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#31 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Jessy90 18.05.2013 10:20

Levee lässt sich wunderbar reiten. Ich komme kaum selbst aufs Pferd weil alles sich drum schlagen dei reiten zu dürfen. Ständig kommt ne SMS: Bist du schon geritten? Darf ich reiten?
Nunja, ich sehs positiv
Levee fährt ja TOTAL drauf ab gelobt zu werden. Ergo versucht sie dinge für die sie gelobt wurde nochmals zu erreichen.
Sie geht schon ne ganze lange Seite schön am Zügel, wir tasten uns an das v/a und sie rennt gar nicht. Ich wünschte sie mir sogar etwas flotter.
Sie nimmt brav auch die ersten Trabstangen. Geht alleine schon 20 Minuten ins Gelände, top brav in der Gruppe.
Traumpferd

#32 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von le0nii 19.05.2013 11:55

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Zitat
Gepostet von Taff
Taffi ist eigentlich wunderbar beim reiten. Er macht fleißig mit und lernt super schnell, auch longieren ist inzwischen ohne Gefahr einer schweren Körperverletzung möglich. Aber wie gesagt, eigentlich... bei dem weiß man nie so genau was kommt, weil er einfach super launisch ist. Er macht drei Wochen super mit und darauf folgt dann eine Woche komplette Arbeitsverweigerung. Ausserdem muss ich ziemlich genau darauf achten, wer mit in der Halle oder auf dem Platz ist. Wenn er jemanden nicht leiden kann, oder ein anderes Pferd gestresst ist, kann ich das reiten vergessen, dann muss ich gehen. Das hat aber eine Weile gedauert, bis ich das rausgefunden habe, woran das liegt.
Heute hatte ich auch wieder so ein Aha-Erlebnis. Zwei Reiter mit uns in der Halle, einer davon sicher im Sattel und Pferd und Reiter total relaxt, der andere Reiter ein ziemlicher Anfänger mit extrem gestressten Pferd. Taffi hat komplett verweigert, sich quer in die Bahn gestellt, gebuckelt, gestiegen, Durchfall bekommen und nur noch seitwärts gegangen. Als der Herr mit seinem Pferd die Halle verlassen hatte, war alles gut, Taffi hat wieder gut mitgemacht und war sofort entspannt. Aber bei uns ist immer recht viel los am Stall und da kann ich mir nicht immer aussuchen, mit wem ich in die Halle geh... Auch wenn es mir echt leid tut für ihn, aber das muss er wohl noch lernen..



Oh, ich bin nicht fie Einzige, die ein launisches Pferd hat.

#33 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Mobi 19.05.2013 17:01

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@passademo:

Zitat
Mag sein das viele Recht hatten als sie sagten es sei nicht der richtige Weg sich im Gelände die ersten male drauf zu setzten aber ich muss sagen für uns war es genau richtig.


Ich bin nach ca.2 oder 3 Wochen auch das erste Mal im Gelände aufs Pferd. Und besser gehts nicht! Immer wie im Gelände und nicht nur auf dem platz!

#34 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Taff 21.05.2013 23:22

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@le0nii: Wie läuft es inzwischen mit deinem? Ich habe Taff übernommen, als er 10 war und er hatte auch so gut wie keine Ausbildung, bzw wenn er eine hatte, wurde das in der Zwischenzeit komplett versaut. Aber er konnte zum Beispiel mit seitwärts treibenden Hilfen nichts anfangen und das typische Zügel kürzer nehmen= Vollgas hatte er auch noch ziemlich drinnen. Uns hat am Anfang longieren viel geholfen, auch wenn ihn das anfangs sehr überfordert hat. Aber ich hab dann einfach ein paar Trabstangen ausgelegt, dann musste er sich drauf konzentrieren wo er hintritt und hat ein bisschen Gas rausgenommen, ausserdem hat das das vorwärts abwärts gut gefördert Das Steigen kommt mir auch ziemlich bekannt vor, das war früher immer Taffis Notlösung für alles, wenn ihm etwas fremd oder zu stressig war. Inzwischen hat sich das gelegt und das passiert nur noch gelegentlich, wenn z.B. der Typ im elektrischen Rollstuhl auf dem Hof erscheint, oder man im Dorf einer alten Dame mit Rollator begegnet. Was ich allerdings interessant finde ist, dass die meisten hier schreiben, ihre Pferde seien im Winter ziemlich gut drauf. Bei uns ist das eher andersrum, sobald die Weidesaison beginnt ist Taffi ein Energiebündel und sobald ich aufgessenen bin trabt/galoppiert er fröhlich über den Hof. Wir machen den Vollblut-Vorurteilen dort alle Ehre.

#35 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von le0nii 12.06.2013 12:49

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Zitat
Gepostet von Taff
@le0nii: Wie läuft es inzwischen mit deinem? Ich habe Taff übernommen, als er 10 war und er hatte auch so gut wie keine Ausbildung, bzw wenn er eine hatte, wurde das in der Zwischenzeit komplett versaut. Aber er konnte zum Beispiel mit seitwärts treibenden Hilfen nichts anfangen und das typische Zügel kürzer nehmen= Vollgas hatte er auch noch ziemlich drinnen. Uns hat am Anfang longieren viel geholfen, auch wenn ihn das anfangs sehr überfordert hat. Aber ich hab dann einfach ein paar Trabstangen ausgelegt, dann musste er sich drauf konzentrieren wo er hintritt und hat ein bisschen Gas rausgenommen, ausserdem hat das das vorwärts abwärts gut gefördert Das Steigen kommt mir auch ziemlich bekannt vor, das war früher immer Taffis Notlösung für alles, wenn ihm etwas fremd oder zu stressig war. Inzwischen hat sich das gelegt und das passiert nur noch gelegentlich, wenn z.B. der Typ im elektrischen Rollstuhl auf dem Hof erscheint, oder man im Dorf einer alten Dame mit Rollator begegnet. Was ich allerdings interessant finde ist, dass die meisten hier schreiben, ihre Pferde seien im Winter ziemlich gut drauf. Bei uns ist das eher andersrum, sobald die Weidesaison beginnt ist Taffi ein Energiebündel und sobald ich aufgessenen bin trabt/galoppiert er fröhlich über den Hof. Wir machen den Vollblut-Vorurteilen dort alle Ehre.



Ja gesundheitlich bedingt.. konnten wir sicher ein halbes Jahr nichts machen.. Und dieser Winter war auch heftig.. und meiner ist im Winter echt fast unreitbar.
Jetzt gehts wieder bergauf. Er ist ziemlich fit und macht langsaaaam wieder Muskeln. Er ist wohl so launisch wie deiner. Er hat suuuper gute Tage, da ist er voll bei mir, konzentriert und will es gut machen. Und dann gibt es Tage, wo er keinen Bock hat, nervös und zickig ist.. vielleicht auch Schmerzen hat? Auf jedenfall ist es echt schwierig, ihn richtig aufzubauen..

Steigen gibts nur noch auf der Weide beim spielen. Reiten aufm Platz ist immernoch schwierig.. Aber bei uns liegts viel auch an mir.. ich sollte umbedingt fiter sein und unterricht nehmen.

#36 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Taff 12.06.2013 19:10

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Da hab ich ja echt Glück, dass ich Taffi auch im Winter normal arbeiten kann. Aber er hatte auch immer wieder verletzungsbedingt Pausen, danach konnte man quasi wieder von vorne anfangen. Die heftigste Auswirkung hatte allerdings die Physiotherapie. Das ging ja über mehrere Wochen und danach musste er sich komplett umstellen. Er hat zuvor quasi immer nur eine Seite belastet und war dadurch auch komplett schief bemuskelt, bzw ist er das immer noch, wir arbeiten daran. Ich arbeite ihn erst wieder seit 4 Wochen. Allerdings ist es auch wirklich schwer ihn aufzubauen, dank seiner Launen. Am Tag nach der Reitstunde muss ich ihm immer komplett Pause gönnen, da ist nichts mit Arbeit. Das liegt aber nicht daran, dass wir ihn so stark fordern, dass er nicht mehr kann. Er hat halt dann einfach keine Lust schon wieder was zu tun Und es liegt natürlich viel an mir, ich kann ihn wenn ich alleine bin einfach nicht so reiten wie in der Reitstunde, ich bin da irgendwie blockiert

#37 RE: Wie sind eure Pferde so zu reiten? von Victoria_L 12.07.2013 23:58

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Meine hat jedes Jahr pünktlich Frühjahrsgefühle !!
Da hilft nur eines: Abgaloppieren. Ruhiges Standardtempo, kein Brettern, dafür aber 20-30min am Stück auf Sandwegen.
Meistens genügt das 3x Mal am Frühjahrsanfang, dass sie runterkommt.
Im Winter ist sie eher auf Chill-Modus.

Zum Thema allgemeine Reitweise:
Patsy hasst das übliche "vorne eng, hinten Sporen". Ganz empfindlich im Maul, will nicht festgehalten werden.
Ist eine ganz sensible, wenn ihr irgendwas nicht passt boykottiert sie das. In Form von Grummeln wie ein Hengst, Kopfschlagen, Verweigerungstaktik (auf dem Reitplatz: Kopf hoch, sauer werden, versuchen stehen zu bleiben). Aber in Dressur ist sie eh durch verschiedene Ausbildungsmanöver diverser RL /Bereiter sauer gemacht worden.
Sie will eigentlich wie alle Blüter geritten werden: sensibel, ohne Druck, aber ein bisschen Konsequenz muss vorhanden sein.

Sie ist reiterlich, mal abgesehen von ihrem Dressurboykott, ein Traum. Bockt nicht, keine Unarten, ist im Gelände genial zu reiten, auch nach rasantem Galopp über ein Feld schnell wieder zu halten.
Longieren geht gar nicht, Panikattacke. (das erlasse ich ihr auch, ich bin selber kein Longierfan).

Sie ist lediglich sehr wählerisch beim Gebiss. Sie mag keinerlei Druck auf die Maulwinkel, kommt wsl vom 1.RL der sie ganz am Anfang umschulen sollte, der wahnsinnig viel Druck am Zügel machte.
Reite sie mit Pelham, der Hebelmechanismus aufs Genick sagt ihr eher zu. Aber ich muss dazu sagen, ich reite sie sehr frei, benutze eigentlich kaum Zügelhilfen, lasse die nur leicht anstehen.

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