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#16 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Flying Gold 16.05.2011 20:49

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Ich finde, hier müsste noch der Humor genannt werden den man für ein Vollblut braucht. Sei es für Dummheiten die Pferd mal wieder in Stall und Koppel fabriziert, Knoten in den Gliedmaßen oder diverse the-show-must-go-on-Einlagen an der Hand und/oder unter dem Sattel. Manchmal muß man sich einfach nur denken: "So, biste jetzt fertig mit hampeln?? Dann weiter im Text!" Nur nicht persönlich nehmen, tief durchatmen und dann kanns weitergehen.

#17 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von carino666 17.05.2011 10:59

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jaaaaa @flying gold
musste grade herzhaft loslachen.... genau das dachte ich gestern auch als meine madame in der halle allen gezeigt hat "haste meinen sprint gesehen?? haste das gesehen!! wie aus der startbox! hach bin ich gut! *schweifhoch-tänzeln-schnauben* und ich nur dachte "biste jetz fertig mit hampeln? ja? schön...weiter gehts...achne? nochma? na mach, hopp.....jetz? gut..."

wahrscheinlich brauch man auch diesen gewissen humor um all die gefährlichen und negativen situationen ordentlich zu verarbeiten und nach vorne schauen zu können.
ich hatte schon so manches mal ordentlich muffensausen auf meinem stütchen weil ich an so manche böse situationen denke:

stütchen läuft völlig entspannt im dorf vor sich hin, sieht irgendwas ganz gefährliches "chef! da wohnt der hamster!" und möchte zum altbekannten *flachundwech* ansetzen, aber übersieht dabei leider den transporter der uns entgegenkommt....
haarscharf ging das gut..

oder wenn man sich im gelände eine schöne strecke zurechtgebastelt hat, mit viel anlehnung und wenig freier fläche... und man hat sich schon so gut vorgekämpft, dass diese runde problemlos klappt....aber wehe man möchte den feldweg nich links sondern neuerdings rechts lang.... da merkt man erstmal wie breit die bewegungspalette eines blüters ist...

im nachgang grinst oder lacht man...

und wenn wir ehrlich sind, haben sich sicher schon 70% hier gefragt "hab ich mich übernommen? wäre mein zottel woanders besser aufgehoben?"
und ehrlich gesagt denke ich, dass wir uns diese frage ab und an sicher wieder stellen werden...

und wir werden garantiert trotzdem immerwieder sagen "nein wäre er nich!" spätestens dann, wenn der nächste ausritt super klappt, der zosse am langen zügel locker übers feld galoppiert, am strick nich zerrt, sich an der longe sauber dehnt...mal wieder NICHT steigt und uns auf der weide brubbelnd nachläuft...

#18 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Swing 17.05.2011 13:21

Ja. Genauso ist es.

Ich bin richtig erleichtert, euch hier so gleichgesinnt anzutreffen!

Oft frage ich mich: Welcher Teufel bringt mich dazu, mich dermaßen in Gefahr zu bringen??

Tief im Hinterkopf habe ich die "oh weh, ob das wohl heute gutgeht"-Gedanken, die aber völlig ausgeblendet sind, wenn ich mit meinem Pferd zu tun habe. Ich handhabe alles, wie bei einem ganz normalen Freizeitpferd. Im Umgang denke ich nicht im Geringsten an Gefahr oder Stress. Erst, wenn es soweit ist, erschrickt man wieder- vor sich selbst, dass man sowas freiwillig mitmacht

Was mir hier besonders auffällt, ist, dass alle davon erzählen, wie toll und lieb und wunderbar ihre Blüter sind. Wir Vollblutfreunde haben scheinbar andere Ansprüche an unseren Partner Pferd als der Otto-Normal-Reiter. Sachlich betrachtet ist Vieles absolut nicht toll. Wir sind mit Fortschritten und kleinen Erfolgen dermaßen zufrieden, dass das Negative in den Hintergrund gerät.

Und genau das ist es wohl, was uns geeignet macht, mit unseren "Problempferden" umzugehen und zusammenzuleben!

[ Editiert von Swing am 17.05.11 14:22 ]

#19 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Warwing 17.05.2011 22:08

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Mit den Erfolgserlebnissen hast du sicher Recht und ich finde, es ist auch schon ein Unterschied, ob sich ein Pferd mit GO unter dir bewegt oder einer, den man zu jedem Tritt überreden muss. Und die Go-Pferde haben halt meist mehr Blut. Wenn man es dann noch schafft das Go in geregelte Bahnen zu lenken... himmlisch!
Ich glaube Kompromissbereitschaft ist noch so eine Eigenschaft, die ein VB-Reiter haben sollte. Mit Gewalt und "jetzt musst du aber" rennt man gegen eine Wand. Das macht die Sache natürlich auch zeitaufwendiger und in dem Sinne anstrengender, dass man auch seinen Kopf benutzen muss, um weiter=
zukommen. Meine RL nennt das immer "mentales Reiten".

Meine Traberstute (ja, ich weiss, die schon wieder) war in der Box immer vorn bandagiert, weil sie zu Selbstverstümmelung neigte. Wenn ich mal nicht da war, hat sie sich jede Nacht die Bandagen abgerissen und draufgepinkelt. Das ist doch mal Charakter.

#20 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von carino666 18.05.2011 08:57

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naja aber auch unter den exrennern gibts pferde die sich so gar nich mit GO unter einem bewegen ;D

meine stute musste ich gestern (nachdem sie 2 wochen ruhe hatte) zu jedem schritt reichlich überreden aufm platz ^^
aufgestiegen bin ich mit dem gedanken "sooo mal gucken, wann der erste staunhüpfer kommt" und nach 20 minuten abgestiegen mit "meeeensch, wasn fauler zosse..^^ aber schön lieb war sie, juhuu"
hab mehr geschwitzt als das pferd*g*
sowas gibts ab und zu auch mal..

mit kompromissbereitschaft hast du völlig recht.
wobei das eigentlich für alle pferde, egal welcher rasse, gelten sollte.

#21 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Mobi 19.05.2011 11:11

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Zitat
oder wenn man sich im gelände eine schöne strecke zurechtgebastelt hat, mit viel anlehnung und wenig freier fläche... und man hat sich schon so gut vorgekämpft, dass diese runde problemlos klappt....aber wehe man möchte den feldweg nich links sondern neuerdings rechts lang.... da merkt man erstmal wie breit die bewegungspalette eines blüters ist...



Ahhh, das kenn ich auch. Man reitet gerade eine tolle Strecke, das Pferd ist super vorbei, aber an einem Weg will man nach links. Bei Mobi MUSS man sich auf eine Vollbremsung einstellen und meistens noch auf "Nein, mit den Vorderen Hufen werde ich NIEMALS diesen Weg betreten".

Dein Satz: "Chef, da wohnt der Hmaster!" --> Zu komisch! Das habe ich ja noch nie gehört. :-D

#22 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Kristals Glow 19.05.2011 19:53

Ach,wenn ich das von euch so lese,muss ich echt lächeln....kenne ich das doch selber auch. Obwohl ich selber im Rennstall gelernt habe,und meinen Dicken mit 17 selber eingeritten bin,hat er mich in den ersten Jahren echt Nerven gekostet. Das leidige Thema "Anbinden" haben wir ganz diplomatisch gelöst : Er wird von mir nicht mehr angebunden,dafür bleibt er da stehen,wo ich ihn " parke " Als ich ihn neunjährig von der Bahn holte,war ich selber ja auch noch Englischreiter. Nachdem zwei Bereiter ihn mir mit leicht angespanntem Gesicht und den Worten " Danke schön " wieder in die Hand drückten,musste ich mir was neues einfallen lassen. Konstanter Druck von vorne und hinten war halt einfach nicht Scotty´s Ding... So sind wir dann in die Westernreitweise gerutscht,und ich bereue diesen Schritt kein Stück. Wenn ich eins durch Scotty gelernt habe;dann,das man auch mal der Gewinner ist wenn man nachgibt und andere Wege einschlägt.
Einer unserer größten Probleme war auch die Herdenhaltung....auf einmal war es unmöglich,ohne die Herde zu überleben,sprich die Weide anstandslos mit mir zu verlassen. Er fing schon an zu wiehern,als ich das Halfter noch nicht über den Ohren hatte. Hatten wir es dann doch mal bis zum Stall geschafft,musste ich ihn quasi im Trab in der Box satteln ( anbinden ging ja net,und so rannte er immer um mich herum ) Beim reiten hat er es dann mal geschafft,das die Kniescheibe raussprang,weil er nur schreiend ( um wohlgemerkt im unfreiwilligen Galopptravers) rumhampelte....Ende vom Lied war dann sechs Monate Weidezeit,damit die Bänder sich zurückziehen. Da hatte er dann,was er wollte. Seine übertriebene Liebe zu einer bestimmten Stute,welche uns leider damals zur Weidezeit verließ ,sorgte dann auch mal für einen Fesselträgerschaden...weil er die ganze Nacht am Zaun auf und ab lief. *MOTZ*
Aber jetzt,nach 11 Jahren ,muss ich sagen,war es der ganze Ärger wert...bis auf ein paar seltene autistische Anfälle ( gestern stand der Baum noch nicht da ) würde ich sagen,das ich mir lieber wieder einen Blüter holen würde...

#23 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Schatti 19.05.2011 20:33

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So, ich melde mich auch mal zu Wort.
Als ic hmich hier angemeldet hatte und diverse Geschichten von euch las (langsam an der Hand führen, gaaaanz ruhig, bloß nicht zuviel machen *übertreib*), da dachte ic hnoch so, man, hast du ein Glück, dass der Schatti so brav ist. Der gute war immer freundlich, klar übrmütig, aber hauptsächlich dankbar. Das erste Jahr ging er mit mir durch dick und dünn (das nahm ich zumindest an) und auch ich war super glücklich und zufriden. Sogar unsere nersten Umzug nahm er super gelassen, traf er dort doch auch seine große Liebe, den Scotty wieder Dort sah ich ihn auf der Weide und noch glücklicher als zuvor.
Tja, und dann kam der Februar in diesem Jahr, wir müssten uns einmal "zwischenparken", da in dem Stall wo wir jetzt stehen, zu dem Zwitpunkt nichts frei war, ic hstand aber auf der Warteliste. Es war ein kleiner Stall ,erinnerte eher an einen Kuhstall (gut, die standen direkt nebenan ) und alles bunt gemischt, Ponys, Stuten, ein Jährlingsfohlen mit Mutti usw... insgesamt 12 mit Schatti. So, die ersten Tage habe ich wahnsinnig gelitten, danach ging ich durch die Hölle.
Schatti drehte sich um 180°... Er lies sich nicht mehr von der Weide holen, im Gelände ist er fast ausgeflippt, er hat nur gewiehert, teilweise gebockt , einmal rannte er mich um, als ich nicht schnell genug fertig wurde mit absatteln und rausbringen...
Tja, und da war ic hdan nan dem Punkt, wo ich das erste Mal dachte, bist du dem Pferd nicht gewachsen? Ist es besser für alle wenn ich ihn weggebe?
Dank Ww Ulrike, bei der ich mich immer fleißig ausgeheulen durfte, besserte es sich ein wenig. Sie kam uns besuchen, wir machten Dominanztraining, Schatti wurde wieder etwas zugänglicher, aber geritten bin ich fast gar nicht. Wir haben viel im Roundpen gearbeitet (der war auf der Weide :rolleyes und zum Schluß konnten wir doch glatt 10min auf der Zufahrtstraße Schritt gehen (mit Trense allerdings, ich brauchte vorher NIE ne Trense zum führen!)
In der Zeit habe ich viel nachgedacht, vor allem über meine Leichtigkeit, meine Nachlässigkeit, meine Fehler im Umgang mit ihm, ob es nicht vielleicht doch zuviel war..
So, nmun sind wir Anfang April ein letztes Mal umgezogen, zja, und man mag es kaum glauben, sobald wir auf dem Hof angekommen waren, war mein Pferd wieder wie früher. Total entspannt, kein gewieher, keine anderen spirenzien... Mir ist so ein großer Stein vom Herzen gefallen, das glaub ihr gar nicht
Sogar allein ins Gelände können wir wieder. Trotzalledem machen wir weiterhin unsere Übungen zur Gehorsamkeit, meist vorm Reiten oder wenn wir zu Füß richtung Stall gehen. Und er macht das super. Man merkt richtig, wie es ihm da gefällt.
Trotz des ganzen Stresses den wir in den 8 Wochen hatten, bin ich doch froh um diese Erfahrung, auch wenn es für mich ganz und gar nicht leicht war. Wenn ic hjetzt sehen wie artig er mir folgt, wenn ich ihn jetzt von der Wiese hole, scheine ich doch nicht alles falsch gemacht zu haben

#24 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Swing 19.05.2011 23:19

Schatti- dein Beitrag macht mir Gänsehaut! *seufz* Und ich freue mich so für euch, dass es jetzt wieder gut klappt! Verstehen muss man die Situationen nicht. Es ist eben so.

Die Vorbesi von meinem Swing hat ihn genau aus den Gründen abgegeben, die wir hier alle aufschreiben. Sie hatte einfach nicht die Kraft, weiterzumachen, und durch ihre übervorsichtige, überängstliche Art hat sie alles einfach nur noch schlimmer gemacht. Sie war negativ beeindruckt von Swing und kam nicht mehr mit ihm klar. Ich danke ihr heute für den großen Mut und den wahnsinnig schmerzhaften Schritt, ihn aus Liebe abzugeben. Inzwischen sind wir warmherzig befreundet und sie hat ein anderes Pferd. Berühren kann sie Swing allerdings nicht, wenn sie uns am Stall besucht. Es tut ihr zu weh, ihn zu fühlen. Sie liebt ihn immer noch und sagt mir: Ich habe alles richtig gemacht! Es ist gut so, wie es ist. (Oh mann, ich heule gleich! ) Sie hatte ihn 1 1/2 Jahre...

#25 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von le0nii 14.07.2011 15:46

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HERRLICH!

Mehr fällt mir gerade nicht ein

Ah doch.. Ganz viele Gleichgesinnte..

Die wahnsinnige Pferde und das dazukommende Risiko lieben..

Aber mal ehrlich.. es würde keine von euch eines dieser verrückten, herzstehlenden Pferden wieder hergeben, oder?!

Aaaaaah, ich liebe meinen kleinen Teufel

#26 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Schatti 14.07.2011 20:01

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Oh ich würde meinen auch für kein Geld der Welt weggeben, ich liebe ihn so innig und bin so dankbar ihn zu haben. Wenn ich ihn jetzt von der Weide holen will, ihn rufe und er mir entgegen kommt und mich anblubbert.. .da geht mein Herz auf

[ Editiert von Schatti am 14.07.11 20:27 ]

#27 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von winningdash 14.07.2011 20:21

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ja ja so viel bekanntes und auch erlebtes, .....
ich muß aber zu meiner Erleichterung sagen, dass der Winni nicht soooo schlimm war, aber ein paar Monate hats schon gedauert, bis er mich akzeptiert hat. Er hat mich auch richtig getestet, was kann ich machen und wieviel Angst kann ich ihr einjagen.
Mißtrauisch ist er auch sehr sobald man was anderes an ihm macht als normales putzen oder Hufe auskratzen. Hab anfangs auch den Fehler gemacht ihn normal anzubinden mit Strick. Ich werde nie den Anblick vergessen wie er in Panick geraten ist und verzweifelt am Strick gerissen hat bis der Metallkarabiner kaputtgegangen ist. (Einfangen war dann aber kein Problem) Er muß sich alles anschauen können, egal obs die neue BLAUE Bürste ist oder die Heilsalbe, die auf die Wunden von der Koppel geschmiert wird. manches muß dann ja auch nicht sein zB. FliegenSPRAY, wir nehmen halt ein Gel, das auch vorher beschnüffelt werden muß (jedesmal!). Angehängt wird am Putzplatz nurmehr mit Strohschnürdel, damit nix passiert, wenn was passiert.
Viel geholfen hat bei uns der Koppelpartner (beschäftigt das Gehirn, Herdenverhalten wiedererlernen, austoben) Futterumstellung (wer wenig hackelt kriegt keinen Hafer va. im Winter PS: hab aber das Riesenglück, dass der Winni nie wie ein Kleiderständer aussieht egal wieviel/wenig er arbeitet, er sieht immer toll aus!!!) und regelmäßige Bewegung (hab meine RB nicht aus Kostengründen Studentin(!), sie zahlt nix hauptsache sie macht was mit ihm)
wenn jetzt am Viereck die anderen rumzicken schaut er nur zu, herrlich!!!!!!

#28 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von HappsyPepsi 21.10.2011 15:14

So, hier kann ich nun auch was berichten. Was ich an Romy super angenehm finde: Sie wird nicht kopflos und schleift mich zB hinterher oder fängt an zu steigen. Aber wenn sie in etwas beengteren Situationen ist oder lieber auf die Weide möchte, beginnt sie von einen Fuß auf den anderen zu trippeln wie ein ungeduldiges Kind. Mir kommt es vor wie das Warten in der Startbox. Dabei tritt sie dann auch mit einem Hinterbein mehrmals und fängt am ganzen Körper an zu beben. Mich beeindruckt das nicht besonders, weil sie händelbar bleibt, aber ich denke das ist im Moment zu Beginn des Kennenlernens das was schonmal auffällt. Heute wollte sie dann nicht mehr von der Weide runter..."Nö, das war doof gestern mit dem Stillstehen" Habe aber wohl mehr Geduld bewiesen als sie

[ Editiert von HappsyPepsi am 21.10.11 15:16 ]

[ Editiert von HappsyPepsi am 21.10.11 23:24 ]

#29 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von Taff 02.07.2013 01:09

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Ich hab mir gerade den ganzen Thread durchgelesen und bin wirklich sehr erleichtert. Vielen Dank, dass ihr eure Erfahrungen hier teilt. Ich habe, obwohl Taffi erst seit einem Jahr mir gehört, schon ab und zu den Gedanken gehabt ihn abzugeben, weil ich dachte ich werde nicht mit ihm fertig, er hätte es wo anders besser als bei mir. Aber irgendwas tief in mir hat mir immer wieder gesagt: Nein! Er bleibt bei mir und das ist gut so! Aber es tut so gut zu lesen, dass nicht nur ich Schwierigkeiten am Anfang hatte *bitte nicht falsch verstehen*
Ich liebe diesen kleinen Kerl über alles, auch wenn er mir ab und zu den letzten Nerv kostet und ich schon weinend neben ihm in der Box saß.
Und dass man sich über die kleinsten Fortschritte freut, kann ich auch bestätigen und sind sie noch so klein. Ich bin früher bis M-Dressur geritten und hatte schon einige schwierige Pferde unter dem Sattel, aber Taff schafft es jeden Tag aufs neue mich wie einen blutigen Anfänger aussehen zu lassen. Nicht gerade einfach, wenn man an einem Stall ist, wo jeder denkt er sei der große Reitmeister und man ständig ungefragten Reitunterricht erteilt bekommt. Daher kenne ich das Gefühl zu gut, wenn man Luftsprünge machen könnte, wenn das Pferd locker und entspannt vorwärts abwärts geht oder genau dort angaloppiert wo man es möchte. So ein ähnliches Gefühl hatte ich bisher nur einmal, als ich auf dem Pferd eines Freundes erfahren durfte, wie sich Piaffe und Passage anfühlt, aber selbst das ist kein Vergleich. Vielen, vielen Dank, dass es dieses Forum gibt und ihr alle eure Erfahrungen hier teilt! Ihr wisst gar nicht wie gut das tut!

#30 RE: Grosse Anfangsprobleme allgemein von le0nii 29.07.2013 16:55

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Zitat
Gepostet von Taff
Ich hab mir gerade den ganzen Thread durchgelesen und bin wirklich sehr erleichtert. Vielen Dank, dass ihr eure Erfahrungen hier teilt. Ich habe, obwohl Taffi erst seit einem Jahr mir gehört, schon ab und zu den Gedanken gehabt ihn abzugeben, weil ich dachte ich werde nicht mit ihm fertig, er hätte es wo anders besser als bei mir. Aber irgendwas tief in mir hat mir immer wieder gesagt: Nein! Er bleibt bei mir und das ist gut so! Aber es tut so gut zu lesen, dass nicht nur ich Schwierigkeiten am Anfang hatte *bitte nicht falsch verstehen*
Ich liebe diesen kleinen Kerl über alles, auch wenn er mir ab und zu den letzten Nerv kostet und ich schon weinend neben ihm in der Box saß.
Und dass man sich über die kleinsten Fortschritte freut, kann ich auch bestätigen und sind sie noch so klein. Ich bin früher bis M-Dressur geritten und hatte schon einige schwierige Pferde unter dem Sattel, aber Taff schafft es jeden Tag aufs neue mich wie einen blutigen Anfänger aussehen zu lassen. Nicht gerade einfach, wenn man an einem Stall ist, wo jeder denkt er sei der große Reitmeister und man ständig ungefragten Reitunterricht erteilt bekommt. Daher kenne ich das Gefühl zu gut, wenn man Luftsprünge machen könnte, wenn das Pferd locker und entspannt vorwärts abwärts geht oder genau dort angaloppiert wo man es möchte. So ein ähnliches Gefühl hatte ich bisher nur einmal, als ich auf dem Pferd eines Freundes erfahren durfte, wie sich Piaffe und Passage anfühlt, aber selbst das ist kein Vergleich. Vielen, vielen Dank, dass es dieses Forum gibt und ihr alle eure Erfahrungen hier teilt! Ihr wisst gar nicht wie gut das tut!



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