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#16 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Magics Monja 07.03.2012 09:08

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Also, über den Winter reiten wir ja nicht. Ihr wisst ja, keine Halle und Herr Pferd nicht ausgelastet = dumme Idee...

Wie Magic zu reiten ist? Kann mich noch dran erinnern als ich das erste Mal drauf saß. Silke hatte vorher eine Reitstunde bei der ich zugesehen habe. Danach fragte sie mich, ob ich auch noch mal rauf möchte. Also hoch mit mir und ich war ganz überrascht (hatte vorher schon mal ne RB auf einem Anglo Araber, also konnte ich schon ein blutgeprägtes Pferd in meiner Reiterlaufbahn verzeichnen): Alles ging so wunderbar leicht und sanft. Jede Gangart auf jeder Hand einmal durchprobiert und reingefühlt und ich war begeistert.

Stand heute: Magic ist noch immer toll zu reiten. Ganz fein im Maul, nicht schwerfällig aber auch kein Durchgänger. Er neigt ja zu Blockaden und wenn der Sattel nur zu 99,9% richtig liegt, dann merkt man das sehr schnell (wenn ich also Anzeichen dafür finde, dass ihm irgendwo was autscht steige ich grundsätzlich ab). Buckeln kann Magic wie die wilde Wutz! Er tut dies nicht immer und auch nicht immer gleich heftig. Man muss bei ihm nur schon sehr genau hinschauen wie er drauf ist... und bei der geringsten Unsicherheit steige ich eben nicht in den Sattel! Wie Mobi schrieb: Da könnte ich mich gleich neben das Pferd legen.
Mit Druck braucht man ihm gar nicht kommen. Das wird passend quittiert.

#17 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Amoroso 07.03.2012 12:17

Rosi ist auch eher sensibel! Vor allem im Maul! Wenn man ihm da blöd kommt, dann ist er echt beleidigt! Aber auch zu Recht! Probleme mit Durchgehen oder pullen hatten wir nie. Wenn ich mich im Galopp im Leichten Sitz vorbeuge wird er schneller, richte ich mich auf, wird er langsamer! Das ist wie Autofahren, fast noch einfacher! Wenn wir länger nicht raus waren, dann zeigt er seinen Übermut mit diversen Bockspüngen, Luftsprüngen und dergleichen, aber nie wirklich schlimm. Das war es aber auch schon. Ansonsten sind wir eher wie ein Elefanten-Kind unterwegs: Immer in Sicherheit hinter dem Vordermann, Rüssel an Schwanz!
Unsere Probleme liegen dann eher auf dem Viereck... Der Schenkel wird ignoriert oder nicht akzeptiert, an der Anlehnung hapert es. Aber das kennt er ja auch alles nicht. So was kann man lernen!

Ich würde bei einem neuen Pferd auch immer auf ausreichend Bewegung (Paddock/Wiese) und auf Beschäftigung achten. Und dann erst über Bodenarbeit, Longieren etc Muskeln aufbauen und dann mit dem (ernsthaften) Reiten beginnen. Das Problem am Anfang ist oft, dass die Pferde einen Bomben-Kondition haben aber bestimmte Muskelbereiche, die sie als Rennpferd nicht so intensiv nutzen mussten (Oberhals, Rücken und Hinterhand) nicht (stark) ausgebildet sind. So hat man das Pferd in ein paar Bereichen müde und am Ende seiner Kraft, aber insgesamt noch nicht... Aber das ändert sich ja schnell!

#18 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Tannenprinzessin 07.03.2012 19:27

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Steigen ist sehr oft der Ausdruck: Das war mir zu hart.

Meine Rb erzählte mir dass mein Pferd Samstag wohl ansätze zum steigen gezeigt hat (habe ich noch nie erlebt), die "bedient" ihn aber auch wie ein Reitpferd, nicht wie ein Rennpferd. Ich denke mal da liegt auch der Hase im Pfeffer.

#19 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Sunnyboy75 07.03.2012 19:27

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Zitat
Gepostet von Schatti
Also ich hab mit Schatti ja eher Glück. Er buckelt nicht und arbeitet eigentlich immer mit. Er versucht es immer, egal was ich da oben verlange und wird nicht bockig. Beim Springen kann es mal sein, dass er sauer wird, weil wir zu oft Springen.

Allerdings ist er auch super sensibel. Macht man zu viel Druck geht er gegen die Hand und versucht sich nach oben hin zu entziehen (Hans-guck-in-die-Luft). Lässt der Druck dann nicht nach, fängt er an mit dem Kopf zu schlagen.
Beim Galopp möchte er manchmal gern etwas schneller und wenn man dann durchpariert ist er zappelig und rennt, das muss man auch zu nehmen wissen.

.



Ich glaube, unsere beiden alten herren sind verwandet, oder zumindest verschwägert :drueckdich:

#20 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von le0nii 09.03.2012 19:40

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Sooo.. jetzt komm ich auch endlich wieder mal zu Wort.


Als ich ihn übernahm,liess ich seinen Rücken röntgen. Es hiess halt, dass da irgendwas nicht gut ist. Aber niemand nahm die Kosten auf sich und untersuchte ihn.

Nunja. Angeblich liess er sich in der Vergangenheit ein paar Mal nach dem Steigen auf den Rücken fallen.. Aber ob das wirklich stimmt, sei dahin gestellt.
Und wie er diese Dornfortsätze wirklich abbrach, weiss man auch nicht.

Ich hatte ja nie wirklich die Absicht ihn zu Reiten.
Anfangs konnte man nicht mal vom Boden aus etwas mit ihm machen. Zuerst konnte ich ihn nicht mal putzen, ohne dass er um sich schlug.
Er klebte am Stall, rannte wegen jeder Kleinigkeit rückwärts und bei der Bodenarbeit stieg oder rannte er.
Mit 16 Jahren war das echt eine Herausforderung für mich.

Aber er stieg damals einfach, weil er zu wenig vertraute und sich beim kleinsten Druck entziehen wollte.
Beim anbinden verriss er auch mehr als ein Halfter..

Er ist mir nie wieder gestiegen.

Sobald es wärmer ist, würde ich jedes Kind auf dieses Pferd setzen. Da kann man im Gelände am Langenzügel locker galoppieren, kein Problem.

Im Winter ist er echt lebensgefährlich. Dazu kommt noch, dass er diesen Winter 3 Monate am Stück nicht auf die Weide konnte.. :schock:
Und wie ihr bestimmt wisst.. Ist das bei unseren Pferdlis ein echtes NO-GO!

Deshalb bin ich auch auf der Suche nach einem neuen Stall.

Ich habe keinen Vollblut Profi an meiner Seite. Brauche ich aber auch nicht. Da ich mein Pferd sehr gut kenne und wir uns vertrauen.

Und sowieso, mein Kollege kann sehr gut reiten. Und er ist ein sehr sensibler Mensch und so hat er auch mein Pferd geritten. Ich denke da reiten einige Hobbyreiter heftiger..

Mein Pferd kriegt einfach eine kleines Hämpfelchen Kraftfutter..

Ja egal.
Wenn ich denke, wie er sich gemacht hat seid dem ich ihn habe.. Das ist wahnsinn..
Für mich ist er einfach der Gröste

#21 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Warwing 10.03.2012 09:19

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Nicht rauskommen geht gar nicht, da hast du Recht.
Da bist du mit deiner Suche nach einem neuen Stall sicher auf dem richtigen Weg.

Aber runterfallen ist auch nicht wirklich gut, sei froh, dass es bisher glimpflich abgegangen ist und es "nur" "normales" runterfallen war.
Man darf nicht alles aus der "Beziehung" zwischen Mensch und Tier heraus entschuldigen, es bleiben trotz aller Freundschaft und, von uns empfundenem Vertrauen, trotzdem Tiere.

Ich sage dir das jetzt mal so, aus meinem weisen Alter heraus.

#22 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Jessy90 12.03.2012 13:08

Mein Blüterlein musste ja, bis auf rennen, sonst nie was machen.
Bei mir steht er ingesamt 7 Monate nur (hab ihn jetzt fast ein Jahr) verletzungsbedingt, daher war noch net viel mit Umschulung.
Er ist so ein Mix aus sensibelchen und büffel. Am Anfang wars ganz klischeemäßig. Koph hoch und ab die Post. Aber es hat sich soweit gebessert das er jetzt auch mal ne viertel Stunde in ruhigem Tempo in netter Anlehnung läuft. Klar, viel Muskeln sind noch nicht da, das alles ist auch noch meist auf der Vorderhand. Aber woher bitte soll das in 3 MOnate training (mit Pausen von mehreren Wochen dazuwischen) auch kommen, da hat er auch noch ein paar Monate dazu Zeit.
Er ist noch recht elektrisch am Bein wenns ums vorwärts geht. Da sind wir gerade am desensibilisieren.
Ansonsten ist er wahnsinnig aufmerksam und registriert alles. Immer sehr wach.

#23 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von winningdash 16.03.2012 12:50

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Kann mich vielem schon geschriebenen nur anschließen, Schmerzen, falscher Sattel, uä. muß mal grundsätzlich ausgeschlossen sein. Dann muß man auf sein Pferd und sein eigenes "Gespür" achten. Beim Winni war der Anfang auch mühsam, aber nicht gefährlich. Er hat mich aber abgetestet und auch bewußt versucht mich einzuschüchtern. Geholfen hat da nur Konsequenz und Geduld. Leider hab ich auch mal auf einen (gutgemeinten) Rat gehört: "den mußt Du mehr zusammenstellen und von hinten an die Hand reiten", .... Ergebnis: das (bis jetzt) einzige mal, dass er mich abgeworfen hat. naja man lernt halt aus Fehlern und darauf nicht (zuviel) auf andere zu hören.
Hatte auch mal schlechtes Gewissen, wenn ich ihm im Winter das Futter kürze (wir haben auch keine Halle und reiten ist nur bei gutem Wetter/Boden möglich), aber es ist sinnvoll! Zum Glück ist der Winni nicht schwerfuttrig und sieht nicht schlecht aus, wenn er mal weniger arbeitet.
Einmal wollte er sich überhauptnicht biegen lassen und Wendungen waren schwierig, darauf hab ich Chiropraktik machen lassen: alle Wirbeln blockiert, war wohl ein "Koppelausrutscher". Hat mir aber auch gezeigt, dass er meist nicht nicht will, sondern nicht kann! Das ist eben diese "Vertrauenssache", die man mit der Zeit zu seinem Pferd entwickelt und einschätzen lernt, warum sie sich verweigern.
Außerdem hat der Winni auch mal nen schlechten Tag und dann klappen manche Übungen halt weniger, andere viellleicht halt doch, zum Glück sind unsere Ponies ja keine mechanischen Sportgeräte!
Persönlich hat mich gefreut, dass der Winni nach unserem ersten Winter nach einer fast 3monatigen Pause fast exakt auf dem Niveau wieder "eingestiegen" ist, bei dem wir im Herbst aufgehört hatten. Heuer war schön, dass ich das Gefühl hatte, er selbst hat wieder Spaß daran was zu arbeiten und gefordert zu werden.
Alles Gute und Viel Geduld!:drueckdiedaumen:

#24 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Flying Gold 09.04.2012 22:41

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Ich hatte meinen Flyer vor drei Jahren ne Weile in Beritt gegeben. Ich war hochschwanger und wollte ihm eigentlich was Gutes tun. Im Endeffekt war das der größte Fehler den ich machen konnte. Hätt ich ihn in der Zeit einfach nur auf Koppel gestellt wärs echt besser gewesen. Die Frau die ihn da ritt wollte einfach zu viel von ihm. Hat zu viel verlangt und zu viel Druck gemacht. Ich hab ne ganze Weile gebraucht bis er sich wieder erinnert hat das Reiten eigentlich ja Spaß macht.
Heute höre ich nur noch auf mein Bauchgefühl und entscheide dann was ich mit ihm mach. Ich wechsel schön ab zwischen Platz und Gelände. Tendenz eigentlich immer v/a.
Aufrichtung fällt ihm sehr schwer weil er wenig Halsmuskulatur und dafür nen sehr ausgeprägten Axthieb vorm Widerrist hat. Manchmal gehen wir auch einfach nur Spazieren oder zum Grasen. Scheutraining macht ihm auch sehr viel Spaß! Und es zahlt sich aus!!! Letzten Montag konnt ich zum ersten Mal auf dem Zirkel im Galopp die Zügel übertstreichen!:tanzen:

Das Wichtigste ist wirklich genug Auslauf(=Koppel), Pferdegesellschaft, Geduld und vor allem: Dranbleiben! Kleine Erfolge zählen, Mißerfolge einfach unter Erfahrung verbuchen und niemals persönlich nehmen. Wie sagte meine Oma immer so passend, mit Geduld und Spucke, fängt man eine Mucke!

:sonne:

#25 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von le0nii 18.04.2012 10:28

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Zitat
Gepostet von Flying Gold
Ich hatte meinen Flyer vor drei Jahren ne Weile in Beritt gegeben. Ich war hochschwanger und wollte ihm eigentlich was Gutes tun. Im Endeffekt war das der größte Fehler den ich machen konnte. Hätt ich ihn in der Zeit einfach nur auf Koppel gestellt wärs echt besser gewesen. Die Frau die ihn da ritt wollte einfach zu viel von ihm. Hat zu viel verlangt und zu viel Druck gemacht. Ich hab ne ganze Weile gebraucht bis er sich wieder erinnert hat das Reiten eigentlich ja Spaß macht.
Heute höre ich nur noch auf mein Bauchgefühl und entscheide dann was ich mit ihm mach. Ich wechsel schön ab zwischen Platz und Gelände. Tendenz eigentlich immer v/a.
Aufrichtung fällt ihm sehr schwer weil er wenig Halsmuskulatur und dafür nen sehr ausgeprägten Axthieb vorm Widerrist hat. Manchmal gehen wir auch einfach nur Spazieren oder zum Grasen. Scheutraining macht ihm auch sehr viel Spaß! Und es zahlt sich aus!!! Letzten Montag konnt ich zum ersten Mal auf dem Zirkel im Galopp die Zügel übertstreichen!:tanzen:

Das Wichtigste ist wirklich genug Auslauf(=Koppel), Pferdegesellschaft, Geduld und vor allem: Dranbleiben! Kleine Erfolge zählen, Mißerfolge einfach unter Erfahrung verbuchen und niemals persönlich nehmen. Wie sagte meine Oma immer so passend, mit Geduld und Spucke, fängt man eine Mucke!

:sonne:



Ja das mit dem Druck und zu viel verlangen.. Das kennen glaube ich hier alle..
Am Anfang wehrte sich mein Junge wo es nur ging.. Heute macht es ihm Spass was zu machen und freut sich immer wenn ich komme.

Da wir diesen Winter nicht viel machen konnten, fange ich jetzt auch wieder von forne an.. Vorallem möchte ich ihm viel mehr Abwechslung bieten.
Aufrichtung fällt meinem auch schwer, vorallem da er eine relativ schwache Vorhand hat.

Ich höre auch nur auf mein Bauchgefühl, alles andere ist gefährlich und sinnlos.

Bin gestern seit langem wieder mal ausgeritten.
Ich sah mich schon fliegen...
Aber erstaunlicherweise ist mein Junge total händelbar geblieben und wunderbar vor sich her marschiert.
Dieses Pferd kann echt fliegen. Das ist unglaublich

#26 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Fuchsbrotmörchen 26.04.2012 01:03

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Mein Blütertier hat überhaupt keinen Vertrag mit Dressur und Versammlung xD

ich arbeite ihn "nur" Dressurlich damit es beim Springen besser klappt ^^

Bis vor 6 Wochen hat es mit der Losgelassenheit unterm Reiter überhaupt nicht geklappt. Er bekam immer angst, sobald der Zügel mal länger wurde. Ich war fast am verzweifeln, bis ich einen Dressurlehrgang mit geritten bin. Da hat es plötzlich Klick gemacht.
Die Trainerin hat sofort einen Draht zu Ivy gefunden und so konnten wir das erste mal richtig entspannt arbeiten.

Wir sind nur leicht getrabt und in jeder Ecke eine Volte und dabei den inneren Zügel üerstreichen lassen. Erst ging das gar nicht aber dann bin ich immer langsamer aufgestanden und hab ihm so meinen Takt "aufs Auge" gedrückt. Auf der rechten Hand lief es überraschend gut aber links starb er immer einen Heldentod.
Da meinte meine Lehrerin, das ich beim Überstreichen, mit meiner Linken Hand an seinem Hals entlang streichen sollte, damit er merkt, das ich noch da bin und jetzt lässt er sich so toll fallen und der Unterhals ist so gut wie verschwunden.

Versuch dein Blütertier kringelich zu reiten. Nur eine Halbebahn geradeaus und dann wieder abwenden. Schlangenlinien durch die Bahn mit 3,4,5 Bögen. Volten,zirkelverkleinen und vergrößern und immer wieder langsam versuchen den Zügel nach zu geben.

Im Springen ist er immer sehr heiß und daher reite ich der Winterpause fast nur Dressur. So wird er rittiger ^^

Hast du dein Pferd mal auf blockierte Wirbel, Verspannungen oder Verklebte Muskeln "untersuchen" lassen?
Zu uns kommt alle 8-12 Wochen der Physiotherapeut und guckt Ivy komplett durch. Vom Atlas bis zur Schweifrübe. Ist zwar nicht ganz billig aber für das Pferd nur das beste ^^

Wenn er etwas klemmig geht, lassen wir ihn sich aufrollen oder massieren ihm die Stresspunkte.
Das hilft auch oft ^^

[ Editiert von Fuchsbrotmörchen am 26.04.12 1:06 ]

#27 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Sunnyboy75 26.04.2012 22:04

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Zitat
Gepostet von Fuchsbrotmörchen

Versuch dein Blütertier kringelich zu reiten. Nur eine Halbebahn geradeaus und dann wieder abwenden. Schlangenlinien durch die Bahn mit 3,4,5 Bögen. Volten,zirkelverkleinen und vergrößern und immer wieder langsam versuchen den Zügel nach zu geben.


[ Editiert von Fuchsbrotmörchen am 26.04.12 1:06 ]



Schlägt bei meinem ins Gegeteil um, Kopfschlagen, zackeln, gegen die Hand gehen, nervös werden und rennen wollen. Der braucht Platz um sich zu bewegen, riesige Zirkel und große Bahnen und Linien, am liebsten ohne feste Umzäunung. Er kann nahezu auf der Stelle galoppieren und die Zirkel ganz miniklein werden lassen- im Gelände. Er ist allerdings auch nicht hunderprozentig gesund in der HWs und auf den Beinen und dressurmässig eher wenig ausgebildet, der kann nur ordentliche Selbsthaltung, v/a und ein wenig Tempiwechsel und Schultervor- alles, was man im Gelände braucht
Beim alten Traber verursachten Kringel,zu denen mir eine Barockausbilderin im Unterricht riet, Taktverschiebung und steigen, die kennen das nicht.

#28 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von le0nii 28.04.2012 08:48

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Bei meinem kommts auf seine Stimmung an.

Wenn er hibelig ist, muss man ihn ganze Bahn reiten.. Dass er sich richtig strecken kann.

Aber meinem kommt nur Blödsinn in den Sinn, wenn ich ihn nicht mit verschiedenen Figuren beschäftige.
Der ist so ein Schnelldenker.
Wenn ich zwei mal ganze Bahn gehe, dann ist er schon nicht mehr bei mir, weils ja schon langweilig wird.

Mein Pferd ist mir manchmal zu intelligent.

Aber da meiner auch nicht so gschmeidig ist und zurzeit sowieso wenig Muskeln hat..
Kann ich ihn nicht auf engen Volten reiten. Dann fängt er auch mit dem Kopfschlagen an.
Und er kann richtig richtig sauer werden

Bei meinem ist einfach extrem, wie er auch an Gleichgewicht verliert, wenn er an Muskeln abbaut..
Er spührt sich irgendwie nicht mer so gut.

#29 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Passademo 17.05.2013 20:56

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Ich reite meine Stute nun seit ca. 14 Tagen. Habe ja hier bereits geschrieben das ich sie erst einmal nur am Boden arbeiten wollte nun muss ich aber zugeben da hat sie so gut mitgespielt das es mich gejuckt hat;-) Da sie erst seit April bei mir ist haben wir noch eine ganze Menge Arbeit vor uns, aber ich kann sagen ich bin begeistert. Ich denke das sie nach der Bahn in die Zucht ging (wenn auch nur für kurze Zeit) hat ihr offensichtlich beim abschalten geholfen. Sie ist gut bei der Sache und versucht dem Reiter alles Recht zu machen. Dennoch hat man manchmal seine liebe Freude sie zu halten aber mit viel Gefühl kommt man schon weiter. Mag sein das viele Recht hatten als sie sagten es sei nicht der richtige Weg sich im Gelände die ersten male drauf zu setzten aber ich muss sagen für uns war es genau richtig. Jeden Tag wenn wir raus gehen lernt sie aber auch ich dazu. Ist doch eine Umstellung nach 13 Jahren auf einem anderen völlig unterschiedlichem Pferd zu sitzen. Zur Zeit gehe ich nur alleine raus um mich genau auf sie und nicht anderes zu konzentrieren und ich muss sagen es klappt bestens. Schritt für Schritt mit viel Geduld in der Hoffnung das der Traum vom Distanzreiten später mal umsetzbar wird. Übrigens habe ich beschlossen auf jegliche Hilfszügel ect. zu verzichten und auch scharfe Gebisse müssen nicht sein. Ich stelle fest gute Entscheidung.

#30 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Taff 18.05.2013 00:45

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Taffi ist eigentlich wunderbar beim reiten. Er macht fleißig mit und lernt super schnell, auch longieren ist inzwischen ohne Gefahr einer schweren Körperverletzung möglich. Aber wie gesagt, eigentlich... bei dem weiß man nie so genau was kommt, weil er einfach super launisch ist. Er macht drei Wochen super mit und darauf folgt dann eine Woche komplette Arbeitsverweigerung. Ausserdem muss ich ziemlich genau darauf achten, wer mit in der Halle oder auf dem Platz ist. Wenn er jemanden nicht leiden kann, oder ein anderes Pferd gestresst ist, kann ich das reiten vergessen, dann muss ich gehen. Das hat aber eine Weile gedauert, bis ich das rausgefunden habe, woran das liegt.
Heute hatte ich auch wieder so ein Aha-Erlebnis. Zwei Reiter mit uns in der Halle, einer davon sicher im Sattel und Pferd und Reiter total relaxt, der andere Reiter ein ziemlicher Anfänger mit extrem gestressten Pferd. Taffi hat komplett verweigert, sich quer in die Bahn gestellt, gebuckelt, gestiegen, Durchfall bekommen und nur noch seitwärts gegangen. Als der Herr mit seinem Pferd die Halle verlassen hatte, war alles gut, Taffi hat wieder gut mitgemacht und war sofort entspannt. Aber bei uns ist immer recht viel los am Stall und da kann ich mir nicht immer aussuchen, mit wem ich in die Halle geh... Auch wenn es mir echt leid tut für ihn, aber das muss er wohl noch lernen..

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