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#61 RE: Hufe im Allgemeinen von Mobi 18.01.2012 15:17

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Neee Matte geht nicht :-/

#62 RE: Hufe im Allgemeinen von Admirals Miss 18.01.2012 15:20

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dann hilft nur eines: elektro-halsband :arschvoll:

#63 RE: Hufe im Allgemeinen von Shirana 18.01.2012 15:22

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Mobi guck mal bei der Strasser-Fraktion (die meisten Hufpfleger - das ist jedenfalls mein Eindruck) bearbeiten entweder nach Biernath oder nach Dr. Strasser.
Die Strassers (da gehört wohl auch Sunnyboys HP zu) findest Du unter www.vdhp.de Und da ist auch wer bei Euch in der Ecke, wenn ich das richtig gesehen habe. Schaden kann's ja nix...

#64 RE: Hufe im Allgemeinen von Mobi 18.01.2012 16:25

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interessant. Die eine hat sogar selbst Vollblüter.
Und es ist etwas Näher als 100km :-D Ein großer Fortschritt!Nur 76km :hammer:

Aber von Strasser habe ich bspw. nichts gutes gehört. Vielleicht äußert sich mal Sunnyboy dazu?

#65 RE: Hufe im Allgemeinen von Shirana 18.01.2012 16:48

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Hähä, das ist wahrscheinlich, weil der Herr Biernath so auf der Strasser-Methode rumhackt. Die sind sich echt nicht grün. Ich glaube ja, das liegt an der Konkurrenz, aber wissen tu ichs natürlich nicht. Da ist z.B. bei Biernath auf der HP die Geschichte eines Pferdes, das zuerst von der Hufklinik Eifel (Strasser-Methode) behandelt wurde und dann von den Besis zu Biernath umgestellt wurde. Auf der HP hufklinik-eifel.de kannst Du's auch verfolgen. Vor allem den Zustand vor dem Behandlungsbeginn, der ja deutlich schlimmer war als der, als ihn Biernath bekommen hat.
Ein rumgezicke ist das!
Ich weiß nicht, vergleich einfach mal die HPs. Unsereins kann sowieso nicht sagen, wer da besser ist, denke ich. Schon gar nicht aufgrund von werbenden Homepages.
Da helfen nur Erfahrungsberichte von Leuten, die wir kennen - nicht die auf den HPs. (Siehe WW, Swing u.a. für Biernath und Sunny u.a.? für Strasser.
Also ran, ihr Strasser-User (interessiert mich auch sehr!)

#66 RE: Hufe im Allgemeinen von Fairy Wind 18.01.2012 19:30

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durch die eisen steht teddy anders und der rücken wird dann anders belastet und er hat dadurch kaum schmerzen.er ging ja bis von 11.09 bis 5.2011 barhuf aber dann gings leider nicht mehr.hab schon mit dem schmied gesprochen,er kommt morgen oder am we rum und dann schauen wir mal was wir machen können.
dadurch das teddy eigentlich ständig in behandlung ist bzw. es gut beobachtet wird mit seinem rücken, kann er geritten werden,aber der rücken wird nie wieder so sein wie er sein muss.aber seitdem stall wechsel ist er ständig in behandlung und seitdem schon viel besser.klar gibt es auch wochen und tage wo er wenig bis gar nicht geritten wird und sehr viel longiert wird.

#67 RE: Hufe im Allgemeinen von Swing 18.01.2012 22:58

Schon Wahnsinn, dass er dabei so unglaublich gut aussieht! Das ist wieder ein gutes Beispiel dafür, dass Pferde nicht täglich Sport machen müssen :tanzen:

#68 RE: Hufe im Allgemeinen von Sunnyboy75 19.01.2012 21:05

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Zitat
Gepostet von Mobi

Aber von Strasser habe ich bspw. nichts gutes gehört. Vielleicht äußert sich mal Sunnyboy dazu?



Ich habe nicht so viel Ahnung, ob Strasser oder Biernath. Bis vor ein paar Jahren habe ich beschlagen so wie der Schmied es mir beigebracht hat und gut. Meine Hufpflegerin arbeitet, wie sie arbeitet, und hat mich quasi "neu angelernt". Seitdem bearbeite ich nach ihrem System und es klappt hervorragend, ich habe kaum Probleme mehr- und das bei allen meinen Pferden! Das war vorher (als ich noch selbst beschlagen konnte vom Rücken her ging es noch) mit den Schmieden bei weitem nicht so.
Von Fr. Dr. Strasser habe ich auch viel schlechtes gehört, lahme Pferde und so weiter. Frage mich immer, ob das wirklich so ist. Natürlich haben die Strasser- Leute bestimmt viele Extremfälle gehabt, und ich denke, häufig lag es vielleicht nicht an deren Berabeitung sondern an dem Beschlag und der Bearbeitung, die zuvor gemacht wurde. Nach Jahren mit Eisen ist doch klar, dass ein Pferd lange Zeit braucht, sich huftechnisch zu erholen.
Die ersten Islandpferde, die nach BRD gekommen waren, wurden ja erstmal auch als lahmend deklariert und koisch beäugt von den feinen Warmblutreitern in den konventionellen Reitschulen. Ist halt anders und fremd

Twingo lief ein Jahr schlecht, mal mehr mal weniger. Mittlerweile mag er immernoch nicht so gern lange auf Schotter laufen und autscht auch je nach Magenzustand und Wetterverhältnissen mal mehr, mal weniger, mal gar nicht. Aber darüber wundere ich mich nicht, für mich ist das ganz klar nach 10 Jahren Beschlag auf der Rennbahn und er bekommt eben die Zeit die er braucht. Es lohnt sich ja! Und den Schmerz bzw. das Gefühl mit einem Eisen auszuschalten, damit das Pferd eben nicht autscht, passt nicht so in mein Verständnis, da reite ich lieber angemessen (oder auch gar nicht, wie im ersten Jahr).
Meine Traber hatten Barhuf irgendwie auch alle weniger Probleme als die Blüter, vor allem was die Fühligkeit angeht.

Also kurz gesagt: Strasser hin oder her, bei meinen Pferden funktioniert die Bearbeitung, die wir machen. Und ich kenne da noch einige andere Pferdebesitzer, die von U. oder A. und L. (http://www.orbis-alia.de/ ) betreut werden, bei denen es ähnlich ist... und das schöne ist: man lernt so viel dabei, zu beurteilen, hinzusehen, auf das Pferd zu achten, selber zu bearbeiten. Und wenn man möchte kann man sich selber helfen. Das gefällt mir, habe ich bei konventionellen Schmieden so nie gehabt (außer bei meinem alten), die haben immer geschrien: "Hilfe, du beschlägst selber???" Wahrscheinlich hatten die Angst um ihr Einkommen

Swing: Ich finde das blöde Video nicht mehr. Es war beeindruckend!

[ Editiert von Sunnyboy75 am 19.01.12 21:08 ]

#69 RE: Hufe im Allgemeinen von Shirana 23.01.2012 18:22

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Heute hab ich mal wieder Joes Hufe gemacht. Keuch.
Man muss dazu sagen, dass sein zweiter Vorname "Granithuf" ist...
Ich hab ne gute Raspel und alles, was ich damit bearbeiten kann, ist gut.
Aber Joe hat die Neigung, seine Eckstreben stark in die Höhe wachsen zu lassen. Gegen ein bisschen Eckstrebe hab ich ja nix, ich lass da immer gut was stehen, weil die ja auch in unserem teilweise steilen Gelände als Rutsch-Schutz wirken.
Aber die von Joe sind mir jetzt wieder 2-3 mm zu hoch (also aus der Sohle raus). Und ich dachte (mal wieder), es hilft, dass die Hufe durch die langanhaltende Nässe so schön "weich" sind. Nix da. Das neue Hufmesser hat auch kläglich versagt. Geschafft hab ich an beiden Vorderhufen in mühsamer Kleinarbeit eher 2-3 Nanometer.
Mein früherer Schmied hat bei ihm immer die Hauklinge genommen, aber das ist wirkich nicht das geeignete Mittel für Millimeterarbeit.
Nun meine Frage an Euch: Benutzt jemand eine Hufschneidezange für so was? Und wenn ja, welches Fabrikat? Ich weiß ja, dass einige Hufpfleger die Eckstreben (und manche auch den Tragrand) mit so einer Zange bearbeiten, aber bevor ich mir so'n teures Ding anschaffe hätt ich gerne ein paar Erfahrungswerte.
Wenn also Eure Hufschneidezange z.B. in der Lage wäre z.B. auch locker ein Stück aus dem Griff Eurer guten Mistgabel zu zwacken - oder auch als Lederzange taugen würde, dann kann ich mir vorstellen, dass sie auch bei diesen Dingern am Ende von Joes Beinen funktionieren könnte.

#70 RE: Hufe im Allgemeinen von Mobi 23.01.2012 19:38

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Hast du Profilwerkzeug? Anders wird das nicht zu lösen sein.
Ich und der Tierarzt haben beide ein billiges Model aka 5 €. Mein Schmied ein sauteures Profimesser und natürlich gut geschärft. Er schneidet wie Butter, TA und ich wie auf Beton.

Bei sowas sollte man nicht sapren, dann klappts auch mit dem kürzen. :-)

#71 RE: Hufe im Allgemeinen von Shirana 24.01.2012 13:33

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Hähä, ja eigentlich ist's schon ein halbwegs anständiges Hufmesser. Durch die Hufe der Anderen geht das auch gut durch.
Deswegen träum ich ja von dieser Zange für viel Geld.
Was hat Dein Schmied denn für eine Marke?

[ Editiert von Shirana am 24.01.12 13:34 ]

#72 RE: Hufe im Allgemeinen von Mobi 24.01.2012 14:01

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Da muss ich nochmal nachfragen. Aufjedenfalls wars sau teuer. Wenn er das nächste mal kommt, dann frag ich ihn gleich.

#73 RE: Hufe im Allgemeinen von Shirana 24.01.2012 14:06

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Au ja, frag ihn bitte - auch wegen der Hufschneidezange (also nicht die Dinger, mit denen man die Nägel abzwackt sondern die leicht gerundeten für's Hufhorn).
Hoher Preis? Na und, ich spar mir durch die Selbermacherei so viel Kosten (lass immer zum Impftermin den TA drübegucken und ansonsten mal den Hufpfleger der Nachbarn, wenn der kommt. Aber der gibt auch nur bezahlte Tipps ), da investier ich lieber in anständiges Arbeitsgerät.

#74 RE: Hufe im Allgemeinen von Shirana 09.03.2012 15:10

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Erinnert Ihr Euch an den Haflinger mit den fürchterlichen Hufen auf Seite? Den hab ich vor ein paar Tagen noch mal gesehen und die Hufe waren immer noch nicht gemacht. Hab die Leute sofort angesprochen. Der Schmied käme nicht... dem sei das zu blöd, extra für ein Pferd irgendwohin zu kommen, wo es keinen vernünftigen Beschlagplatz gibt. Wenn Ihr mich fragt: Ausrede!
Sie hätten sich ne Hufschneidezange zugelegt und ne gute Raspel und Hufmesser und wollten das jetzt auch selber machen. Dummerweise hat aber die Frau "Rücken" (der sacht man so in Aachen und Umgebung: Man hat Rücken. Oder Knie. oder sonst was :hammer.
Meine Tochter und ich haben dann auf dem Heimweg unseren Ärger besprochen und den Leuten am nächsten Tag angeboten, dass ausnahmsweise wir dem Pferd die Hufe machen würden. Aber nur ein einziges Mal. Kostenlos natürlich - ist ja für's Pferd. Mit ihren eigenen Arbeitsmaterialien (wollte bei der Gelegenheit auch mal so ne Zange ausprobieren. Die haben die vom Loesdau).
Gestern abend war's dann soweit. Schade, dass ich das nicht auch noch fotografisch festgehalten hab, aber es hatte ja keiner ne Hand frei und es wurde auch langsam dunkel.
So werkelten wir neben dem Unterstand mit Stirnlampe an den Hufen rum. Zum Glück war der Hafi sehr brav, das Problem war nur, dass er ja auf einem inzwischen völlig verwachsenen Vorderhuf stehen musste, während wir an dem anderen gearbeitet haben. Also haben wir uns in zwei Etappen vorwärtsgearbeitet. Erst einen Huf solange es ging, dann den anderen ebenso, dann wieder den ersten. Puh!
Das Ende vom Lied ist, dass der arme Pferdchen wieder laufen kann. Die Hufschneidezange hat gut funktioniert (hab noch nie so weiches Hufhorn unter den Fingern gehabt). Zum Vorschein kam ein Huf der ganz offensichtlich auch mal ne Rehe hatte. Vielleicht kommt die breitgezogene dunkle Lamellenschicht (also da, wo eigentlich die sog. weiße Linie ist) aber auch von der Überlastung durch die schlimmen Hufe, wer weiß. Hab den Leutchen das anschließend auch gesagt, von ner Rehe wussten sie nix, das Pferd käme aus ner schlechten Haltung und habe Tellerhufe. Hm. Jedenfalls ist die Rehe nicht akut und dem armen Pferdi geht's jetzt erst mal gut. Wir haben aber nochmal deutlich gemacht, dass wir das beobachten und wenn wir merken, dass das wieder auch nur annähernd derartige Zustände annimmt, den Tierschutz anrufen - oder das Veterinäramt oder wen auch immer.
Wenigstens haben die Leute sich überschwenglich bedankt. Die sind ja auch sonst sehr nett und ich schätze, es war ihnen eher zu peinlich, da nen Schmied oder Hufpfleger dranzulassen, der hätte ihnen was gehustet...
Nun ja. Die Hufe sind jetzt noch nicht perfekt, aber wir konnten echt nicht mehr und für die Notfallversorgung reichts dicke. Um zu sehen, ob sie z.B. gleichlang sind oder der Winkel stimmt und ähnliche Dinge, hätten wir auch auf den asphaltierten Feldweg gehen müssen. So haben wir uns drauf beschränkt, den "Schnabel" bis auf Sohlenhöhe wegzuarbeiten, rund zu raspeln und ein bisschen die im Zehenbereich verwachselne Sohle zu schneiden (sonst gehe ich ja nie an die lebende Sohle, aber die war echt komisch verbogen, weil ja der vordere Tragrand nicht mehr da war. Der wuchs ja nach vorne oben weg). Das Pferd war echt süß. Hatte sehr schnell raus, dass wir ihr helfen und hat super mitgearbeitet. Jetzt kann sie endlich wieder schmerzfrei laufen! :laola:

Der Hufzangentest ist also in dem Sinne sehr positiv verlaufen, dass die Zange es tatsächlich geschafft hat, sich durch eine zum Schnabel gewordene Zehe zu kneifen. Das Horn ist zwar viel viel weicher als das unserer Pferde, aber dafür war's ja ordentlich dick da. Demnächst darf ich mir natürlich die Zange mal ausleihen für Joes Eckstreben. Dann wird sich zeigen, ob so ein Teil vom Loesdau auch was taugt. Weiß ja nicht, ob das ne gute Marke ist, die die führen oder ob es sich eher um ein Billigteil handelt. Sie sieht jedenfalls gut und stabil aus und das Scharnier hält auch großem Druck stand.
Jedenfalls sind Jana und ich anschließend prächtig gelaunt aber mit erholungsbedürftigen Rückenmuskeln in den wohlverdienten Feierabend gestartet: Auf die Couch. Und haben uns gegenseitig nen Tierrettungsorden verbal an die Brust geheftet.*unsselbstaufdieSchulterklopf*

#75 RE: Hufe im Allgemeinen von Wasserdrache 09.03.2012 16:48

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Super shirana das hast du sehr gut gemacht ..der arme hafi hoffentlich halten die leute sich daran

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