Seite 1 von 10
#1 RE: Gebisse von Mobi 17.05.2011 15:39

avatar

Ich bin zur Zeit irgendwie nicht so zufrieden mit der Wassertrense die ich bei Mobi benutze.
Er schäumt sie zwar beim arbeiten schön ein, aber manchmal knirscht er auch drauf rum. Verschnallt habe ich sie ordentlich und die Größe von 12,5 cm passte.
Woran ich das festmache: Kleine Maulfalte auf beiden Seiten und wenn man das Gebiss an der einen Seite ganz ranzieht, passt auf der anderen ein Finger zwischen Haut und Gebissring.
Mir wurde mal gesagt, dass machen Pferde aus Langeweile knirschen, aber irgendwie glaub ich dem nicht so recht. Hinzukommt, dass das Gebiss vielleicht auch etwas dick ist? Sein Maul ist recht schmal und klein. Was denkt ihr dazu? Vielleicht ist ein Kleines angenehmer?

Meine Überlegungen wären:
- einfach gebrochene Wassertrense, aber mit Olivenkopf
- doppeltgebrochenes Olivenkopfgebiss
- wahlweise als diese RS von Sprenger (Loben ja irgendwie alle)
- Schenkel/Knebeltrense auch wieder einfach gebrochen oder doppelt gebrochen (habe da aber meine bedenken, dass das Gebiss vielleicht etwas schwer sein könnte?)

Auf was reitet ihr denn, und was würdet ihr mir empfehlen? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

[ Editiert von Mobi am 17.05.11 17:45 ]

#2 RE: Gebisse von carino666 17.05.2011 16:01

avatar

von dicken gebissen bin ich schon lange weg...
und auf die impulsive reaktion "bist du waaaaahnsinnig! das is doch scharf!" kann ich immer nur trocken sagen "nur so scharf, wie ich es einsetze"... immerhin kann man auch mit ner ordentlich fetten wassertrense n pferd malträtieren. zumal der trend (gott sei dank) eh dahin geht, dass dünnere gebisse verwendet werden, weil diese anatomisch einfach maulfreundlicher sind.

ich hab die STC Wassertrense Anatomica von kr*mer. (wobei es die auch in nicht-anatomisch gibt und die trotzdem ne schöne runde lage im maul hat.) die is 16mm und das finde ich schon relativ dick für meine zossen.

meine zimperliese hat das gebiss wirklich klasse angenommen...

probier dich einfach durch die breite palette und guck was deinem zottel am meisten liegt..

#3 RE: Gebisse von Mobi 17.05.2011 17:44

avatar

Ha, wie schön:
Von STC habe ich DIESE *klick* in den Blick genommen.
(Olivenkopf/D-Ring/Knebel-Trense ist mir eigentlich egal, da sie ähnlich in der Wirkung sind)

[ Editiert von Mobi am 17.05.11 17:44 ]

#4 RE: Gebisse von Warwing 17.05.2011 18:52

avatar

Ich habe ein doppelt gebrochenes 12,5mm Argentan-Ausbildungsgebiss.
Damit geht er zufrieden. Am Anfang gekaut wie verrückt, dann mal eine zeitlang weniger, im Moment sehr reell. Ich glaube, dass liegt auch immer ein bisschen am Ausbildungsstand und ob wir gerade Neues lernen oder nicht. Soooviele Gedanken mache ich mir da aber auch nicht mehr. Früher hatte ich auch immer ein ganzes Arsenal an Gebissen, dauerhaft habe ich da nie Unterschiede gesehen, egal ob doppelt oder einfach gebrochen, mit Knebel oder ohne. Irgendwann habe ich die ganze Sammlung verschenkt.

Zähneknirschen kommt meist von einer harten Hand (die ich jetzt dir nicht unterstelle) und wenn sie damit angefangen haben, ist es schwer wieder wegzubekommen, genauso wie Zunge strecken.

[ Editiert von Warwing am 17.05.11 18:53 ]

#5 RE: Gebisse von Swing 17.05.2011 19:04

Für Swing habe ich das Snaffle Bit von Monty Roberts.

Sweet Iron Mundstück (Stärke 15 mm) mit Kupfereinlage zur verstärkten Speichelbildung.
Lefzenfreundliche Olivenkopf-Gebissform. Edelstahlringe: Durchmesser 8,5 cm.

Eigentlich bin ich damit zufrieden, überlege aber ständig, ob ich mit einer schärferen oder anderen Zäumung mehr Einwirkung beim Durchgehen hätte.

Und das mir! Wo ich doch so gern KEIN Eisen am Pferd hätte...

#6 RE: Gebisse von Cristino 17.05.2011 20:53

avatar

Ich seh das Thema Gebisse inzwischen auch eher simpel .. früher hatte ich ein ar***teures Gebiss, mit einer Aurigan-Legierung, das besonders flexibel und weich im Mundwinkel war.Wurde mir wääärmstens empfohlen + reiterlich war ich im Grunde auch ganz zufrieden. Nach einer Weile kaute Tino allerdings immer weniger ... ich: ?

Dann war ich ja vor gut 2 Jahren bei Tamme Hanken und bei der Untersuchung des Mauls stellte er auf/ unter Tinos Zunge mehrere, kleine Pickelchen fest. Offensichtlich eine allergische Reaktion auf die Legierung des Gebisses. Seitdem benutze ich vom Material her nur noch Edelstahl, einfach gebrochen - fertig.
Muß aber auch sagen, dass ich eh ca. 1xim Jahr ein neues Gebiss kaufe, um scharfe Kanten, etc. über die Zeit zu vermeiden.

#7 RE: Gebisse von Cristino 17.05.2011 20:58

avatar

Übrigens habe ich gerade mal gesehen, dass mein lieber Freund Wikipedia eine Menge zu dem Thema Legierungen + Gebisse hergibt. Fand ich doch nochmal sehr interessant:

http://de.wikipedia.org/wiki/Trense

#8 RE: Gebisse von moppeldings 17.05.2011 21:04

avatar

Meine 2 werden mit doppelt gebrochener Wassertrense geritten. Die Stärke weiß ich jetzt nicht. Glaube es ist ein 14ner. Recht dünn. Beide kauen gut. Ich hatte aber auch ein doppelt gebrochenes Olivenkopfgebiss. Ein Reitlehrer fand es nicht so toll. Ich kann nicht mehr genau sagen warum. Mich hat nur gestört, das dieses Ding ständig geqietscht hat.

#9 RE: Gebisse von Schatti 17.05.2011 22:10

avatar

Zitat
Gepostet von moppeldings
Meine 2 werden mit doppelt gebrochener Wassertrense geritten. Die Stärke weiß ich jetzt nicht. Glaube es ist ein 14ner. Recht dünn. Beide kauen gut. Ich hatte aber auch ein doppelt gebrochenes Olivenkopfgebiss. Ein Reitlehrer fand es nicht so toll. Ich kann nicht mehr genau sagen warum. Mich hat nur gestört, das dieses Ding ständig geqietscht hat.



Ja, so gehts mir auch
Wir benutzen auch ein doppelt geborchenes, 12,5mm, nicht zu dick.. und dann hab ic hja noch mein mex. Reithalfter, da hab ch ein doppelt gebrochenes olivenkopfgebiss drin, aber die trense hängt mehr im schrank als dass ich da nen unterschied merken könnte (außer dass es quitscht )... (was man nicht immer so alles haben muss )

#10 RE: Gebisse von Mobi 17.05.2011 22:17

avatar

Eine harte Hand hab ich GsD nicht, dass hat er schon am Anfang im Gelände gemacht. Die Zunge wurde auch ständig rausgestreckt, aber das haben wir nun schon gut im Griff. Das macht er sehr selten und nur wenn ich was neues von ihm will.
Nur knirschen ist halt das Problem. :-(
Aber ich vermute mal, das Gebiss was er zur Zeit hat ist bestimmt ein 16 -18mm Gebiss. Ich denke mal, dass ist ihm total unangenehm?

Legierung sollte es auch nicht haben. Ich will auch einfach nur Edelstahl.

Wo bekommt man aber bitte 12,5mm Gebisse her, Warwing. Bei Kr*mer und Loe*dau fängt es erst ab 16mm an?

@swing: Beim durchgehen ist es meines Erachtens egal wie dick das Gebiss ist. Wenn Mobi rennen will, dann ist es ihm glaube ich völlig egal, was im Maul ist und wenns Stacheldraht wäre.
Sicherheit könnte dir da vielleicht ein Halsring bieten?
Dein Gebiss wäre mir fast etwas zu dünn. Ich habe immer Angst etwas zu versauen. Mobi sucht schon brav die Anlehnung.

[ Editiert von Mobi am 17.05.11 22:25 ]

#11 RE: Gebisse von Swing 17.05.2011 22:25

Beim durchgehen ist es egal meines Erachtens egal wie dick das Gebiss ist. Wenn Mobi rennen will, dann ist es ihm glaube ich völlig egal, was im Maul ist und wenns Stacheldraht wäre.

Hmm... das ist es eben, was ich nicht weiß! Können noch mehr von euch dazu etwas sagen? Bin gespannt...

#12 RE: Gebisse von Flying Gold 17.05.2011 22:41

avatar

@ Mobi: Mach ich da was falsch? Bei deinem Klick bekomm ich ne Fliegendecke aufs Display!?

Ich hab auch ne doppelt gebrochene Edelstahltrense. Flyer ist auch so n Zunge-raus-strecker. Aber nicht arg, sieht eher so aus als ob er sie auf den Vorderzähnen geparkt hätte. Schaut so nen Zentimeter raus. Mein Problem ist Flyer sperrt immer s Maul extrem auf. Ganz egal ob ich die Zügel annehme oder sie durchhängen lasse. Ich achte wirklich sehr drauf extrem weich und fein in der Hand zu sein. Er kommt auch nur selten in echte Anlehnung, meist verkriecht er sich sofort hinterm Zügel wenn ich aufnehme. Anlehnung geht am Besten in langen Trabstrecken im Gelände, bevorzugt bergauf. Allerding ist dann die Nase nicht ne Handbreit vor der Senkrechten, sondern so etwa drei. (Natürliche Haltung eines Vollblut= 20cm überm Widerrist!) Dann kaut er auch. Sonst haut er s Gebiss kreuz und quer durchs Maul. Hab auch schon n Hackamoore versucht, damit lief mein erstes Pferd prima. Aber da muß ich sehr deutlich mit werden, das will ich nicht. Zähne sind letzten Herbst gemacht und erst im April kontrolliert und für gut befunden worden.

Ich bekomme immer nur zu hören ich soll ihm die Schnute richtig fest zu binden, dann lässt er das schon. Aber das kann doch nicht die Lösung sein, Symptom unterbinden statt Ursache beheben. Kennt ihr das? Habt ihr bessere Tipps für mich?

#13 RE: Gebisse von Mobi 17.05.2011 22:43

avatar

@swing: Habe mich in der Dicke verlesen. Ich habe 8,5 mm!! gelesen. Ich Doofhammel! Entschuldige es ist schon spät.

@warwing: Und du meintest sicherlich nicht die Stärke des Gebisses, sondern die Größe mit 12,5mm, richtig?

@flying gold: STC D-Ring-Trense Anatomica bei Kr*mer. Anscheinend kann man einzelne Produkte nicht richtig verlinken, denn bei mir kommt nun auch die Fliegendecke.

Ich werde lieber ins Bett gehen. Was ich eben so falsch gelesen habe, ist ja nicht mehr feierlich.

[ Editiert von Mobi am 17.05.11 22:46 ]

[ Editiert von Mobi am 17.05.11 22:47 ]

#14 RE: Gebisse von Warwing 18.05.2011 06:52

avatar

Ja, 12,5mm breit. Die Dicke weiss ich gar nicht. Normales Ausbildungsgebiss eben.

@Mobi@Flying gold: ich sag's mal vorsichtig: auf der Bahn werden die Pferdemäuler nun wirklich nicht wie rohe Eier behandelt...
Maul zubinden ist natürlich Schwachsinn, Druck erzeugt Gegendruck.
@Flying Gold: Ich hatte mal eine Stute von einem Bekannten, die hat sich extremst verkrochen, nachdem sie zum Einreiten weg gewesen war.
Die habe ich mit Gogue-Zügel longiert (ermöglicht den weg in die Tiefe, wirkt aber übers Genick, nicht aufs Maul), habe ihr vorm ersten Verschnallen aber beigebracht >Druck aufs Genick=>Kopf runter<.
Und dann bin ich eine ganze Weile einhändig geritten. Zügel auf normales Maß (beide Seiten konstant anstehend) und viel geradeaus. Gar nicht viel rumgeschnörkelt, bis sie wieder Vertrauen zur Hand hatte. Springende Zügel (zu lang) geben jedesmal einen Ruck im Maul.
@Mobi: wenn er sogar schon Zungenstrecker war, würde ich das Knirschen erstmal ignorieren. Das liegt nicht am Gebiss.

#15 RE: Gebisse von Monostrotos 18.05.2011 07:24

avatar

Ich nehme für Monster ein doppelt gebrochenes Snaffel Bit. Das hat die länge 12,5 cm und ist ca. 9,6 mm stark. Reite damit jetzt seit einem Jahr und monster hatte auch das problem des zähneknirschens.Ist jetzt weg.Vorher hatte ich ein 14 mm Gebiss drin.Das war ihm aber noch zu dick.Und klar sind die dünnen Gebisse schärfer,aber ich reite überwiegend nur mit sowenig Zügel wie möglich(Westernreiter).Für die Englisch Reitweise ist dieses Gebiss aber nicht zu gebrauchen....

Bei uns am Stall heisst aber noch die Devise, je stärker das Gebiss umso besser für den Reiter.Das bedeutet,das Ponys(Deutsches Reitpony mit schmalem Maul) und Warmblüter mit viel Blutanteil(auch kleines Maul)mit 18mm bis sogar 20 mm Gebissen geritten werden und die Reiter überhaupt nicht verstehen,wieso die blöden Viecher immer das Maul aufsperren müssen. O Ton bei uns am stall.Als sie rausgekriegt haben,was ich benutze, haben sie gesagt,das mein Gebiss Schlimm für Monster ist.Komisch ist nur,das er seit wir es benutzen sehr viel speichelt(hat er vorher fast nie getan),das zähneknirschen weg ist und er sich viel eher entspannt.

Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz