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#181 RE: Umstellung auf Barhuf von Priska 11.12.2012 20:05

Also Keralit ! (für Verzögerung des Abriebes des Hufhorn´s und der Vermeidung von zu viel Steinen in der weißen Linie)
Der Strahl hat in gesundem Zustand kein Problem mit Barhuflaufen.

Nur wenn der BS des Pferdes keine Gedult für die Umstellung hat , kann das nicht funktionieren !

#182 RE: Umstellung auf Barhuf von Monostrotos 11.12.2012 20:25

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Es fehlt mir nicht an Geduld...Die habe ich zu hauf...Es fehlt an Fachwissen...Deshalb frage ich ja hier,was ich tun kann.

#183 RE: Umstellung auf Barhuf von Frau Teddy 11.12.2012 20:52

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Teddy läuft auch seit gut 4-5wochen ohne eisen.bislang kein lahmen nix.ich fütter seit mai-juni stallmeisters auftritt und die globulis silicea.ich denke das hilft sehr gut.vor 2 jahren auf versuch umzustellen auf barhuf,gibgs gar nicht,da er extrem lahmte und nicht mehr laufen konnte.ich denke zustatz welches auch immer ist hilfreich.

#184 RE: Umstellung auf Barhuf von Carlucia 11.12.2012 21:04

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Haben vor zwei Wochen auf Barhuf umgestellt.Bislang auch kein Lahmen, machen aber auch nicht viel.Alle 2/3 Tage pinsel ich den Tragrand mit Keralit ein.
Leider frißt sie keine Bierhefe
Werde mir wieder dieses teure Formula4feet kaufen.Das ist Mineralfutter und Hufpflege in einem und wird sehr gern gefressen.
Für kleine ausgebrochene Stellen habe ichir eine Handraspel besorgt.
Bin gespannt wie es weiter wird.

#185 RE: Umstellung auf Barhuf von Sunnyboy75 11.12.2012 21:14

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Zitat
Gepostet von Priska

Der Strahl hat in gesundem Zustand kein Problem mit Barhuflaufen.

Nur wenn der BS des Pferdes keine Gedult für die Umstellung hat , kann das nicht funktionieren !



Wahre Worte. Danke!

#186 RE: Umstellung auf Barhuf von Kati2 12.12.2012 06:41

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Meine läuft jetzt auch seit eineinhalb Wochen vorne ohne Eisen. Hinten sind sie ja schon länger runter. Ich bin derzeit noch sehr zuversichtlich. Keralit benutze ich seit diesem Sommer, nun eben auch auf die Sohle, bisher ist nichts Gravierendes weggebrochen, wobei selbst die Hufpflegerin nicht sehr optimistisch war - aber sie meinte wir müssen es versuchen und Geduld haben, wenn es klappen soll.
Die ersten Tage lief sie auf hartem Boden sehr fühlig, mittlerweile geht sie aus dem Stall und auf dem Stück Straße zur Weide, als hätte sie nie Eisen gehabt. Ich bin mega überrascht, dass es so schnell ging, daher bin ich nun mal gespannt, ob wir die Umstellung komplett schaffen!
Fürs Reiten oder Longieren habe ich meistens Hufschuhe drauf, weil eben überall Sand ist und ich sie noch etwas schützen will, weil ihre Sohle laut Hufpflegerin auch noch sehr dünn ist. Ich habe den Equine Fusion Jogging Shoe. Wir haben den noch nie verloren und er ist auch noch nie verrutscht. Wenn man ihn fest zumacht, dann fällt da auch kaum Sand rein und er sitzt wirklich gut. Meine ist leider so, dass sie mit allem was am Bein "hängt" wie der Storch im Salat läuft (sprich Hufglocken, Bandagen, Gamaschen), aber mit dem Schuh lief sie von Anfang an völlig normal. Bin damit bisher sehr zufrieden!
Ich hoffe so sehr, dass es so positiv weitergeht

[ Editiert von Kati2 am 12.12.12 6:44 ]

#187 RE: Umstellung auf Barhuf von Irish Green 12.12.2012 15:22

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priska, du sprichst mir aus der seele, das klausan hatte ich bei der strahlfäule... war suuuuper, zuerst den strahl wie mit zahnseide gereinigt, klausan rein und das war sooo schnell weg..

bierhefe und keralit ist sowieso klasse...

(gibts alles praktisch bei loesdau)

ich bekenne mich ja zu den pferd-mit-eisen trägern und solange er geritten wird und bewegt wird, bleiben da auch eisen drauf..

mich würde nur intressieren, warum ihr auf barhuf umstellt..
soll keine diskussion werden, und auch kein angriff meinerseits umd das mal gleich vorweg zusagen..
mich würde nur der grund intressieren..
z.b. kostengründe, eisen halte nicht, winterpause o.ä....

LG

#188 RE: Umstellung auf Barhuf von Shirana 12.12.2012 16:15

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Jou, danke Priska, so seh ich das auch!

Der Strahl darf ja auch nicht so hart werden wie der Rest vom Huf. Er ist ja irgendwie nach meinem Verständnis (Priska korrigier mich, wenn ich da falsch liege) ne Mischung aus Polster und Tatsorgan und muss auch wegen des Hufmechanismus, der hinten am stärksten arbeitet, sehr elastisch sein. Sonst reißt ja was.

Ich stell mir das so vor:
Das ist ja ungefähr so, als würdest Du Dir für Deine eigene Fußsohle (da wo sie sich wölbt und so empfindlich ist) eine Hornhaut wünschen. Die brauchst Du aber gar nicht und sie würde auch ständig reißen, wenn Du gehst (außer auf Stöckelschuhen, da ist der Fußmechanismus ja völlig außer Kraft gesetzt).

Also mach mal lieber nicht zu viel am Huf! Ich denke Unterstützung mit dem Huffestiger auf der Sohle und auf der unteren Wand reicht, solange es keine Probleme gibt wie halt Strahlfäüle oder zu trockene Hufe. Da ist's dann genauso wie mit Eisen auch: Huf genug Feuchtigkeit geben - aber auch nicht zu viel; und eventuell die Strahlfäule behandeln.

#189 RE: Umstellung auf Barhuf von Irish Green 12.12.2012 16:46

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jup shirana, so stell ich mir das auch vor am huf ....:click:

#190 RE: Umstellung auf Barhuf von smarten die 12.12.2012 22:26

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Habe übrigens letztens einen Vortrag eines Schmiedes gehört, der sagte, das Wässern zwecks Feuchthalten sei quasi Augenwischerei. Es gäbe Untersuchungen (wie auch immer man die gemacht hat), dass die Hufe von Pferden, die in feuchten Gegenden leben, nicht feuchter sind als Hufe aus trockenen. Der Wassergehalt im Hufhorn sei nur minimal unterschiedlich. Es sei also am ehesten die äußere Schicht, die man mit Wässern erreicht.
Ich finde zwar auch, dass ein heißer trockener Sommer die Hufe anders aussehen läßt, als ein feuchter Herbst oder Frühling, und so mancher Schmied macht da auch seine Bemerkungen, aber es ist schon nachdenkenswert.

#191 RE: Umstellung auf Barhuf von Kati2 13.12.2012 07:15

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Unser Schmied sagte immer, dass wässern nur was bringt, wenn man es lange macht. Sprich Schlauch zehn Minuten drauf halten oder Beine in den Eimer oder eben in einen Bach stellen. Kurzes Abspritzen, wie es ja bei Vollblütern eigentlich auch jeden Tag gemacht wird, wäre wie ständig kurzes Händewaschen bei uns. Wir kriegen davon auch trockene Hände. Ob das so stimmt, weiß ich nicht. Ich gebe mal nur wieder, was er dazu meinte.

@Irish: Zu den Gründen: Also meine hatte ja auch immer Eisen, ich hab sie auch als Freizeitpferd einfach wieder beschlagen lassen, finde das im Grunde auch nicht dramatisch.
Allerdings hatte sie Anfang diesen Jahres schon hinten die Umstellung, weil die im neuen Stall das so wollten, sonst hätte sie nicht in die Herde gedurft und da ich ja umgezogen bin, hatte ich keine Stallalternative, weil ich mich nicht auskannte. Ich war da schon sehr skeptisch, ob das hinten klappt, weil sie immer sehr fühlig ging ohne Eisen, immer alles wegbrach. Aber seit dem Sommer, sind die hinten klasse, da bricht nichts mehr weg, sie läuft ganz normal und vor allem es wächst was hin!
Anfang des Jahres waren die Vorderhufe auch von der Stellung auf dem Wege der Besserung, sie sahen gar nicht so verkehrt aus, sie verlor auch wirklich selten ein Eisen.
Jetzt musste ich den Schmied ja wechseln, leider bin ich dann recht schnell beim dritten gelandet und der bekam an dem mittlerweile völlig falsch gestellten Huf so gut wie gar nichts mehr zum Halten. Also flogen die Eisen fleißig weg und das Horn gleich mit. Dann reichte es mir einfach, irgendwas kann ja nicht stimmen. Sie hatte durch den Umzug, auch schon vorher Fellprobleme,Stoffwechselprobleme laut TA, die jetzt aber schon länger im Griff sind - natürlich wirkte sich das auch auf die Hufe aus, aber das ist soweit alles im Griff, Pferdchen hat sich toll gemacht und nun müssen sich einfach die Hufe entwickeln. Und da die Hinterhufe so gut geworden sind, will ich es vorne einfach versuchen, denn so geht das nicht weiter. Das sind im Endeffekt meine Beweggründe dafür und bisher bin ich wie oben erwähnt noch zuversichtlich!

#192 RE: Umstellung auf Barhuf von Shirana 13.12.2012 10:07

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Mit dem Wässern hab ich auch so meine Probleme.
In dem Stall, wo ich vor 20 Jahren noch "normal" eingestallt hatte wurde den Pferden täglich nach der Arbeit auch die Beine abgespritzt. Die Folge waren "Wasserschäden" am Kronrand. Huf zu feucht. Was natürlich vermutlich auch daran liegt, dass die Hufe in noch leicht feuchtem Zustand dann auch ausgiebig gefettet wurden...

Wenn meine Hände zu oft Wasserkontakt haben, trocknen sie aus und die Nägel reißen ein...

Shiranas Hufe muss ich eindeutig mit Feuchtigkeit versorgen, wenn es lange Trockenperioden gibt. Normalerweise reicht der Tau der Wiese, aber wenn auch dieser kaum noch vorhanden ist, wird die äußere Schicht rissig. Einmal täglich Hufe samt Kronrand nässen und 2-3 x wöchentlich Keralit Hufelast drauf hat sofortige Besserung verursacht.
Jetzt in den nassen Jahreszeiten geht es der Hufwand gut. (Dafür muss ich mit dem Strahl aufpassen, rechtzeitig eine beginnende Fäule zu erkennen. Da sie im Offenstall steht, kann ich sie ja nicht davon abhalten, durch den Schnee zu laufen und sich meist draußen aufzuhalten.)

#193 RE: Umstellung auf Barhuf von Monostrotos 13.12.2012 14:18

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Meine Beweggründe sind zum einen,das Monsi immer offensichtliche schmerzen beim setzen der nägel hatte.Er ist so empfindlich,das er jedesmal zusammenzuckt und versucht wegzukommen.Das fand ich nicht ok auf dauer und zum anderen wird mir das erlich gesagt zu teuer auf dauer.4 Eisen und ausschneiden kostet alle 4 Wochen 113 Euro.Und die halten dann auch nur 4 Wochen.Weil Monsi mit den Dingern schlurft und sie deshalb vorne dann platt sind.Ich merke jetzt das er ohne eisen klar kommt und zum Sommer hin muss man dann sehen,wie es mit Hufschuhen geht.Aber eisen sind definitiv nicht die lösung.

#194 RE: Umstellung auf Barhuf von smarten die 13.12.2012 14:27

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Shirana:
"Wenn meine Hände zu oft Wasserkontakt haben, trocknen sie aus und die Nägel reißen ein..."

Die Frage stellte der Schmied auch:
Was passiert, wenn man die Hände dauernd wäscht? Trockenheit und Waschfrauenhände
Und:
Was cremen wir nach dem Waschen ein? Die Haut und die Nagelhaut, aber nicht in erster Linie die Nägel (= Horn)

#195 RE: Umstellung auf Barhuf von Shirana 14.12.2012 09:33

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Zitat
Was cremen wir nach dem Waschen ein? Die Haut und die Nagelhaut, aber nicht in erster Linie die Nägel (= Horn)



Dein Schmied ist guuuuuut! Der hat Recht! Ganz bestimmt. Danke!

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