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#1 RE: arthrose von Admirals Miss 19.07.2011 08:14

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ham wir hier eigentlich gar keinen arthrose-fredl?
hab gedacht ich mach mal einen auf zur austausch... würd mich intressiern mit welchen zusatzfuttermittelchen ihr arbeitet?!
ich hab lange zeit lang ingwer gegeben - jetz bin ich zufällig über den "stallmeisters bewegungskünstler" gestolpert und ich muss sagen ich find den echt toll. habs zuvor schon mal mit grünlippmuschel probiert, allerdings hat madame das nat. nicht gefuttert - im bewegungskünstler frisst sie´s aber brav mit...

lg

#2 RE: arthrose von winningdash 22.07.2011 14:28

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hab auch mal was zugefüttert zB. Teufelskralle, auch omega3 (ist in Grünlipp-muschel enthalten), und so ein Glucosamin/Mangan/MSM-Gemisch!
manches davon wird als Pellet angeboten, was einfacher ist (keiner is soooo haglich=ösi für heikel!!) wie mein Winni!) weiß nicht sicher obs was geholfen hat, weil ich ihn damals grad bekommen hatte und noch nicht so gut kannte.
bestellt hab ich diese Sachen im internet bei makana

#3 RE: arthrose von HappsyPepsi 08.09.2011 17:41

Wollte euch auch mal fragen, wer von euch mal die Beine von euren Jugendleistungssportler geröngt hat, zB bei einer Ankaufsuntersuchung. Hier im Forum findet man ja häufiger das Problem mit den Sehnen und Bändern und die "Plattfüße", aber Probleme mit Gelenkverschleiß nach einer Rennkarriere habe ich noch nicht gefunden. Vielleicht sind eure Pferde ja noch zu jung, aber gerade bei den Warmblütern findet man auch schon oft in jungen Jahren solche Probleme. ZB hat der TA bei einer Ankaufsuntersuchung schon bei einem unserer Pferde, damals 4-jährig gesagt, das er mal Spat bekommen könnte und das ist dann auch mit 16 Jahren aufgetreten. Tja, jede Seite hat irgendwie seinen Preis: Bei den Vollblütern wird Gesundheit und Härte selektiert. Wer nicht körperlich fit ist, stürzt oder sich verletzt, wird schnell ausgemustert. Bei den WBs wird nur nach Schönheit und Bewegung selektiert (ok trotzdem sind die meisten Vbs schöner ) und die Gesundheit spielt bei der Zuchtwahl kaum eine Rolle. So schrecklich ich es finde, wenn die Pferde auf der Bahn bleiben oder sooo viele verletzungsbedingt ausscheiden, so sehr haben sich dadurch solche gesunden und harten Pferde entwickelt. Was sagt ihr dazu?

#4 RE: arthrose von Sunnyboy75 08.09.2011 21:56

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Ich habe nichts röntgen lassen und keine AKU gemacht. Das ein Pferd nach 10 Jahren auf der Bahn und einem Griffelbeinbruch gewissen Baustellen hat, war mir klar und ist unübersehbar wenn man genauer hinschaut. Und ich hätte den auch mit drei Beinen und ohne Kopf genommen. Nun wird eben entsprechend geritten und aufgebaut und regelmässig von der Ostheopatin geguckt und mein Tierarzt verrückt gemacht, und wenn absehbar ist, dass das Pferd nicht mehr reitbar sein wird, bleibt er Rentner auf der Weide.

#5 RE: arthrose von FancysNitjo 08.09.2011 21:57

Ich selbst bzw. Fancy ;-) habe zum Glück (klopf klopf) keine Probleme mit Arthrose! Das Pferd meiner Exfreundin hatte jedoch massive Arthrose in den Hinterbeinen. Hier war es so, dass in der Pferdeklinik Telgte mittels Spritzentherapie, die Verknöcherungen beschleunigt wurden, um das Bein zu versteifen, was wohl zu einer Schmerzlinderung geführt hat. Daher musste das Pferd aber auch 30min im Schritt aufgewärmt werden. Der Wallach hat auch einen ordentliche Cocktail zu fressen bekommen (und häufig genug nicht aufgefressen.. ich kann es ihm nicht verdenken ;-))! Ingwer (nicht zu wenig), Teufelskralle, Gelatine, irgendwelche schwarzen Kügelchen und und und...

Als ich mit Fancy wegen der Fesselträgerauflockerung in der Klinik war, habe ich auch ein Vorderbein röntgen lassen, um eine mysteriöse Beule aufklären zu lassen (lediglich vernarbtes Bindegewebe)! Hier die Bilder:






Bei den markierten Stellen handelt es sich um leichte arthritische Veränderungen. Mein TA meinte, dass dies aber bei einem 12jährigen Pferd mit dieser Vorgeschichte nichts dramatisches sei!

LG,

Bastian

#6 RE: arthrose von Schatti 08.09.2011 23:02

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Zitat
Gepostet von Sunnyboy75
Ich habe nichts röntgen lassen und keine AKU gemacht. Das ein Pferd nach 10 Jahren auf der Bahn und einem Griffelbeinbruch gewissen Baustellen hat, war mir klar und ist unübersehbar wenn man genauer hinschaut. Und ich hätte den auch mit drei Beinen und ohne Kopf genommen. Nun wird eben entsprechend geritten und aufgebaut und regelmässig von der Ostheopatin geguckt und mein Tierarzt verrückt gemacht, und wenn absehbar ist, dass das Pferd nicht mehr reitbar sein wird, bleibt er Rentner auf der Weide.



Genau so ist es bei uns auch.Ich kannte Schatti zu dem Zeitpunkt ein viertel Jahr und wusste grob in etwa wie es um ihn stand. Bis auf seine nErbsbeinbruch hat er während seiner Laufbahn als Rennpferd wohl nix gehabt (außer mal nen angelaufenes Bein durch die Hürden). Und wenn es irgendwann nicht mehr geht, dann kommt er halt auf die Wiese und wir gehen nur noch spazieren (vorausgesetzt dass ist möglich ohne dass er Schmerzen hat)

#7 RE: arthrose von Sunnyboy75 08.09.2011 23:52

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Ich mache mir da auch keine Illsuionen: ein Pferd, dass früh gearbeitet wird und dann im Leistungssport geht, hat einfach eine kürzere Lebensdauer. Ich war selbst Leistungssportlerin, und wenn ich gucke, was bei mir alles so kaputt ist, da bin ich eigentlich 20 Jahre zu jung für.
Meiner ist nun noch sehr lange gelaufen, zwar ein Zeichen dafür, dass er ein besonders hartes Pferd ist, aber sicher auch etwas, was seine Spuren hinterlässt. Aber ich bin so verliebt in dieses Pferd und seinen Charakter, den hätten sie mir auch als top gesunden dreijährigen für das dreifache Geld verkaufen können, ich hätte den genommen. Habe nichtmal groß gehandelt, und der Preis für einen "alten" Hengst war sicher viel zu hoch, aber ich freue mich immer, wenn ich morgens aus dem Fenster gucke und das Pferdchen brüllt ungeduldig nach Futter und sieht aus wie eine zufriedene Pottsau. Ich würde auch bis ans Ende mit dem spazieren gehen oder ihn nur angucken
Eigentlich bin ich da pragmatisch und finde Beisteller sinnlos, vom alten habe ich mich auch getrennt, weil ich mir dieses Pferd nicht unter Schmerzmittel auf der Weide vorstellen konnte, der wollte arbeiten und war so eingetrübt von den Mittelchen, andere gingen irgendwann auch zum Schlachter...
hier ist es jetzt aber etwas anders, ich bin erstaunt über mich selbst :herz:

Die Leute haben mich alle komisch angeguckt, als ich mein altes Pferd in den Himmel geschickt habe. Der war 18. Ich fand, das war für das, was er geleistet hatte schon ein hohes Alter. Ist halt was anderes, wenn sie stramm laufen müssen und früh antrainiert werden (er mit 10 Monaten), die ganzen Hilfmittelchen weil er nicht so viel Vermögen hatte bzw. zuviel Gangveranlagung, dann der Deckeinsatz, und ein paar Kilometer abreissen mußte er bei mir ja auch noch. Aber davon hat er bestimmt einiges gesundheitlich mitgenommen.

[ Editiert von Sunnyboy75 am 08.09.11 23:53 ]

#8 RE: arthrose von Schatti 08.09.2011 23:57

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Ich möchte gern mal hinzufügen, dass ich viele Galopper kenne, die über 20 bzw an die 30 sind und noch top fit und wenn ich mir zB den Scotty von Julia anschaue, der ist 20 und ist noch gesund und super drauf, manchmal führt er sich auf wie 3

#9 RE: arthrose von Sunnyboy75 09.09.2011 00:20

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Bestimmt gibt es die. Aber es gibt auch die anderen. Das kommt ja immer uaf das Pferd an, und auf das Training und so weiter.

Denke ja immer, besser dass sie viel arbeiten müssen, als dass sie rumstehen und verfetten

#10 RE: arthrose von Schatti 25.03.2012 20:25

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Ich greif das Thema aml wieder auf.

Gibt es bestimmte Anzeichen für Arthrose? Also wo man drauf achten sollte oder was einem ins Auge springt, was auf Arthrose deuten kann?

#11 RE: arthrose von Admirals Miss 25.03.2012 21:14

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häufig stolpern zb oder wenns bei manuellem biegen der gelenke wo sperrt.unterschiedliche hufe, schiefe muskulatur durch schonhaltun...
kann natürlich auf was anderes hinweisen aber eben auch auf arthrose

#12 RE: arthrose von Schatti 25.03.2012 21:21

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hm ok... es ist mir neulich nämlich aufgefallen und gestern auch einer anderen aus dem Stall, dass er etwas "steif" aus der Box kam. Es scheint dann so, als würde er vorne links kurz lahmen, er läuft sich aber ein. Links ist sein Huf flacher und da geht er auch meist lahm, wenn irgednwas ist. Stolpern tut er eh (kann aber auch durch seine flachen Hufe kommen). Die Gelenke hab ich noch nicht bewegt.... Hm, werd das mal im Auge behalten... Klar, er steht da die ganze Nacht, aber das ist mir vorher nie aufgefallen und da stand er ja auch nachts bzw zeitweise den ganzen Tag in der Box...

#13 RE: arthrose von Admirals Miss 26.03.2012 08:15

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ist das Gelenk warm? Einfach immer mind. 10min im Schritt aufwärmen damit die Gelenkschmiere auf "Betriebstemperatur" kommen kann. Wenn aktuell was entzündet ist hilft es zu kühlen & zu schonen, auf keinen Fall drüber weg reiten, wenns aktuell entzündet ist läuft sichs auch nicht ein. Ansonsten mögen Arthrosegelenke gerne Wärme.

#14 RE: arthrose von Schatti 26.03.2012 09:06

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Danke Missy

Wärme ist mir bisher nicht aufgefallen, muss ich wie gesagt mal etwas im Auge behalten, vor allem die Gelenke. 10 min Schritt reite ich eh, manchmal auch länger, in der Halle führe ich meist auch noch ein paar Runden vorher.

#15 RE: arthrose von Sunnyboy75 26.03.2012 11:08

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Wenn ein Huf facher ist kann es daran liegen, dass das Pferd den anderen dauerhaft entlastet weil es weh tut (also vo re flach, vo li wird entlastet). So erklärte mir mal ein Ta bei meinem Hufrollen- Pony. Man sollte darauf achten, ob er z.B. immer das gleiche Bein nach vorn stellt beim grasen oder nach dem Sprung immer azf dem gleichen Bein landet (war bei dem Pony beides so).

Ich habe ja gute Erfahrungen mit den BOT- Sachen gemacht, Fetti trägt den Rückenwärmer und Twingo die Stallgamaschen.

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