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#16 RE: Umstellung auf Barhuf von Stripie 22.05.2009 20:58

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Und wie viel kosten die so...

#17 RE: Umstellung auf Barhuf von Carinossylv 22.05.2009 21:05

Die Easyboot 138 die dallmer 121 und die renegade ca 195 kommt auf den Anbieter an.

Halten tuen sie alle gleich lang von der kilometerzahl.

#18 RE: Umstellung auf Barhuf von Stripie 22.05.2009 21:20

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Dankeschön.

#19 RE: Umstellung auf Barhuf von Fairfax 23.05.2009 19:29

Meiner hat die Woche auf der Wiese eins seiner Eisen verloren. Haben dem das andere jetzt auch abgemacht und die Hufe mit Keralit eingepinselt, bin mal gespannt wie's wird, wie er sich macht mit Ausfransen und so, hat nämlich auch recht lange Vorderzehen (wem muss ich das sagen ^^). Jetzt in der Ausbildung ist er eh nur in der Halle, da braucht der keine Eisen. Hinten geht der ja seit seinem Sehnenschaden ohne, die Hufe sehen Top aus, hoffentlich werden die Vorderhufe mit der Zeit auch so! Werde den aber wieder mind. vorne beschlagen lassen wenn er wieder da ist, da wir viele leider mittlerweile betonierten Feldwege um den Stall rum haben, bis man zu dem Wald- und Wiesengelände kommt.

#20 RE: Umstellung auf Barhuf von Carinossylv 24.05.2009 07:31

Zitat
Gepostet von Fairfax
Meiner hat die Woche auf der Wiese eins seiner Eisen verloren. Haben dem das andere jetzt auch abgemacht und die Hufe mit Keralit eingepinselt, bin mal gespannt wie's wird, wie er sich macht mit Ausfransen und so, hat nämlich auch recht lange Vorderzehen (wem muss ich das sagen ^^). Jetzt in der Ausbildung ist er eh nur in der Halle, da braucht der keine Eisen. Hinten geht der ja seit seinem Sehnenschaden ohne, die Hufe sehen Top aus, hoffentlich werden die Vorderhufe mit der Zeit auch so! Werde den aber wieder mind. vorne beschlagen lassen wenn er wieder da ist, da wir viele leider mittlerweile betonierten Feldwege um den Stall rum haben, bis man zu dem Wald- und Wiesengelände kommt.



Hast du eine Raspel? Dann kannst du im eine Rolle auf den Tragrand verpassen,so dass er schön drüber weg rollen kann und ncihts ausbrechen kann. Ausser die zehen sind wirklich so extrem lang dann brichts sowieso weg, weil der Huf sich versucht selbst zu kürzen.

Überleg dir das mit dem Beschlag nochmal. Es gibt so tolle Hufschuhe. Und wenn du sowieso nur zwei brauchst für vorne. Einen guten Hufbearbeiter und die Sache ist bald ausgestanden und du wirst keine Hufschuhe mehr brauchen.

#21 RE: Umstellung auf Barhuf von Kristin Stetter 24.05.2009 14:53

Ich habe die Hufschuhe Turfking (aus dem Krämer Katalog). Allerdings das alte Modell (mittlerweile gibt es nur noch den TurfkingII im Katalog). Bin mit diesen Schuhen sehr zufrieden. Sie sind jetzt eineinhalb Jahre im Dauergebrauch (fast täglich) und sind noch top i.O. Andere bei uns im Stall haben die Cavallo Simple Boot - die sind nicht so gut. Den TurfkingII bekommt man für 110€, das Vorläufermodell gibt es sicher bei ebay gebraucht (kommt natürlich auf die Größe an).
Ich würde Hufschuhe auch stets einem Beschlag vorziehen!!!
LG Kristin

#22 RE: Umstellung auf Barhuf von FancysNitjo 11.06.2009 11:40

Hallo,

habe Fancy Anfang des Jahres auch auf Barhuf umgestellt. Auf dem Reitplatz kein Problem aber sobald es ins Gelände ging, lief er wie auf rohen Eiern. Unzumutbar! Leider sind bei uns viele Wege geschottert und die eine oder andere Strasse gilt es auch zu überqueren. Da Fancy eher weiches Horn hat, hat es sich zudem auch noch sehr schnell abgenutzt.

Hab ihn darauf hin wieder komplett beschlagen lassen! Er läuft super damit!

Mit Hufschuhen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht! Sind zum Schritt gehen ja ganz gut aber im Galopp sind die häufiger mal abgefallen und haben nicht 100%tig gepasst. War auch nicht grade die Billigversion und in Absprache mit meinem damaligen Hufpfleger ausgesucht!

Gruß,

Bastian

#23 RE: Umstellung auf Barhuf von Carinossylv 12.06.2009 07:16

Hey wenn die Schuhl so überhaupt nicht passen wollen, ist die Hufstellung nicht in Ordnung. Im Normalfall geht das in allen Gangarten und über allen Böden. Sogar bei Matsch.

Das so viele LEute so schnell aufgeben bei Barhuf. Mein Kleiner geht auch noch nicht perfekt ohne Eisen. Und wir sind noch lange lange vom perfekten Huf entfernt. Ich habe dieses Pferd schon über ein Jahr. Im April war es ein Jahr.

Ihr müßt den Pferden schon länger Zeit lassen sich dran zu gewohnen. Grade wenn der Boden dann wieder härter wird wenns in Sommer rein geht. Man weiß ja auch nicht was innen alles gequetscht war.

Meinen Grossen hab ich schon drei Jahre und er geht immer wieder mal Schlechter. Dann ist aber etwas mit den Hufen nicht in Ordnung. Es tut sich wieder was im inneren.

Gut er hatte hochgradige Hufrollenentzündung. Aber wie gesagt auch ein Halbes Jahr ist das nicht abgetan.

Die Komplette Umstellung auf Barhuf kann bis zu sechs Jahre dauern. Immer darauf hin was im innern nicht mehr funktioniert bzw durchblutet war.

Leute gebt ihnen etwas mehr Zeit. Der Huf muß auch einmal durchwachsen damit er sich umstellen kann. Das dauert bei schnellen Pferden 8 Monate und bei normalen Pferden 12 Monate.

Gebt nicht auf bei der ersten Kleinigkeit.

#24 RE: Umstellung auf Barhuf von Paulaxx 12.06.2009 11:58

Tja, ich frage mich aber, warum ich meinen Pferden eine u.U. jahrelange Tortur und mir natürlich eine imense reiterliche Einschränkung (ja, sooo egoistisch bin ich, ich habe meine Pferde zum Reiten!) antun muss ... Barhuf ist ja nun auch nicht das einzig Glücklichmachende!

#25 RE: Umstellung auf Barhuf von Fairfax 12.06.2009 14:24

Bei meinem hatten wir es auch mit Barhuf versucht, da hat mir aber dann sogar der Hufschmied beim nächsten Besuch von abgeraten, da er eine sehr dünne Sohle hat. Somit ist er jetzt vorne wieder beschlagen, hinten kommt dann, wenn ich ihn reite. Im Moment geht er noch an der Longe. Wir haben rund um den Stall viel Schotter und Teer, da will ich ihm das mit Barhuf nicht antun. Und von Hufschuhen bin ich auch nicht so überzeugt, auch wenn einige sehr gute Erfahrungen damit gemacht haben. Er hat acht Jahre lang Eisen getragen, ist es gewohnt und hat sich auch gleich wieder viel wohler und sicherer gefühlt, als die Eisen drauf waren.

#26 RE: Umstellung auf Barhuf von Carinossylv 12.06.2009 21:48

Zitat
Gepostet von Fairfax
sehr dünne Sohle hat.



Ja und warum hat er die?

Weil der Schmied alle 8 Wochen soviel wegschneidet und die Sohle am langsamsten nachwächst oder schiebt.

Aber was schreibe ich eigentlich hier noch was rein. Ihr wollt ja gar niccht barhuf werden. Sonst würdet ihr das durchhalten und den Pferden eine Pause gönnen von Herzen.

Sorry aber sowas kann und will ich nicht verstehen.

#27 RE: Umstellung auf Barhuf von gazisgirl 12.06.2009 21:58

holla, was´n hier für´n ton..denke das war kein angriff auf dich.. Man muss halt abwägen inwieweit man das sich und seinem Pferd antun kann. Es gibt halt viele Stallungen die rund um nur geschottert sind und möglicherweise keinen Platz oder Halle zur Verfügung haben, und wenn der Schmied von mal zu mal weniger wegnimmt und korrigiert, kommt man auch zum barhuf ziel. Dauert natürlich länger. Aber auch nicht jede Hornqualität ist so super gut. Ich persönlich hätte auch schon aus Kostengründen keine Eisen, aber entweder ich bewege mein Pferd anständig oder ich bummel die nächste Zeit nur auf dem Platz rum. Mein Haffi hatte bis zu seinem 10 Jahr super tolle Hufe, bis die Rehe kam. Dann der Rehebeschlag und mittlerweile verzichte ich bei ihm auf Eisen,weil er beim nageln sehr empflindlich ist, aber ohne Hufschuhe würde ich ihn nicht reiten können, und Bewegung ist bei Rehepferden schon von Vorteil. Man sollte also schon genau gucken wie das Wohlbefinden der Pferde ist, denn kein Pferd bewegt sich gerne wenn die Füße schmerzen, dass sieht man am Gesicht, und die wenigsten Menschen halten ihre Pferde nur auf der Koppel,also nicht gleich so böse werden

#28 RE: Umstellung auf Barhuf von Kristin Stetter 14.06.2009 14:32

Nun will ich auch noch etwas dazu sagen:
Ich gebe Carinossylv vollkommen Recht mit ihren Aussagen!
Ein Beschlag macht Hufe leider auf Dauer kaputt. Die Sprüche: "die Hufqualität ist soooo schlecht" , "die Hufe brechen ständig aus" , "die Sohle ist zu dünn" , "der Huf ist zu flach" ... werden als "Ausrede" dazu verwendet, keine Umstellung auf Barhuf vorzunehmen. ABER der Beschlag ist die URSACHE für all diese Sprüche!!!!! Durch den Beschlag produziert der Huf nur zweitklassiges Horn, das sich schnell abläuft und wegbricht, durch die Hebelwirkungen des Beschlags sind die Hufe zu flach da die Trachten untergeschoben sind, nur dadurch sind unheimlich viele Hufe schief und asymmetrisch! Schaut euch die Wildpferde an, die kennen keine Erkrankungen wie Spat und Hufrolle! Das hat schon seine Gründe! Man sollte echt überdenken, in welcher Situation man von "dem Pferd antun" spricht...

Natürlich muss man als Reiter Rücksicht nehmen können und die erste Zeit nicht auf die Hufe schauen. Ich hätte die ersten Wochen so manches Mal heulen können, weil wieder etwas wegbrach. Klar läuft auch der Barhufer direkt nach der Umstellung fühlig, rennt ihr mal barfuß über Schotter! Es braucht seine Zeit bis sich genügend "Hornhaut" (=dicke Sohle) bildet!
Ich habe hinten vor 1,5 Jahren mit der Umstellung begonnen und erst jetzt sind die Hufe hinten symmetrisch und bedürfen keinerlei Schutz! Vorn läuft mein Dicker seit 1 Jahr ohne Eisen und zum Reiten verwenden wir Hufschuhe. Ich habe in dem ganzen Jahr nur 2x einen Schuh verloren - beim Blitzstart zu einem rasanten Galopp auf einer Wiese. Sonst halten gut passende Hufschuhe und sind unverwüstlich.

Mit einem geeigneten Huforthopäden lassen sich aus nahezu allen "Problemhufen" robuste leistungsfähige Hufe machen! Wenn man Geduld hat und bereit ist als Reiter zurück zu stecken...
Nachlesen könnt ihr viel zur Umstellung unter: www.barhuf.de/vu

LG, Kristin

#29 RE: Umstellung auf Barhuf von Fairfax 14.06.2009 19:23

Ich bezweifel nicht, dass Barhuf gut für's Pferd ist. Allerdings ist das alles eine Einstellungssache, ich denke nicht dass darüber jetzt groß diskutiert werden sollte, jeder hat da seine eigene Ansicht und jeder muss das individuell für sich entscheiden.
Für mich sind Eisen praktischer, also bekommt meiner Eisen drauf. Er hat bisher dadurch keine Probleme, von daher sehe ich keinen Grund, ihn auf Barhuf umzustellen.
Seine Hufe sind nicht ausgebrochen als er Barhuf war, aber er hat sich ziemlich über den Schotter gequält, und da wir sehr viele Schotter- und Teerwege (auch auf dem Weg zum Reitplatz, ca 1,5 km) haben, sind Eisen für meinen eben besser und schmerzfreier.

#30 RE: Umstellung auf Barhuf von Carinossylv 15.06.2009 07:06

Hey Kirstin vielen Dank für deine sozusagen Aufmunterung.

Ist schon möglich das mir der Ton entglitten ist. Aber nur weil es immer heißt ist für mich praktischer und auf dem Weg zum Reitplatz (nicht nur auf Fairfax bezogen - allgemein)

Das geht nicht. Ja dann muß ich eben ein bischen weniger Reiten.

Aber das will ja keiner - und die Pferde leiden fürchterlich drunter. Ich seh das doch an meinem Grossen man. Dieser scheiss Beschlag.

Aber für mich ist diese Thema hier im Forum durch. Wer wirklich was wissen möchte oder meine Erfahrungen hören will - schreibt mir bitte eine PN.

Wer fragt den mal die Pferde? Keiner!

Habt ihr meinen neuen LEitspruch in der Signatur noch nicht gelesen.

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