#1 Hackamore ja/nein? von tripleburger 21.06.2015 20:21

avatar

Also diese knappes knappe halbe Jahr, das ich mit meinem Kleinen bis jetzt verbringen durfte hat schon ganz ganz viele Fortschritte hervor gebracht.
Ich übe jeden Tag mit ihm und im Umgang ist er mittlerweile brav und das Reiten läuft auch immer besser, wenn auch nicht perfekt. :)

Ich nehme bei einer tollen und erfahrenen Trainerin Stunden. Letztens meinte sie, ich sollte mal ein softes Hackamore ausprobieren, um zu sehen ob er darauf besser reagiert.
Heute haben wir das ausprobiert und es hat ziemlich gut geklappt. Ich habe mich jedoch nicht so wohl dabei gefühlt, da ich gelesen habe Hacks sind so scharf und man muss die Zügel durchhängen lassen und so weiter..
Um unsere Problemchen zu beschreiben:
Acti ist eigentlich sehr weich im Maul, er sucht die Anlehnung und hat den Kopf manchmal zu weit unten. Das ist also nicht das Problem, unser größtes Manko ist nämlich seine Steifheit, und dass er sich in alle Richtungen verbiegt und nicht gerade aus gehen will. Das macht er allerdings nur auf seiner schlechten Hand. Ich reite auf Anraten meiner RL drüber hinweg und wenn ich mich dann durchgesetzt habe geht er traumhaft kooperativ und konstant an der Hand - so süß. Alle 3 Monate kommt der Osteopath und renkt alles ein und Akupunktur wird auch gemacht. Der kann seine Blockaden gut lösen und meint aber, er hat ziemliche Trauma von der Bahn und wohl auch ein Schmerzgedächtnis.

Ich gehe viel und gern ins Gelände mit ihm, da ist er suuuuper brav und geht ganz locker. Ich reite ihn im Gelände fast am durchhängenden Zügel, auch im Galopp habe ich den Zügel länger da er keine Tendenzen zum ziehen oder lospreschen macht. Jetzt meine Frage: macht ein (sehr, sehr weiches!) Hackamore Sinn? Anlehnung soll ja nicht möglich sein, die Hilfen gibt man doch impulsartig, und lenken muss man damit doch zur Gänze über den Sitz?! Wie sinnvoll ist es dann, bei acti ein Hack einzusetzen, denn unser Hauptproblem ist ja das verbiegen und "irgendwo hin Rennen"?
Wäre super wenn jemand Erfahrungen mit Hacks hat und mir sagen könnte ob ich bei Trense oder Hack bleiben soll..
Danke ! Lg!!!

#2 RE: Hackamore ja/nein? von Shirana 22.06.2015 10:12

avatar

Ähm... Da verstehe ich nicht, was das Hack bringen soll. Hat er für die RL sichtbare Probleme mit dem Maul, von denen Du von oben nichts siehst??
Ich reite ja selbst auch gebisslos, hatte auch schon verschiedene Hacks auf verschiedenen Pferden. Was die am besten können ist: Bremsen.
Aber man kann damit durchaus in Anlehnung reiten und auch "lenken" und abstellen etc. Funktioniert dann wie ein Sidepull. Diese superscharfen Dinger mit hartem Nasenriemen und langen Anzügen würde ich nicht auf's Pferd tun (hab in meiner Jugend mal einen Vollblüter mit sowas geritten, das hat gut geklappt, aber es war auch so lose verschnallt wie ein Halfter). Bei diesen Dingern brauchst Du eine sehr sehr weiche Hand und einen sehr sehr sicheren Sitz, finde ich.
Die weich gepolsterten mit kurzen Anzügen sind schon viel besser und angenehmer für's Pferd. Besonders gefällt mir das Glücksrad (was ja auch wie ein Hack wirkt, je nachdem, wo man den Zügel einschnallt).

Nur wie schon oben gesagt: Was soll das bringen gegen die von Dir geschilderten Probleme? Hat Deine RL Dir das mal genauer erklärt??

#3 RE: Hackamore ja/nein? von Monostrotos 22.06.2015 18:38

avatar

Ich schliesse mich Shirana an. Reite auch selbst Gebisslos mit Star Bridle. Kann damit ausreiten, dressurreiten in Anlehnung und auch Springen.

#4 RE: Hackamore ja/nein? von tripleburger 23.06.2015 23:25

avatar

Nein es ist ja auch ein ganz locker verschnalltes, kurzes Hack, also mit ganz ganz kurzen Hebeln.

Ja ich verstehe eben auch nicht, was das bringen soll, er hat nämlich keine Maulprobleme.
Ich versuche nachzuvollziehen, warum ein Hack besser sein soll.
Mir kommt aber allerdings vor, er steht drauf. Werde das mal weiter beobachten.


Ich will ihn so reiten, wie es für ihn am angenehmsten ist. Mit geht es dabei wirklich rein darum, dass er Spaß am laufen hat und gesund über den Rücken läuft. Was würdet ihr mir raten? Ich bräuchte genaugenommen nicht viel Einwirkung. Reite fast ausschliesslich nur über den Sitz, brauche die Zügel aber zum "gerade machen" wenn er sich so schrecklich verbiegt. Hab das Glück dass ich ihm vollstes vertrauen kann und er niemals zieht, durchgeht, Seitenhüpfer macht oder sonst irgendwelche halblustige Sachen.

Was meint ihr ? Bin für alles offen ;)

#5 RE: Hackamore ja/nein? von Shirana 24.06.2015 10:30

avatar

Wie wär's mit Dualaktivierung?
Man kann ein Pferd ja nicht über den Zügel geraderichten - egal, was für eine Zäumung man benutzt.

Und wie sieht's mit Arbeit nach dem Longenkurs von Babette Teschen aus - oder anderen, die die Idee des Führens in Stellung in die Longenarbeit einbeziehen.

#6 RE: Hackamore ja/nein? von Sunnyboy75 24.06.2015 23:14

avatar

Also wenn meiner sich hoch oben verwirft, mache ich ihn auch "mit dem Zügel gerade", indem ich mit der Hand mit hochgehen und damit den Druck von der Zunge weg auf den Maulwinkel bringe, ggf. nehme ich die Hand auf der Seite zu der er sich verwirft ein Stückchen höher als die andere. Das funzt schon, ist aber nicht die schönste Lösung.

Mit einer Hackmore kann man soweit ich gelernt habe, nicht direkt seitwärtsweisend einwirken sondern nutzt das anlegen des Zügels an den Hals. Ich bin mit der Zäumung irgendwann immer an Greznen gestossen, reite aber auch ungern gebisslos. Überzeugt hat mich das Glücksrad, was m.E. aber auch recht scharf sein kann, was viele unterschätzen.
Und kurze Anzüge sind nicht unbedingt weicher, sondern u.U. "schneller" im Hebel (wie bei Kandarengebissen auch).

Eine Freundin von mir reitet ihren Blüter mit Bosal. DAS finde ich wirklich klasse, sie hat auch Unterricht bei einem speziellen Trainer. Da gab es kürzlich diesen Artikel von Bernd Hakl, der sich darüber auslässt, dass alle angeblich pferdefreundlich gebisslos reiten wollen, dann aber Hebelzäumungen nehmen anstatt zu einer Bosal zu greifen, mit der man wirklich gezwungen ist, korrekt zu reiten.

#7 RE: Hackamore ja/nein? von smarten die 24.06.2015 23:35

avatar

Meines Wissens ist eine gebißlose Zäumung nicht grundsätzlich sanfter, egal, was die Gurus einem erzählen. Da wird Druck am Kopf des Pferdes gemacht, und der Kopf ist nunmal nicht gepolstert. Im Maul kann das Pferd den Druck in gewissem Maße mit der Zunge abfedern (wenn ihr versteht, was ich meine). Auch eine gebißlose Zäumung ist nur so weich, wie die dranhängende Reiterhand.
Nichtsdestotrotz: Das Pferd entscheidet letztendlich, bzw man sollte ihm die Entscheidung überlassen. Und wenn es ohne Gebiß glücklicher ist = schöner und entspannter läuft . . . was spricht dagegen?

#8 RE: Hackamore ja/nein? von Shirana 25.06.2015 12:09

avatar

Hähä, Sunny, ich meinte auch kein kurzes Gerademachen wegen Verwerfen oder sonstwas. Ich meinte das Geraderichten an sich - also im Endeffekt das Ausgleichen zwischen guter und schlechter Seite, die gleichmäßige Biegsamkeit, die Möglichkeit, auf beiden Händen "durchzukommen. Also das Geraderichten aus der Ausbildungsskala. Darum geht's ja im Endeffekt, alles andere ist Symptombekämpfung ohne die Ursachen zu beheben.

Und doch, man kann mit Hack seitwärts einwirken. Selbsttest: Genickstück um Dein Genick. Vorbeugen, beide Arme ausgestreckt nach unten (die mimen die Pferdenase), darum das Nasenstück schnallen lassen. Jemand hinter Dir nimmt die Zügel auf und gibt die Hilfen.

Das mit dem Bosal ist doch ein Witz... die Dinger sind äußerst scharf. Nicht in der Seitwärtswirkung, logo. Aber die üben auch schon bei leichtem Anzug einen mächtigen Druck auf die Nase aus (Sowohl Nasenbein als auch die Weichteile). OK, wenn man es gaaaanz weich ummantelt und es sehr rund biegt (gegen den Druck auf die seitlichen Nasenteile), dann ist's vielleicht eine freundliche Zäumung aber in der Ursprungsform sicher nicht.

#9 RE: Hackamore ja/nein? von tripleburger 25.06.2015 15:55

avatar

Hi Leute!

Bin den kleinen heut wieder mit Hack geritten und hab wirklich die ganze Zeit die Zügel komplett durchhängen lassen und keine einzige Zügelhilfe oder ähnliches gegeben, hab ausschließlich über Sitz und mit Stimme gearbeitet.
Fazit: Er LIEBT es. Musste nicht ein einziges Mal mit ihm diskutieren, er zeigte sich äußerst kooperativ und ich habe wirklich überdeutlich gemerkt, dass es ihm Mega Spaß macht

Werde es zur Sicherheit noch weiter beobachten und wenn er konstant zu willig und super drauf ist, steige ich offiziell auf gebisslos um. Bin halt am überlegen ob ich beim Hackamore bleibe oder auf etwas softeres umsteige.
Bosal oder Glücksrad.... Was haltet ihr eig von Knotenhalfter?
Lg

#10 RE: Hackamore ja/nein? von smarten die 25.06.2015 22:13

avatar

Warum willst du noch weiter rumprobieren? Er sagt doch scheinbar überdeutlich, dass ers gut findet. "Never change a running system!", wie meine Stallchefin gerne sagt.
Was sagt deine Pferdehaftpflicht dazu? Die sollten das absichern, dass du gebisslos reitest. Geht normal ohne Probleme.

#11 RE: Hackamore ja/nein? von Sunnyboy75 25.06.2015 22:51

avatar

Da sagt das Pferd doch deutlich, was es haben möchte. Dann würde ich es so belassen.

Shirana: wie gesagt, ich hab von gebisslosen Zäumungen kaum Ahnung. Habe es nur so von meinem damaligen Springlehrer gelernt an einer Stute, die im maul so versaut war, dass wir sie (mangels anderer gebissloser Alternativen) mit Hack ritten.
Und klar, das ist Symptombekämpfung, manchmal aber nötig bei einem Korrekturpferd. Geraderichten i.S. der Ausbildungsskala funktioniert so natürlich nicht.
Und klar, die Bosal ist scharf, ohne Frage. Meine Miteinstellerin packt da aber nie rein, die reitet wirklich ausschliesslich ohne aktive Zügelhilfen. das finde ich schon bewundernswert. Aber sie meinte, dass allein das Gewicht der Zügel und die Art, die das Nasenteil korrekterweise liegt, das beeinflussen.

Ich sehe bei uns am Stall oft, dass entweder der Zügel (an den gebisslosen Zäumungen) komplett durchängt und das Pferd irgendwie so rumlatscht, oder dass so geritten wird wie mit Gebiss, nämlich in dauerhafter Anlehnung. Das habe ich anders gelernt mit dem LG, da sollte ich immer nur "anklingeln". Bei meinem Traber war es so, dass wenn ich mit dauerhaft verbundenem Zügel geritten oder mich sogar mal festgezogen haben, das Teil nicht mehr funktionierte.

#12 RE: Hackamore ja/nein? von Shirana 26.06.2015 10:01

avatar

@ Sunny, ich meinte ja auch nur, dass der B. Hackl mit seinem Vergleich hinkt, wenn er ein Bosal als pferdefreundlich bezeichnet. Unsere Mona hat auch eins (noch von ihrer früheren RB geerbt). Die geht damit auch super, aber sie hat auch keine Probleme mit ihrer Nase... Habe es Shirana auch mal angezogen (das ist ja ein Vorteil an den Dingern, die kann man einfach ein bisschen verbiegen und schon passt das Nasenteil auf diverse Pferdegrößen), sie fand's Sch... Viel zu hart auf dem empfindlichen Näschen. Vielleicht auch zu schwer, keine Ahnung.
Ansonsten finde ich ein Bosal für die Westernarbeit oder für's Gelände top! Immer halt vorausgesetzt, das Pferd akzeptiert es nd der Reiter zerrt nicht am Zügel.

Aber zurück zu Triplburger: Wenn Dien Pferd es so mag, dann bleib doch ruhig dabei. Du tust ihm ja nicht weh.
Knotenhalfter zum reiten hat immer den Nachteil, dass man nicht zur Not mal "zupacken" kann, falls mal ne Notbremse nötig wird. Dann rutscht es ja einfach hoch...
Ein Glücksrad/LG-Zaum ist auch nur eine Mischung aus Sidepull und Hackamore. Ist halt variabel, je nachdem, wo man de Zügel einschnallt.

#13 RE: Hackamore ja/nein? von Wolfgang Lauck 06.07.2015 00:47

Wir reiten alle unsere Pferde gebisslos. Vom Hackamore rate ich ab, wir hatten zu Beginn auch die "weiche" Hackamore mit kurzen Anzügen. Zuerst mal liefen unsere Pferde damit toll, weil sie es natürlich einem Gebiss vorgezogen haben - wie wohl die meisten Pferde. Problamatisch wurde es aber ganz schnell dann, wenn für das Pferd die Welt mal nicht in Ordnung war und man aus irgend einem Grund mal nicht am langen Zügel gehen konnte. Ich war mal mit Casper draußen als er sich erschreckt hat und kurz los geschossen ist, da das kurz vor einer Straße passiert ist musste ich recht heftig in die Zügel greifen und da ist er so erschroclen dass er gestiegen ist, weil dann selbst bei den kurzen Anzügen der Druck auf die Nase so heftig war, und das kannte er ja so nicht. Danach reichte ein minimaler Kontakt mit den Zügeln, und er schlug sofort mit dem Kopf und regte sich auf....wir sind dann umgestiegen auf ein Bosal, das hat er von Anfang an gar nicht akzeptiert, das Nasenteil ist ja extrem fest und hart, nach 30min reiten war die Nase wund und die Nerven vom Pferd alle, zumal in meinen Augen ein Pferd schon gut einhändig ausgebildet sein muss um auf Bosal gehen zu können, damit ist ja keinerlei gebissähnliche Eiwirkung möglich....nach langem Hin und Her und viel Probieren (Bitless Bridle, Lindel etc) nutzen wir jetzt für die Platzarbeit ein Sidepull weil das wenn es richtig verschnallt ist noch eine wirklich gute seitliche Einwirkung bietet und man sogar dressurmäßig damit reiten kann, oder ein Glücksrad, das wir auch im Gelände benutzen weil man da notfalls auch mal eine wirklich Bremswirkung hat, das ist mit dem Sidepull nicht so.

Ich will für Frisco auch das Glücksrad testen, das und Sidepull kann ich auch für Pferde empfehlen die vorher nur auf Trense geritten sind, alles andere eher nicht. Ganz schlimm finde ich Knotenhalfter, Wanderhalter oder Rai-Bändele, das ist in meinen Augen sehr gefährlich weil diese Teile richtig böse einschneiden wenn Zug drauf kommt.

#14 RE: Hackamore ja/nein? von 23.10.2015 22:32

Ich reite meine Ulli seit Anfang an mit einem S-Hackamore (mit gepolstertem Biothane Riemen) und sie liebt ihn. Sie läuft locker und entspannt und ist immer gut regulierbar in allen Gangarten auch in der Gruppe. Ich reite mit sehr wenig Anlehnung dafür viel über Zügel-Impulse sowie Gewichts/Beinhilfen. Habe zwischendurch auch mal andere gebisslose Zäumungen ausprobiert weil ich mir erhofft hatte etwas zu finden womit ich auf dem Platz gymnastizieren kann aber noch nichts gescheites gefunden. Weder Sidepull noch Lindel haben ihr gefallen. Als letztes hatte ich das Barefoot Contour Physio Kopfstück mit dem Shape it Nasenteil. Das Kopfstück gefällt ihr, aber das Nasenteil versteht sie nur sehr undeutlich und liegt wohl zu schwer auf der Nase.
Meine Shagya Stute wurde von einem Vaquero Horsemanship Trainer von Anfang an mit Bosal angeritten. Weil sie das so gut angenommen hat, habe ich das gute Teil (locker mal 450,-€) übernommen und Reitstunden genommen da ich keinerlei Erfahrung damit hatte. Die Aussage dass die Dinger hart und steif sind muss ich hier wiederlegen! Gute handgemachte Bosals sind sehr weich, leicht, flexibel und werden massangefertigt für den jeweiligen Pferdekopf. Dadurch werden sie von den Pferden in der Regel echt gut angenommen (meine Shagya Stute ist noch empfindlicher als mein Vollblödel!). Das billige Zeug von der Stange kann man gleich in die Tonne werfen! Anders als beim Hackamore oder dem Sidepull, hat man hier auch eine stellende Wirkung sofern korrekt angewendet. Ich muss noch etwas an mir arbeiten (vorallem die wichtige Regel "der äußere Zügel muss soviel nachgeben wie der innere angenommen wird!" vergesse ich manchmal was mir das Pferd sofort mit stehenbleiben anzeigt) aber es macht zunehmend mehr Spass vorallem wenn man die Fortschritte dabei sieht. Für Interessierte: ich kann euch ein Kurs bei Alex Zell nur wärmsten empfehlen, unabhängig von der Reitweise- und ihr werdet verstehen was ich meine. http://vaquero-horsemanship.com/californ...ellung-im-bosal
Übrigens, hier Sedana (vor zwei Jahren hat sie mich abgeworfen beim Einreiten und mir ein Wirbelbruch verpasst, inzwischen 10Jahre alt) nach 6 Wochen Beritt

#15 RE: Hackamore ja/nein? von Exposita 06.11.2015 01:44

avatar

Ich hab nun nicht alles im Detail gelesen, aber mein erster Gedanke war: Bosal!
Ein gutes Bosal ist nicht hart!!! Und es scheuert nie!!! Ein Bosal passt immer nur auf Nasen gleichen Umfangs, dieser Nase wird es speziell angepasst (geshapt.) Du kannst damit super genau reiten, es ist sogar zum einreiten geeignet (nicht nur für einhändig ausgebildete Pferde) Je nach Ausbildungsstand wählt man die Stärke des Bosals. Die werden immer dünner. Entweder nimmt man ein Bosal für die genau ausgemessene Pferdenase oder es wird maßgefertigt. Dazu kommen Mecate und Hanger. Wenn du ein Set in ausreichender Quali kaufst musst du mind. 300-400€ investieren. Dafür bekommst du eine traumhafte Zäumung. Es gibt auch Händler die Zäumungen zum Testen anbieten.
Mit Glücksrad bin ich einen Araber kurzfristig geritten und fand es grässlich.(meine persönliche Empfindung!) Ich habe das Pferd (als unreitbar vorgestellt wegen gebuckel) auf Trense umgestellt und seit dem läuft er normal.Das Problem war das mit dem Gücksrad keine gute seitliche Einwirkung möglich war.

Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz