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#16 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Sunnyboy75 09.06.2012 22:47

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Gepostet von Wasserdrache
Sunny kurz vorm rennen beschlagen das sehen wir überhaupt nicht so gerne die pferde sollten sich rechtzeitig vorm rennen an den neuen beschlag gewöhnen können das ist ja interessant bei jedem halt anders unsere eisen sind immer leicht



Ja, ich finde das auch befremdlich und habe selbst immer mindest zwei Wochen vor einem Distanzritt oder einem Wanderritt beschlagen.
Denke, Galopp im hohen Tempo ist ja auch was natürliches. Beim Traber muss man da nachhelfen (bzw. hilft man eben nach), zwar haben sie schon die Veranlagung zum Renntrab, aber ab einem Gewissem Tempo ist bei jedem Pferd doch der Galopp natürlich. Die Bahnen sind so unglaublich schnell geworden, wenn man sich mal die Qualizeiten von heute und vor 10 Jahrne anschautr
Pferde, die wenig Gengvermögen haben und trotzdem gestartet werden anstatt aus dem Sport genommen, bei denen macht man dann viel über den Beschalg, stellt sie hinten in der Trachte tiefer oder lässt die Zehe länger oder so, das macht dann angeblich nochmal ein bißchen was am Tempo aus. Die schwereren Eisen werden aus dem gleichen Grund genommen, die Aktion bzw. das Gangvernmögen zu beeinflussen, z.B. bei Pferden, die sich übergehen oder leicht Dreischlag laufen. Hinten schwer macht glaube ich mehr Richtung Trab und vorn mehr Richtung Pass, oder so.
Das ist beim Galopper ja nicht nötig, hatte ich nicht bedacht...

#17 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Mobi 09.06.2012 23:00

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Ohja, die Sache mit dem Grün. Ein Waldweg der romantisch grün ist, wurde zu gefährlich schnell. Durch kontinulierliches WIR MACHEN NUN SCHRITT, ist sein Galopp"refelx" nun gebändigt. Aber angefragt wird. :-D

#18 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Sunnyboy75 09.06.2012 23:15

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Gepostet von Mobi
Ohja, die Sache mit dem Grün. Ein Waldweg der romantisch grün ist, wurde zu gefährlich schnell. Durch kontinulierliches WIR MACHEN NUN SCHRITT, ist sein Galopp"refelx" nun gebändigt. Aber angefragt wird. :-D



Zum Glück ist meiner absolut vernünftig. Selbst wenn er fragt oder auch mal ungnädig wird und seitwärts auf der Stelle hüpft und mit dem Kopf schlägt und mir in die Hand geht: der würde nie Mist machen! Darum darf er auch mal gern laufen, ab und zu braucht der das auch. Ich kann mich auf ihn hundertprozentig verlassen. Der passt auch auf, dass ich nicht runter falle. Im Zweifelsfall ist er höchst anständig, wenn er mal Show macht dann nur, wenn es nicht gefährlich werden kann. Darum darf er seinem Galoppreflex auch oft nachgehen.
Denke immer, er freut sich, wenn er merkt, dass er es immernoch drauf hat Wenn ich ihn mal laufen lasse ist er immer so richtig zufrieden danach, der weiß das auch, wenn der Springsattel drauf ist und die Steigbügel kurz sind, dann benimmt er sich ganz anders, als wenn er weiß, dass er im Langstreckenoutfit Kilometer schrubben muss .
Im Gegenteil, wenn er mal einen Tag hat, wo er unbedingt Rennen muss und ich lasse ihn nicht, ist er ungeniessbar. Dannlasse ich ihn lieber einmal kurz laufen und habe für den Rest des Rittes meine Ruhe. Der hat mich schon gut im Griff

Vielleicht ist das aber auch was anderers als bei einem jüngeren Pferd, er ist ja schon alt und etwas abgeklärt. Klar, er hat einen ehrlichen Charakter und wir kommen gut miteinander klar und er kann sich viel auf der großen Weide bewegen, aber prinzipiell ist er auch ein sehr ruhiges Pferd- nicht langsam oder langweilig, aber doch innerlich sehr ausgeglichen (bis auf seine kleinen und größeren Wutausbrüche :nuts.

#19 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Warwing 10.06.2012 07:57

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@Milka: bei Ww ging "normale" Führmaschine NICHT.
Nur Schritt war ihm viiiel zu langweilig und er hat sein eigenes Programm gemacht. Gitter ins Maul genommen und losgetrabt, Maschine also angeschoben (da freut sich der Motor der Maschine), in den Pausen zwischen den Richtungswechseln hat er sich gewälzt, einmal ist das Gitter dann über ihn rüber, weil er noch lag, da stand er dann beim Hintermann im Abteil...
Auch beliebt war stehenbleiben, Gitter an den Popo bekommen, losquietschen, mit der Nase gegen das vordere Gitter, bisschen steigen, stehen und wieder von vorn. Nee, nee, mir war das Verletzungsrisiko zu groß.
Vielleicht wäre es heute auch anders, aber "frisch von der Bahn" ging es nicht.
Super ist natürlich, wenn sie Maschine gehen, bevor sie auf die Wiese/Paddock kommen, das ist schon optimal.

Ww wird im Wald immer ganz kribbelig, sobald wir auf weiter, grüner Wiese sind, ist alles relaxt, in jeder Gangart.

[ Editiert von Warwing am 10.06.12 8:03 ]

#20 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Tannenprinzessin 10.06.2012 10:12

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Manche Sachen unterscheiden sich sehr von Trainer zu Trainer, wie mir scheint.

Zu der Frage, wie jedes Pferd "sein" Tempo gehen kann.

Ganz einfach - die schnellen vorne, die langsamen warten entweder ein bisschen, und springen später ab, oder gehen eventuell, je nach Hitzigkeit des Pferdes, ganz allein, wenn die anderen schon fertig sind. Das ist bei uns kein Thema gewesen, die kannten es alle allein auf der Bahn zu sein.

In vielen Rennställen kennen sie das nicht!

Da fällt mir noch ein, Trainingscanter ist von Bahn zu Bahn unterschiedlich schnell - kein Witz. Eine Freundin von mir hat z.B in Iffezheim gelernt und als sie bei uns mitritt war sie voll erschrocken wie "schnell" wir im Training gehen. Im Süden geht man da wohl langsamer.

Führmaschine war meinem Trainer verhasst und es wurde nie darin getrabt und nur wenn überhaupt die Hälfte der Pferde wurde da geparkt. Also selber reiten.

Bei uns wurde 10 Minuten getrabt, dann gecantert und dann mindestens ne halbe Stunde Schritt geritten, danach die Beine abgespritzt - nächstes Lot.

Zweimal die Woche arbeit ist aber ein bisschen sehr viel, das hab ich nie erlebt.

Spritzer und Kopf Kopf wurde ja schon erklärt, aber da denkt sich jeder Trainer auch so seine eigenen "Kommandos" für aus.
Das schöne Kölsche Wort "Hösch!" gabs bei uns für Schaukelgalopp.

Und für die Leute, die zu langsam reiten, aber vorne gehen, da gibts ein ganz ganz böses Wort für diese Gangart, das ich lieber nicht schreiben werde :schock:

Futter kommt sehr auf Entwicklungsstand des Pferdes an, die zweijährigen, die noch nicht laufen sollen bekommen Müsli und Hafer gemischt, die Starter nur Hafer und natürlich Möhren und Heu, aber das kriegen eh alle.

Mir ist aufgefallen dass die hochwohlgeborenen Rennpferde mit Heu fast alle extrem mäkelig sind. Da schmeißt man morgens ein mageres Rippchen rein, kommt Mittags wieder und das wurde mit dem Hintern nicht angeguckt.

[ Editiert von Tannenprinzessin am 10.06.12 10:19 ]

#21 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Magics Monja 10.06.2012 11:36

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Oh, Leute ist das spannend hier!
Ich sollte eigentlich an meinem Referat weiterarbeiten, aber jetzt muss ich erst mal in Ruhe lesen

#22 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von smarten die 10.06.2012 13:06

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Wow, so viele Antworten! Und so ausführlich!
DANKE DANKE DANKE!!!

Was mich erstaunt ist aber doch, wie wenig gearbeitet wird. Rein an Zeit.
Und wieso mein Pferd so eine komplett andere Figur bekommen hat, wo wir sooo viel weniger nicht tun.
Ok, die Arbeit geht mehr in Richtung Dressur, aber davon bekommt man kein Wohlstandsbäuchlein.
Aber vielleicht ist es einfach nicht so konsequent und gleichmäßig.

Ich war auch immer mal wieder in Sorge, weil Smarti so hoppelig trabt. Wie ein Pony. Bis er warm ist und losläßt. Dazu muss ich ihn aber sicher ne Viertelstunde sehr (!!!) ordentlich vorwärts reiten, fast schon über Tempo. Wenn er langsamer läuft, krieg ich echt den Eindruck, dass das absolut nicht seine Gangart ist.

Im Gelände ist er ein Traum. Er geht allein oder mit anderen, vorne, hinten, in der Mitte, in jeder Gangart. Mein erster Ausritt war allein, und mit Überquerung einer mäßig befahrenen Straße. Die wurde nur knifflig, weil er inzwischen warm war und nicht in Ruhe warten wollte, bis die Autos weg waren. Ein Motorradfahrer hat sich dann quer gestellt und uns rüber gelassen.

Nur einmal wurds schwierig. Da bin ich zu einem Bikertreff geritten, mit einer Freundin auf nem supercoolen Quarter (der aber nicht Smartis liebster Freund ist). Es war gutes Wetter, d.h. Leute ohne Ende, Musik aus Radios, usw. Da wurde er SEHR WACH. Wir sind dann schnell abgebogen und durch den Wald weiter, aber als nach 300m der lange Sandweg durch die Felder kam, saß ich auf einer Atombombe. Er wollte los, ließ sich aber am Fädchen händeln. Aber 800m auf nem hochangespannten hampelnden, "piaffierenden" Ex-Galopper waren echt ne eigene Erfahrung. Hätte ich nicht meine sehr lauffreudige Araberstute vorher gehabt, hätte ich an dem Tag vielleicht das Reiten aufgegeben.
Als er dann genug hatte, hat er aber von 100 auf Null runtergeschaltet und war wie ausgewechselt.

Grundsätzlich reicht es, die Spannung aus dem Körper zu nehmen und er wird langsamer. Sein Galopp ist sehr bequem. Allerdings ist ein ruhiges Tempo bei ihm schon so, dass ein Warmblüter ordentlich zulangen muss.

Ansonsten kann ich sagen: Smarti ist im Großen und Ganzen ein fauler Hund. Schritt reicht völlig, und wenn schon Galopp, dann kann man doch nach 500m mal anfragen, ob nicht Trab auch ok wäre.
Biegen, Schulterherin oder sowas braucht, wenn man ihn fragt, auch nicht gemacht zu werden. Er ist aber auch recht kurz und es fällt ihm schwer. Obwohl ers gut kann.

Und vom Umgang ist er einfach herrlich. Ein echter Gentleman, zu Mensch und Pferd.
Außer, wenn ihm einer quer kommt auf der Weide. Da zeigt er dann gerne, wo der Hammer hängt.

#23 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Mobi 10.06.2012 16:44

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Ich bin der Meinung, dass ein VB länger warmgeritten werden muss, als der Standard-WB. Wenn Mobs mit mir erstmal spazieren war und dann schon ein paar Kilomete geschrubbt hat, dann wird er laaangsam warm. Trab im Langsamen Tempo ist furchtbar bei Mobs. Wenn ich arbeite, muss ich erst einmal ordentlich hohes Tempo im Trab machen, damit der Herr aus dem Knick kommt. Dann ist aber ruhiges Traben kein Problem. Aber im Trab Fetzen, das muss sein. :-D

#24 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Tannenprinzessin 10.06.2012 17:03

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mache ich bei meinem auch gern, dann ist quasi der "Gang drin". Aber so wird das auf der Rennbahn gar nicht gemacht.
Der Trab ist zügig aber nicht eilig und er ist kurz, manch ein Trainer kümmert sich auch nicht um Stellung und Biegung, was eigentlich ja nur von Vorteil sein kann.
Mit nem Brett unterm Hintern cantert es sich einfach nicht so toll.

Aber mehr als 15 Minuten warmtraben hab ich noch nirgends erlebt. Sicherlich machen das aber viele, gerade von den kleineren Trainern, anders, Petterschmidt z.B schwört ja auf regelmäßige Dressurarbeit in der Halle mit seinen Pferden und der Erfolg gibt ihm ja irgendwo recht.

#25 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Kentucky Moon 10.06.2012 19:26

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jetzt weiß ich auch, warum bei meiner nur Kaltbeschlag ging, sie kannte es sicher nicht anders!

#26 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von smarten die 10.06.2012 22:12

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Ach ja, Beschlagen:
Das ging anfangs NUR in der Box. Als er dann etwas besser akklimatisiert war haben wirs auf der Stallgasse probiert. Das war lebensgefährlich, er stand die halbe Zeit auf zwei Beinen.
Also zurück in die Box und n Haufen Heulage gegeben.
Habe mir dann zur Sicherheit Sedalin besorgt, weil ich weder mich noch den Schmied gefährden wollte. Haben wir aber nicht gebraucht.
Das nächste Mal auf der Gasse mit nem Riesenberg Heu und ner Tasche voll Möhren. Da er sich dauernd n Eisen abgetreten hat hatten wir oft Gelegenheit zum Üben.
Dann stand er mal neben einem anderen, der grade heiß beschlagen wurde. Alles bestens.
Sein eigener erster Heißbeschlag ging mit Möhren, Leckerchen, Heulage und laut singendem Schmied bestens.
Inzwischen können wirs auch ohne Essen und Singen auf der Stallgasse.

Traben: ich lasse ihn nicht wie wild rennen. Er soll sich vorwärts-abwärts beugen und hinten arbeiten. Damit das zusammen klappt, muss er aber ordentlich treten. Es ist also wirklich zügig, ohne zu eilen.
Ich mache auch nach 5-10 Minuten eine Schrittpause, und fange dann nochmal an. Insgesamt traben wir aber schon fast ne halbe Stunde. Mal am langen Zügel, mal gestellt -gebogen. Dazwischen immer wieder auch Schulter- oder Kruppeherein. Klappt aber im Trab nur wenige Tritte.

Auch im Galopp habe ich die Zügel immer wieder unterschiedlich lang. Er soll ja auch laufen können, ohne dass ich ihn "trage". Und dabei merke ich, ob er auf den Schenkel reagiert, wenn er den Kopf trotz langem Zügel runter streckt.

#27 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von smarten die 10.06.2012 22:33

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Noch was: Smarti knirscht bei Anstrengung mit den Zähnen. Das hat er schon auf der Rennbahn gemacht und nach dem Umzug nicht unterlassen.
Anfangs hat er es gemacht, sobald man nur die Zügel anfaßte. Es klapperte und knirschte. Versuche mit Nasen-/Sperrriemen waren vergeblich. Ich bin eh kein Freund von Zuschnüren. (Habe den Araber grundsätzlich ohne geritten.)
Nach und nach wurde das Maul ruhiger, manchmal hat er nur sehr intensiv geschmatzt.
Heute war das erste Mal, wo er längere Zeit im Trab das Maul fast völlig ruhig hatte.
Wenn er sich aber anstrengen soll, wie Schulterherein oder so, dann gehts wieder los. Oder wenn er sich aufregt. Oder wenn meine Hand unruhig ist.
Also arbeite ich an mir...

#28 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Mobi 11.06.2012 08:48

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Das kenne ich auch, dass knirschen und klappert. Solänger ich ihn habe und umsomehr Reitunterricht ich nehme, umso besser wirds.
Ich freue mich immer, wenn Mobs ein ruhiges Maul, nicht knirscht und klappert, aber trotzdem leichten Schaum. Dann bin ich immer recht zufrieden mit usn beiden.

Aber echt erstaunlich, wie gleich die alle doch wieder sind.

#29 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von winningdash 06.07.2012 13:57

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Also bei uns auf der RB in Ebreichsdorf (nahe Wien) wird viel zu wenig aufgewärmt meine ich. Die Pferde gehen zwar Maschine und das manchmal eine Stunde (muß ja saulangweilig sein!), außerdem ist da der Boden nicht besonders und der radius soll angebl. auch nicht so toll für Gelenke sein. Dann stehen sie aber erst wieder mal eine Stunde in der Box bis "ihre" lot drankommt. Manche Pferde läßt der Trainer auch nur ein paar Schrittrunden im Hof machen und dann heißts raus auf die Bahn, weil sie sich in der Führmaschine sonst erschlagen.
Bei uns wird auch nur 1x so wirklich schnelle Arbeit geritten, am Di auf Gras (der einzige Grastag, weil es für die Rennen geschont wird) oder am Sa auf Sand.
Manchmal gehen wir auch 2canter mit etwas Trab dazwischen, die erste Runde 1000 bis 1400m langsam und dann noch eine 2.schnellere Runde. Ist aber wohl eher, weil mein Trainer alte Schule, angebl. ist kürzer und schneller besser va. bei jungen Pferden, aber die macht er sowieso oft kaputt
Winni hab ich im 1.jahr zum Aufwärmen auch öfter aus Zeitgründen in die Führmaschine gestellt. Er hasst sie!!! Seither erspare ich ihm das, ich denke er hat vom im Kreislaufen einfach genug!
Apropos Wiese: wir waren ja leider noch nicht so oft in Gelände, aber einmal haben meine Begleiter=Führpferde beschlossen eine Abkürzung über eine riesige Wiesenfläche zu nehmen. beide auch mit Blütern, also schon den Winni in die Mitte nehmen und mal sehen was passiert. Er war zum :schadenfroh:, hat dauernd links/rechts auf die beiden anderen geschielt, ob/wann sie denn losstarten würden, aber er hat sich total zusammengerissen als er gemerkt hat, dass das kein Start wird. war mächtig stolz aus ihn!!!

#30 RE: Früheres Leben unserer Pferde / Renntraining von Sunnyboy75 06.07.2012 14:12

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Zitat
Gepostet von winningdash
Er war zum :schadenfroh:, hat dauernd links/rechts auf die beiden anderen geschielt, ob/wann sie denn losstarten würden, aber er hat sich total zusammengerissen als er gemerkt hat, dass das kein Start wird. war mächtig stolz aus ihn!!!



Das kenne ich auch, Twingo guckt auch immer rüber und hüpft auch mal ein bißchen nach vorn los, wenn ich neben jemandem reite. Traber macht übrigens das gleiche, wenn uns auf der Strasse (Strat-)Autos überholen, dass er den Kopf hoch nimmt oder auch mal anzieht

Ich frage mich auch immer, wie das für mein Pferd wohl ist. Auf der Bahn immer die kurzen schnellen Trainingseinheiten, und jetzt muss der stundenlang in "angemessenem" Tempo durchs Gelände rennen. Zu Anfang hat der das auch nicht verstanden, und auch jetzt gibt es Tage, wo er einfach nur mal 20 Minuten flott galoppieren will und dann im Schritt nach Hause. Dann ist er immer richtig zufrieden. Witzig waren die ersten längeren Ausritte. Da machte er in den ersten Minuten immer Stress, schneller, schneller, und war nach zwei Stunden kaputt, mußte aber ja dann noch weiter laufen. Mittlerweile hat er verstanden, dass man besser die Kräfte schont, weil man ja nicht weiß, wie lange die alte heute wieder unterwegs sein will. Wenn er dann zum Ende des Rittes noch sehr wach ist, lasse ich ihn auch gern nochmal laufen, wenn er es anbietet. So geht da ganz gut. Hat aber echt gedauert, bis der sich auf das lange laufen umgestellt hat. Ich glaube, er findet das auch immernoch ein bißchen sinnlos :elefant:

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