ich auch gelesen. Ich bin der Meinung, dass der Bericht sehr schwammig ist! Da wird ebend nicht so richtig auf die einzelnen Methoden eingegangen. Ist mehr so ein "Blabla"!

Da ich die Biernat-Methode Live und in Farbe kenne, kann ich sie nur weiterempfehlen!

Seit ca drei Monaten lasse ich Fancys Hufe nun durch einen Orthopäden nach Biernat behandeln. Früher hatten wir das Problem, dass Fancy seine Hinterhufe beispielsweise immer hinterher geschliffen hat. Nach und nach wurde es weniger. Dann ist er häufiger mal gestolpert - auch vorbei! Zusätzlich habe ich auch eine Physiotherapeutin drüber schauen lassen um auszuschließen, dass irgendwelche Beschwerden im Rücken etc vorliegen. Diesbezüglich war aber alles in Ordnung!

Liebe Grüße :-)

Bastian

#5 RE: Huforthopädie! von Warwing 05.03.2010 16:56

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Naja, die Fragen sind ja auch nicht wirklich speziell gestellt. Die Fallbeispiele, die auf der Huforthopädie Homepage gezeigt werden, finde ich aber auch schon sehr speziell. So schlechte Beschläge kenne ich hier aus unserem Raum nur von einem "Schmied" (ist eigentlich Postbote, glaube ich. So mit 8-10 Nägeln und immer schön die Zehe langzüchten.) Ansonsten haben wir hier auch einige Lehr- und Innungsschmiede und ich finde, die arbeiten schon sehr korrekt. Ich persönlich bin sehr von Kunststoffbeschlägen angetan, wenn es denn nicht barhuf geht.

#6 RE: Huforthopädie! von Carinossylv 05.03.2010 22:32

wenn es denn nicht barhuf geht

Das ist ja das Problem. Bis ein Pferd richtig Barhuf gehen kann und voll belastet werden kann ( ich spreche da von Ausritten von ca 3 Std täglich) dauert es je nach Pferd 1 bis 2 Jahre.

Aber es kann jedes Pferd Barhuf gehen und auch gearbeitet werden. Ganz allgemein gesagt.

Und ich denke die Homepage von Difo spricht für sich. Das ist bei NaturalHoofCare nicht anders.

Liebe Grüsse

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