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#16 RE: Probleme im Gelände von Warwing 27.11.2010 11:56

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Als er anfing unruhig zu werden, wäre ich gar nicht weitergegangen. Sondern wäre genau dieses Stück, das er ruhig geblieben ist, wieder zurückgegangen und dann wieder hoch und hätte höchstens versucht, immer einen Meter weiterzukommen.
Und dann auch nicht einfach nur gehen, sondern Übungen einbauen, das er gar nicht anfangen kann sich in irgendwetwas reinzusteigern. Er soll auf dich achten und auf deine Kommandos. Wenn das ganz gut geklappt hätte, hätte ich für den Tag aufgehört und wär' zurückgegangen.

#17 RE: Probleme im Gelände von Flying Gold 28.11.2010 19:40

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Als Flying und ich unsere ersten Ausreitversuche gestartet haben ist er alle paar Meter stehen geblieben um sich umzusehen. Große Augen, geblähte Nüstern und die Ohren gespitzt nach vorn. Anfangs haben wir für 10 Meter ne halbe Stunde gebraucht. Angespannt war er da auch extrem und immer fluchtbereit. Ich hab ihn gucken lassen. Ich dacht mir, wenn er sich alles in Ruhe ansehen kann, erkennt er das alles ganz harmlos ist. Es hat Monate gedauert bis wir normal im Schritt ne Runde drehen konnten. Und auch heut bleibt er noch gern zwischendurch stehen und sieht sich um. Parallel dazu hab ich viel mit ihm im Round-Pen gearbeitet. Körpersprache abgestimmt. Übrigens hab auch ich viel gesungen wenn wir draußen waren. Kinderlieder *lol* damit er meine Stimme besser kennenlernt. Sing ihm doch Schlaflieder vor, die sind schön beruhigend.
Flyer meint übrigens immer noch einmal im Jahr er muß mich testen. Dazu muß ich sagen, er ist Chef in seiner Herde und "vergisst" dann wohl das er bei mir eben rangniedriger ist. Dann geh ich ganz gern mit ihm spazieren. Und dann hat er eben hinter mir zu bleiben. Und ich kann ganz schön trödeln (gemein, was?). Zwischendurch stehenbleiben, rückwärtstreten, etwas zügiger im Schritt und all diese Spielchen.
Ich hab auch mal irgendwo gelesen, wenn ein Pferd etwas fixiert, soll sich der Reiter etwas im Sattel aufrichten, ebenfalls diese Stelle anstarren und nach ner Weile laut ausatmen, sprich abschnauben. Das signalisiert dem Pferd "ich hab erkannt was du mir zeigen willst, habe es betrachtet und für harmlos befunden". So würde (laut Buch) auch der Herdenchef reagieren und der Herde somit Sicherheit vermitteln.
Das zeigt ihm das du ihn ernst nimmst und respektierst.

Heut ist Flyer superklasse im Gelände. Es gibt kaum etwas wo er nicht dran vorbei gehen mag, und wenn doch, dann sitz ich halt ab und zeig ihm (als Ranghöhere) das er mir bedenkenlos folgen kann.

Geduld und liebevolle Konsequenz, dann wird das schon. Lass dich nicht dusselig reden!

#18 RE: Probleme im Gelände von Blacky2012 28.11.2010 20:19

Zitat
Gepostet von Flying Gold
Als Flying und ich unsere ersten Ausreitversuche gestartet haben ist er alle paar Meter stehen geblieben um sich umzusehen. Große Augen, geblähte Nüstern und die Ohren gespitzt nach vorn. Anfangs haben wir für 10 Meter ne halbe Stunde gebraucht. Angespannt war er da auch extrem und immer fluchtbereit. Ich hab ihn gucken lassen. Ich dacht mir, wenn er sich alles in Ruhe ansehen kann, erkennt er das alles ganz harmlos ist. Es hat Monate gedauert bis wir normal im Schritt ne Runde drehen konnten. Und auch heut bleibt er noch gern zwischendurch stehen und sieht sich um.




So ist das bei Swing teilweise auch. Eigentlich ist er den ganzen Ausritt über total entspannt, aber beim letzten Ausritt gab es eine Strecke, bei der er auch alle paar Meter stehen geblieben ist und total neugierig, nicht wirklich ängstlich, sondern eher über aufmerksam stehen geblieben. Ich lasse ihm dann immer Zeit, aber signalisiere ihm dann nach gewisser Zeit immer, dass er weiter gehen kann, indem ich erst kurz Kontakt per Zügel aufnehme, um ihm zu zeigen, dass ich wahrgenommen habe, dass es ein "Problem" gibt und stubse ihn dann kurz zum Weitergehen an und arbeite natürlich auch viel mit Stimme.
Aber es ist mir bis jetzt auch noch nie passiert, dass er abrupt stehen geblieben ist oder 'nen Sprung zur Seite gemacht hat. (:

#19 RE: Probleme im Gelände von le0nii 17.12.2010 11:10

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Oh ja, das kenne ich gut.

Aber so wie ich das verstehe, hast du in einen neuen Stall gewächselt? Als ich mein Pferd frisch hatte, war der zum Teil echt unberechenbar. Der wollte wochenlang nicht vom Stall weg.
Alleine sowieso nicht. Auch Heute nach zwei Jahren hat er manchmal noch Mühe.
Er ist auch einer, de plötli den "Schiss in der Hose" hat.. Und dann will er sofoooort nach Hause.. Bleibt stehen, fängt an zu zicken und diskutieren. Meistens steige ich dann ab. Weil sonst kann es gut sein, dass er die Richtung wächselt und mir davon rennen würde. Manchmal hat er einfach so Ideen, wenn er merkt, dass er alleine ist und unsicher wird.
Aber wenn ich dann absteige und mit ihm laufe, dann geht es ganz gut.

Ich kann dir leider wirklich nicht Tips geben, da es bei mir das Selbe ist. Er ist eigentlich nicht schreckhaft, aber er ist einfach nicht so gerne alleine unterwegs.

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