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#1 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Warwing 06.05.2011 13:39

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Bei meinen ersten kläglichen "Reitversuchen" mit meiner Traberstute hat mich eine Bekannte heimlich gefilmt. Und ich hätte sie dafür würgen können. Wer hat schon Lust, sich so etwas anzuschauen, wenn man das täglich live und in Farbe hat?
Später war es toll, diesen Film zu haben, aber eben nur, weil man sehen konnte, was aus diesem Pferd geworden war.
Wenn man die ganzen tollen Entwicklungen hier im Forum sieht und die Berichte liest, kann vllt. schnell der Eindruck entstehen, alles sei ganz einfach.
Darum mache ich jetzt mal den Anfang, die nicht so schönen Erlebnisse zu berichten.

-Spazierengehen war anfangs fast unmöglich, entweder hat er sich aufgespult oder blieb alle zwei Schritte wie angewurzelt stehen

-einmal hat er vor zwei auffliegenden Enten gescheut und ist bei vereisten Wegen zurück zum Stall gerannt

-ich dachte, es sei kein Problem das Futter im Trog zwecks besserer Ölverteilung noch einmal umzurühren. Er hat mir volle Hacke in den Unterarm gebissen, zum Glück war die Jacke dick, sonst hätte es wohl auch geblutet.

-Wundversorgung: eine freundliche Miteinstellerin, die aufhalten wollte, hat er gegen die Wand geschleudert (von da an war Wundversorgung allein mein Problem).

-er war supermisstrauisch mir gegenüber und trotzdem hätte ich da nie hineininterpretiert, dass er schlecht behandelt worden wäre, ich habe GESEHEN wie er seinem Trainer hinterhergedackelt ist, das war einzig ein Problem zwischen uns.

-er hat Hacke kehrt gemacht, wenn uns andere Pferde in der Halle entgegenkamen, einmal hat er den Kopf trotz(!) Martingal dabei so hochgerissen, dass er mir fast das Nasenbein zertrümmert hätte. Geblutet hat's schon.

-1.Weideauftrieb: Er stand in einer gemischten Herde und hormonell geflutet, liess er sich fast nicht von der Wiese holen. Eine Bekannte hat es mal für mich gemacht, weil ich nicht da und es so kalt geworden war. Als sie am Stall angekommen war, hat sie einen Schnaps getrunken und musste sich setzen.

-Gelände, 1. Mal Kühe von vorn und Jogger von hinten. Er ist ausgeflippt, anders kann man das echt nicht nennen. Gestiegen, versucht sich loszureissen, gebockt. Die Jogger waren stehengeblieben , als er sich wieder halbwegs beruhigt hatte, habe ich sie mit den Worten "Sie können jetzt dran vorbei!" aus ihrer Todesstarre gerissen, aber sie schüttelten nur stumm die Köpfe und drehten um.

-nach wie vor muss ich ihn alle paar Tage auf die Wiese bringen, weil er dann beim Stallbesi die wilde Sau spielt. Dann muss er die anderen vor lassen, muss auf halbem Wege nochmal umkehren, muss auf der Wiese noch ein paar Minütchen bei mir bleiben, usw.. Das hält dann wieder ein paar Tage an. Allerdings merkt man zum Glück schon im Stall, wie er sich beim Führen benehmen wird. Bin ich nicht da, legen die anderen den Strick ins Maul zum Führen. Das ist mir allemal lieber als ein Unfall.

Wo ich das jetzt so geballt vor mir sehe, muss man mir wohl eine gewisse Leidensfähigkeit zusprechen

#2 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Mobi 06.05.2011 14:46

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Ohja,

- spazieren, beispielsweise heute, artet in Glotzen und sich nicht vom Fleck rühren aus. Obwohl man 6 km hin in einem fleißigen Schritt spazieren gegangen ist. Und urplötzlich Staun-hüpfer und Steh-Glotzer

- anfangs war spazieren gehe ein hinterher gezerrt werden, mit Vorderbeinen in der Luft

- mein Vater machte eine unbedachte Bewegung neben dem Pferd: Pferd steigt vorn und gleich danach fliegen die Hufe nach Hinten (kurz neben dem Kopf machen sie halt )

- Durchgehen im Gelände, nach Staun-hüpfern

- Durchgehen im Gelände nach auffliegenden Enten und mich hauts im Renngalopp vom Pferd. (Ich hatte trotz Sturzweste blaue Flecken am Becken, Kopfschmerzen, und zwei derb blaue Knie)

- durchgehen nach "Gespenstern" und das Pferd knallt mit der Schulter voll gegen die Kutsche (trotz Sicherheitsabstand)

#3 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Flying Gold 08.05.2011 21:07

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Ja, da habt ihr Recht auch mal solche Geschichten zu schreiben. Viele Leute sehen unsre Rösser ja im Ist-Zustand und kennen die lange, lange Phase der Geduld und Erziehung nicht. Ich mein, wir wollen ja niemanden abschrecken sich ein Vollblut oder nen Ex-Galopper anzuschaffen. Aber ich find es eine gute Idee aus der Anfangszeit zu erzählen damit die Leute dann nicht aus allen Wolken fallen wenn nicht alles sofort 100%ig klappt. Aber ich hoffe das sie aus unseren anderen Beiträgen erlesen können das es sich wirklich wirklich lohnt an so einem Pferd dran zu bleiben und die Zeit und Arbeit zu investieren!!!

- anbinden war so Katastrophe das ich ihn ne Zeit lang gar nicht mehr angebunden habe

- die ersten Ausritte waren nen Schritt gehen - 10 min gucken, zwei Schritte gehen - 10 min gucken ...

- die ersten Rehe gaben erst mal nen FlachundWech

- stillstehen am Putzplatz ging gar nicht No way!


Aber es hat sich mehr als gelohnt! Gibt zwar immer mal wieder Diskussionspunkte zwischem meinem Bub und mir, aber alles in Allem ist er echt zuverlässig und ganz große Klasse!



Liebe Grüße!

#4 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Swing 09.05.2011 22:01

Ach wie gut das tut!!!

Nach dem die ersten Wochen mit meinem Swing ja sehr schön angingen, kam die Wende und ich kann alle eure Beispiele genau unterschreiben. Ich habe alles genauso erlebt. Horror und Schrecken, verzweifelte Gedanken, wir sprachen von "unreitbar", von "nicht zu handhaben"...

Durch Liebe, noch und noch, durch Konsequenz und Geduld ist Swing inzwischen ein wahrer Schatz. Jedoch immer im Vergleich zu vorher betrachtet... Nicht im Vergleich zu "normalen" Pferden...

Er hat durchaus immer eine Ladung Dynamit bereit. Wenn ihm etwas nicht gefällt oder Unbehagen bereitet, lässt er das Pferd des Grauens immer wieder raushängen. Nicht mehr so massiv, wie vorher, aber immer noch heftiger, als alle anderen Pferde, die ich kenne.

Gerade noch denkst du, wie gechillt er ist. Reitest 10mal problemlos ohne Sattel in allen Gangarten im Gelände. Dann auf einmal geht er einfach so durch, galoppiert und buckelt bergab!! Auch das hat noch nie ein Pferd gemacht, was ich kenne. Bergab!!! In Kurven bergab!!!

Ja, ich würde es auch wünschen, dass die, die sich solch ein Pferd anschaffen, genau informiert werden, worauf sie sich einlassen.

Dass ich nie wieder ein anderes Pferd haben will, versteht ihr alle. Die eine Seite ist gefährlich, und wird es vielleicht immer bleiben- die andere dafür bezaubernder, als man sich jemals vorstellen konnte!

#5 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Warwing 10.05.2011 07:17

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Ich finde es schön, dass sich noch einige angeschlossen haben. Abschrecken möchte ich auch niemanden, aber man sollte sich ehrlich die Frage stellen, ob man solchen Problemen gewachsen ist.
Ein steigendes Grosspferd am Strick zu haben, erfüllt wohl niemanden mit Freude, die Frage ist aber doch, beeindruckt es mich so sehr, dass ich hinterher Angst vor meinem Pferd bekomme?

Ich würde jedem der mich fragt, sagen: 1 Jahr dauert die Umstellung ins neue Leben und dieses ganze Gerede von der Frühreife der Blüter kann ich auch nicht unterschreiben. Mit 10 Jahren stehen die voll im Leben. Dann hört dieses nervige Testen auf (@Swing: nur noch drei popelige Jahre) und sie legen auch nochmal konstant aus (man ist nicht mehr Futterhändlers bester Freund). T. hatte immer einen spiddeligen Hals, dem haben wir sogar eine Stehmähne geschnitten, um das zu kaschieren und dann war er plötzlich da - der Hals.

#6 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Mobi 10.05.2011 12:31

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@swing:

Zitat
In Kurven bergab!!!

Wir haben Gott sei Dank keine Berge. Aber Mobi ist auch ein Meister der Buckler in den Kurven. Es wird einem Himmelangst dabei.

@warwing:

Zitat
sie legen auch nochmal konstant aus (man ist nicht mehr Futterhändlers bester Freund)

Wie meinst du den Satz?

#7 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Swing 10.05.2011 12:34

Zitat
Gepostet von Warwing
Abschrecken möchte ich auch niemanden, aber man sollte sich ehrlich die Frage stellen, ob man solchen Problemen gewachsen ist.
Ein steigendes Grosspferd am Strick zu haben, erfüllt wohl niemanden mit Freude, die Frage ist aber doch, beeindruckt es mich so sehr, dass ich hinterher Angst vor meinem Pferd bekomme?



Das hat du perfekt ausgedrückt! Schön, wenn unsere Beiträge zum Nachdenken anregen! Denn diese Pferde sind nunmal nicht Ohne. Wer ein leicht zu handhabendes Freizeitpferd haben möchte, sollte wissen, was bei einem Blüter und Ex-Rennpferd auf ihn zukommen kann.

Meine ganze Familie schaut seit einer Woche stolz grinsend auf dein linken Hinterhuf von Swing. Von Oktober letzen Jahres bis jetzt haben wir gebraucht, die Mauke zu behandeln und nun ist sie weg! Nach über 6 Monaten!!! Und erst seit ein paar Wochen kann man von behandeln reden. Vorher war es nur Kämpfen, Frust, Dilemma, weil das blitzschnelle Bein schon in Richtung Mensch geflogen kam, wenn man nur näher hingeschaut hat, geschweige denn, man hat die Fessel berührt.

Für Menschen, die sich eher als vorsichtig oder ängstlich bezeichnen, ist ein Pferd wie meins sicher nicht geeignet. Wer aber geduldig, nicht nachtragend und selbstsicher ist, für den ist ein Vollblut mit seinem einzigartigen Wesen eine absolute Bereicherung im Leben.

Ach, ich bin ja so verliebt in meinen Gaul!

Und die paar Jährchen, bis er mal erwachsen ist, schaffen wir mit links

#8 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Swing 10.05.2011 12:45

Zitat
Gepostet von Mobi
Es wird einem Himmelangst dabei.



Ja, es fühlt sich an, als schrumpft dein Magen auf Erbsengröße zusammen!

Nach einem der letzten Durchgeh- Ausritte fragte mein Freund, als wir zum Stall zurückkamen: "Und?? Nicht runtergefallen?"

Wir antworteten: "Im Gegenteil! Draufgeblieben!!!"

Ihr wisst, was ich meine...

[ Editiert von Swing am 10.05.11 12:47 ]

#9 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von moppeldings 10.05.2011 15:08

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Möchte mich hier auch noch einreihen.

Vieles habt ihr ja schon gesagt.

Mein bisher schlimmstes Erlebnis mit Döddeltier.
-Buckeln-Steigen-auf 2 Beinen maschieren-Buckeln-Kopf zwischen die Beine und wie Peppe das Stinktier rumhüpfen.
GsD oben geblieben

-beim Führen einen plötzlichen Ausraster haben. Mein Oberschenkel hatte die tollsten Farben, nach der Bekanntschaft seines Hinterhufes

-ein Schritt-glotzen-2 Schritte glotzen (ja, so bekommt man auch die Zeit rum)

-Führen am Anfang *Esellässtgrüßen*

-andere Pferde im Gelände treffen (ist für mich heute noch...mit Muffensausen verbunden)


Ich muss dazu sagen, ich bin bei weitem nicht mehr so unbedarft, wie vor 10 Jahren. Bringt das Alter und die Vernunft mit sich.

Ich habe ihn noch nicht ganz ein Jahr. Haben noch viel Zeit

[ Editiert von moppeldings am 10.05.11 15:11 ]

#10 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Warwing 10.05.2011 15:39

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@Mobi: Konstant auslegen, damit meine ich, dass man nicht immer als erstes am Blüter sieht, wenn die Wiese knapp wird, dass man sich plötzlich nicht mehr um den Platz auf der Fettweide reißen muss, normal tut's dann auch und das man gar nicht mehr geneigt ist, das tolle, neue, Superaufbau-versprechende Futter auszuprobieren, weil Pferd konstant gut aussieht. Voraussetzung allerdings, dass sie mental "angekommen" und zufrieden sind.

@Moppeldings: ich glaube, niemand kann von sich behaupten, noch niemals Muffesausen im Umgang mit Pferden gehabt zu haben. Immerhin stehen da ein paar hundert Kilo vor einem. Wichtiger finde ich, irgendwann dann aber auch "Biss" zu bekommen und eine gewisse Wut zu haben, im Sinne von "Jetzt reicht's aber, Freundchen, nicht mit mir!" Ich glaube, ihr könnt alle bestätigen, dass man manchmal etwas versucht und es nicht klappt, aber wenn man dann DIESE innere Einstellung hat, dann klappt es auf einmal.
Und mit solchen Erlebnissen wächst ja auch das Vertrauen in sich UND ins Pferd, da finde ich es nicht schlimm, auch mal einen Schritt zurückzugehen.
Hinzu kommt, das mein seinen/seine Pappenheimer/in ja auch immer besser kennt.

Neulich bin ich im Gelände einen Weg langgetrabselt, ganz entspannt und urplötzlich wird er etwas (minimal) größer. Meine VB-Reitereflexe (gut geschult, WIR wissen das) scannen in 0,nix die Umgebung und ich wusste ->der Strohrundballen dort rechts ist es (liegt dort aber eigentlich schon immer). Und im gleichen Moment stand ich links im Feld und FlachundWech sollte gerade gestartet werden. Wurde nix draus, weil ich sowas von damit gerechnet habe, und wenn ich jetzt mal die Vermenschlichung starte, war er, glaube ich, enttäuscht.

#11 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Mobi 10.05.2011 16:40

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ahhhh, okay... jetzt weiß ich was du meinst! ;-)

@swing:

Zitat
Wir antworteten: "Im Gegenteil! Draufgeblieben!!!" Ihr wisst, was ich meine...

ohhhhhhhh JAAAA!

@warwing: Du hast genau die richtige Einstellung. Wir würden uns prima verstehen! Wieso wohnst du nicht in der Nähe für gemeinsame Ausritte!

#12 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Cristino 10.05.2011 16:59

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Ich möchte mich hier auch gern nochmal anschließen .. ich hatte mich mit Warwing-Ulrike letztens persönlich darüber unterhalten, wie manche Beiträge von uns wohl so rüberkommen, wenn sie von einem Außenstehenden gelesen werden ..

letztendlich kann ich nur sagen, dass genau solche + andere Anfangsprobleme bei mir der Grund dafür waren, warum ich die Rennpferde-Rente ins Leben gerufen habe. Neben Enttäuschungen, Ängsten und an vielen Punkten einfach nur bloßer Unsicherheit, war der fehlende Meinungsaustausch mit anderen VB-Infizierten ein großes Manko für mich.

So habe ich mich oft gefragt, was ich falsch mache, ob ein Vollblut (obwohl ich ein paar Erfahrungen auf der Rennbahn sammeln konnte) tatsächlich das richtige Pferd für mich ist !?
Nach 1,5 Jahren war ich dann zum ersten Mal an dem Punkt, an dem ich glaubte, Tino sei in anderen Händen vielleicht doch besser aufgehoben ..
tja, HEUTE weiß ich, dass dem nicht so ist.

Ich muß rückwirkend aber auch sagen, dass ich Tino ja nicht direkt von der Rennbahn gekauft habe - er war schon fast 1,5 Jahre in Privatbesitz. Und genau diese Zeit ist es, die viel größere Probleme und Startschwierigkeiten verursacht hat. Müsste ich mich nochmal entscheiden, würde ich einen Ex-Galopper direkt von der Bahn nehmen und zusammen neu mit ihm anfangen.

Insgesamt kann ich euch allen nur ein riesengroßes DANKE dafür aussprechen, dass es euch, eure Ex-Galopper und eure Problemchen gibt. So merkt man doch, wie viele Verhaltensweisen ähnlich - identisch sind, welche Probleme auftreten können und dass man einfach nicht allein ist ... aber viel wichtiger: auch wenn man alle Geschichten auf der HP liest, ist es doch immer wieder der selbe Tenor - wenn man einmal ein VB für sich gewonnen hat, dann für immer.

Diese Pferde sind Gold wert. Man sollte eben nur wissen, dass gerade der Anfang viel Konsequenz, Geduld, Liebe + Nerven erfordert. Und das kann/ will vielleicht nicht jeder geben.

[ Editiert von Administrator Cristino am 10.05.11 17:01 ]

#13 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Warwing 10.05.2011 21:00

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@Mobi: *Seufz* jaaa, gemeinsame Ausritte. Komm doch einfach hergezogen, 1 Box ist noch frei!

@Moppeldings:
Nachtrag: einer ist mir vorhin noch eingefallen. Ich habe mir mal einen Hannoveraner von EigerI selbst eingeritten. Das einzige unvollblütige Pferd, das ich je hatte.(Sooooviele waren es aber auch nicht). Als er ca. ein 3/4 Jahr unter dem Sattel war, bin ich aufgestiegen und dachte noch:"ein wenig spannig der Gute, aber er nimmt ja den Kopf schön runter, da wird er ja gleich locker." Im nächsten Moment hatte ich Hallensand in Nase, Mund und Augen, mein Schädel dröhnte, ich hatte null Ahnung, wie ich da hingekommen war und der Sauzahn lief buckelnd um mich rum. Als er sah, dass ich mich berappelte, rannte er zur Halle raus.
Ich habe dieses Pferd, solange er mir gehörte NIE wieder mit hingegebenen Zügel warmgeritten. Trockenreiten- kein Thema, aber NIEMALS am Anfang. Es gibt Momente, die muss man kein zweites Mal haben im Leben und wenn er mir im Winter spannig vorkam, habe ich ihn sogar ablongiert. Ich nenne das "gesunden Menschenverstand".

#14 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Swing 10.05.2011 23:06

@ Cristino:

Zitat:

"...nicht direkt von der Rennbahn gekauft habe - er war schon fast 1,5 Jahre in Privatbesitz. Und genau diese Zeit ist es, die viel größere Probleme und Startschwierigkeiten verursacht hat. Müsste ich mich nochmal entscheiden, würde ich einen Ex-Galopper direkt von der Bahn nehmen und zusammen neu mit ihm anfangen."

Dito! So war es bei Swing auch und ich stimme dir absolut zu!

Wenn endlich der Lottogewinn eintrifft, den ich wöchentlich erwarte (kann jetzt nicht mehr lange dauern ), kaufe ich ganz viele Vollblöds, halte sie im Riesen-Offenstall und mache sie glücklich!

#15 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Beware of the Danaans 11.05.2011 01:03

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Zitat
Gepostet von Swing


Wenn endlich der Lottogewinn eintrifft, den ich wöchentlich erwarte (kann jetzt nicht mehr lange dauern ), kaufe ich ganz viele Vollblöds, halte sie im Riesen-Offenstall und mache sie glücklich!



Dann leg ich meinen dazu! Müsste kurz nach deinem eintreffen!^^

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