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#1 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Ulli Lewiss 14.09.2012 21:23

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Huhu,
nun hat es uns auch erwischt.
Beim gestrigen Ausritt ist meine Ulli im versammelten Galopp auf einem Feldweg in einer Linkskurve ausgeruscht. Als sie sich wieder aufrappelte merkte ich sofort dass etwas nicht stimmte und bin sofort abgesprungen. Ich bin fast gestorben als ich sah wie sie ihren linken Bein hielt. Mein erster Gedanke war: Fraktur! Nach vorsichtigem anlaufen sind wir dann langsam Nachhause gegangen. Mein kleines Mädchen ist trotzt starker Schmerzen tapfer Heim gehumpelt... während ich wie betäubt neben ihr her lief.
Zuhause angekommen wurde ihr Zustand zunehmend schlechter, bald konnte sie ihr Bein überhaupt nicht mehr aufsetzen und sie schwakte stark. Habe sie eingedeckt und mit einem hochdosiertem Schmerzmittel versorgt. Mein Männe hat liebenswerterweise die Koppel für mich abgeäppelt und ein kleineres Stück für die Nacht abgeteilt während Ulli meine Nähe suchte. Langsam kam Panik in mir auf und ich habe schon das Schlimmste befürchtet. Die Nacht war total unruhig und tränenreich... meine arme Ulli- sämtliche mögliche Diagnosen sind mir durch den Kopf gegangen...
Als ich dann Heute Morgen um 6:00 aufgestanden bin, bin ich sofort mit Bauchschmerzen zu ihr gelaufen... als ich bei ihr war, begrüßte mich eine helles Wiehern und ein Pferd was alle 4 beine belastete!! Ein Stein ist mir vom Herzen gefallen... wenigstens ist nichts (größeres) gebrochen! Sie lief unruhig im Kreis und belastete dabei das betroffene Bein; nur beim vorziehen des Beines zog sie die Hufspitze über den Boden. Das ganze Bein sieht dabei total untabil aus.
Neben einer großen Portion Heu habe ich sie wieder mit Schmerzmittel versorgt und bin zur Arbeit.
Auf der Arbeit habe ich mit ein paar Kollegen darüber gesprochen und nachdem ich sie mir in der Mittagspause nochmals genauer angeguckt habe, wurde mir klar dass sie einen Muskelabriss erlitten hat. Genauer gesagt den Musculus fibularis (peroneus) tertius der als Teil der Sägespannkonstruktion das Sprunggelenk beugt.
Nun heisst es Geduld zu haben und mind. 10 Wochen abzuwarten. Eine OP ist weder möglich noch notwenidig. Boxenruhe währe sicherlich vom Vorteil, aber nicht bei Ulli. Die würe nur noch im Kreis laufen und unaustehbar werden. Ne, meine Irin muss draussen mit ihrer kleinen Freundin bleiben können. Daher wird Morgen die Koppel neu aufgeteilt und ich hoffe dass Madam die nächsten Wochen gut mitspielen wird. :vielglueck:

Habt ihr Erfahrungen damit?? Bitte nur positive Nachrichten sonst kann wieder nicht schlafen...

Alles wird gut. :sonne:

#2 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Warwing 14.09.2012 22:48

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Du bist aber cool. Soviel "Vertrauen" hätte ich nicht gehabt. Ich hätte den TA geholt. Bist du aus dem medizinischen Bereich?
Leider kann ich dir mit Erfahrung nicht weiterhelfen, höre ich zum ersten Mal, aber wenn du Schmerzmittel längerfristig fütterst, solltest du auch auf Magenbeschwerden achten. Weil NSAR auch die Prostaglandinesynthese im Magen hemmen. Aber vllt. weißt du das ja auch schon.

Gute Besserung an die Namensvetterin!

#3 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Frau Teddy 15.09.2012 09:47

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ich hätte auch sofort den TA geholt,ich bin da super empfindlich was das betrifft.lieber vom TA abchecken lassen.Woher weißt du das es das wirklich ist?kenn mich damit absolut nicht aus.

#4 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Sunnyboy75 15.09.2012 11:44

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So ein Mist.

Also immer, wenn ich den Tierarzt hole,. weiß der auch nicht mehr als ich und hilft nicht wirklich weiter. Ich finde es gut, da erstmal selbst zu gucken und abzuwarten. Und ich weiß, wie schwierig das ist und wie tränenreich.
Generell brauchen die meisten Verletzungen einfach Zeit, und wenn eh klar ist, dass nicht operiert werden kann, würde ich auch nichts weiter machen.

Das mit der Boxenruhe kann ich gut verstehen, wir haben das auch immer so gemacht mit dem kleinen Paddock.

#5 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Frau Teddy 15.09.2012 12:23

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das heißt also das der muskel gerissen ist oder wie?isorry kenn mich damit wirklich nicht aus.

#6 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Sunnyboy75 15.09.2012 12:37

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Zitat
Gepostet von Frau Teddy
das heißt also das der muskel gerissen ist oder wie?isorry kenn mich damit wirklich nicht aus.



Kann man das sehen ohne bildgebende Diagnostik? Eigentlich nicht. Aber man kann von der Klinik her ungefähr sagen, was es sein könnte. Haben wir beim Fetti mit der Strecksehne auch so gemacht.

#7 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Ulli Lewiss 15.09.2012 12:58

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Oh, sorry... ich bin TÄ habe aber in meinen 2 Berufsjahren sowas noch nicht selber erlebt oder gesehen. Auf Grund ihres Gangbildes hatte ich an nächsten Morgen eine wage Vermutung und als ich mit meinem Chef darüber gesprochen habe, hat er mir eine ganz einfache Methode genannt um die Diagnose zu bestätigen. Beim Anheben des Beines nach hinten, bildet sich überhalb des Sprunggelenkes eine dicke Falte bzw die Achillessehne legt sich in Falten. Wer Lust hat hier ein Fachartikel darüber: MFT Abriss. Zur Erklärung: dieser kleine Muskel ist ein Gegenspieler von der Achillessehne und setzt unterhalb des Knies an und zieht vor dem Sprunggelenk seitlich nach Unten.

So oder so, würde sich die Therapie nicht ändern, das einzige was man noch machen könnte ist ein Ultraschallbild nur um zu wissen auf welcher Höhe es gerissen ist was die Dauer der Pause beeinflusst. Da ich keine Eile habe, wird sie von mir sowieso lange in Ruhe gelassen werden.
Achja, Schmerzmittel bekommt sie nicht mehr, zum einen will ich dass sie sich schont (was ist das?), zum anderen sind mir die Nebenwirkungen von Hippopalazon bekannt - beim VB erst recht. Abgesehen davon, scheint es keine Schmerzen mehr zu verursachen, es ist nur noch eine rein mechanische Behinderung was Madam überhaupt nicht beeindruckt.

Wie gesagt, reine Boxenruhe würde die Abheilung beschleunigen, aber auch nur wenn das Pferd cool dabei ist. Ulli kennt keine Boxen, ist ein Lebenlang auf der Weide gewesen. Das würde sie umbringen. Also heisst es Geduld zu haben und etwas länger abwarten.

#8 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Frau Teddy 15.09.2012 13:08

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Ah das wusste ich gar nicht das du TA bist.Dann sieht das ja ganz anders aus.das ja praktisch.Dann wünsch ich der Maus gute besserung...halt uns bitte auf den laufenden.

#9 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Mobi 15.09.2012 13:11

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Zitat
Oh, sorry... ich bin TÄ



Ich dachte echt, woher weißt du das. Ich lese mir zwar auch viel an, aber so einen Blick hätte ich nicht!

Ich finde es gut, dass du sie rausstellst. In der Box würde Mobs auch jeden und alles Terrorisieren. Vor allem sich selbst..

#10 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Ulli Lewiss 15.09.2012 13:22

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Ich wundere mich selber über meine "coolnes" im Moment... denn bei meinen eigenen Tieren (wir haben ja noch 3 ex Laborbeagle und eine Katze) bin ich meist sehr emotional und sehe fast alles schwarz.
G.s.D. habe ich ein Partner der zu mir steht und mich kennt bzw mir immer wieder Halt vermittelt. Er sagte gleich- Ulli ist eine Irin, das packt sie...

Natürlich habe ich die letzten 2 Tage viel nachgelsen... und wenn ich hore dass Kollegen Pferde schon zur 10 wochen lange Anbindung in der Box verordnen, frag ich mich wie das gehen soll... vorallem wenn es bewiesen ist dass es auch auf der Koppel abheilen kann.

#11 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Sunnyboy75 15.09.2012 15:45

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Zitat
Gepostet von Ulli Lewiss


Natürlich habe ich die letzten 2 Tage viel nachgelsen... und wenn ich hore dass Kollegen Pferde schon zur 10 wochen lange Anbindung in der Box verordnen, frag ich mich wie das gehen soll... vorallem wenn es bewiesen ist dass es auch auf der Koppel abheilen kann.



Das frage ich mich auch. Dass es sowas noch gibt...
Ich habe gerade einen Traber verkauft, der im Rennen einen Sehnenschaden (tiefe Beugesehne) erlitten hatte. Der hat sage und schreibe 4 Monate in der Box gestanden, wurde am Ende sediert und auch angebunden. Beim ersten anspannen, als er wieder antrainiert werden sollte, ist der dermaßen in die Luft egsprungen als es auf die Bahn ging, dass die Sehne nicht eghalten hat. Verstehe ic nicht, mit kontrollierter Bewegung an der Hand/ Führmaschine oder auf einer kleinen Weide, wo er nicht so ins Laufen kommen kann, wäre das auch getan gewesen.
Ich habe sie immer einfach ganz normal in der Weide mitlaufen lassen und weg gesehen

#12 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Warwing 15.09.2012 21:56

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Oh wie praktisch eine TÄ hier im Forum zu haben.... Ich halte von dieser strengen Steherei auch nix. In der Natur passieren doch auch mal Unfälle und die stellt dann keiner weg. Genauso ein Blödsinn wie nicht wälzen lassen bei Kolik. Ww musste ja mal stehen aufgrund des Riesenrisses in der Fesselbeuge. Da habe ich auch immer Mecker vom TA bekommen, weil ich soviel Schritt gegangen bin mit ihm. Aber lieber kontrolliert Schritt, als wilde Sau und dann am Besten noch eine neue Verletzung.
Für die Ulli: ich habe damals ein Heunetz vollgestopft mit Äpfeln und Möhren dazwischen, das hatte er ganz schnell raus und war lange beschäftigt.
Wird schon.:troest:

Nachtrag: Habe gerade deinen Link aufgemacht. Habe ich doch schon mal gesehen. Irgendwie war ich in Gedanken vorn unterm Knie. Damals hat der TA auch das Bein aufgenommen und da Kippte der untere Teil richtig zur Seite. Das Pferd stand in einer offenen Box mit recht großem Paddock und durfte erstmal nur nicht mehr auf Wiese. Heilte auch, dauerte zwar recht lange, das Pferd war aber auch schon alt.

[ Editiert von Warwing am 15.09.12 22:05 ]

#13 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von waterloo 17.09.2012 10:59

Hallo,
meinen Champion hatte es vor einigen Jahren auch erwischt

Aus Zeitgründen (Bürosurfer :shame kopiere ich einfach mal die Beiträge hier rein, die ich damals in einem anderen Forum geschrieben hatte:

Zitat
Ich habe Waterloo am Pfingstmontag 2007 auf drei Beinen von der Wiese geholt; er und die Wiese hatten Sturzspuren. Was genau er gemacht hat habe ich nie herausfinden können – auf Klinikanweisung stand er als Rekonvaleszent alleine auf einem Ministück, das weder zum Rennen noch zum Toben animiert; keiner hat was beobachtet. Das Ergebnis war jedenfalls, dass er das rechte Hinterbein überhaupt nicht belasten konnte. Ich hab dann gleich in der Klinik angerufen; dort meinten sie, ich solle zuerst abklären ob das Pferd überhaupt transportfähig sei. War er natürlich nicht. (Im Nachhinein hätte ich vielleicht einfach drauf pfeifen und fahren sollen.)

Der Haus-TA kam mit der Diagnose überhaupt nicht zu Potte; meinem Pferd ging es aber nach ein paar Tagen so offensichtlich besser (zwar stockelahm, aber nachdem er zunächst wie angenagelt in der Box stand begrüßte er mich wieder freudig wiehernd auf seinem Boxenpaddock) dass ich dann doch verladen habe.
In der Klinik wurde dann endlich die richtige Diagnose gestellt (halt eben Ruptur des fibularis tertius); der Ultraschall zeigte, dass der Riß an günstiger Stelle in der Mitte des Unterschenkels lag.

Ich konnte das Unglücksrabenpferd wieder mit nach Hause nehmen; er hat erstmal 6 Wochen Boxenhaft sowie Medikamente für schlappe 200 Öre verordnet bekommen; seine Chancen lagen lt. Klinikdoc bei 95 % dass er wieder wird.

Der arme Waterloo war die ganze Zeit wirklich nur in der Box (Paddockbox), zum Putzen und Tüdeln hab ich ihn anfangs nur direkt vor seiner Box angebunden. Nach der Halbzeit (das Hinterbein sah auch endlich wieder aus wie ein Pferdebein und nicht mehr wie ein Elefantenbein) sind wir auch bis zum Putzplatz (vielleicht 20 Meter die Stallgasse runter) gegangen.

Wann ich dann wieder angefangen hab ihn zu führen und auf die Weide zu stellen weiß ich jetzt nicht mehr; am 1. September bin ich aber definitiv schon wieder ausgeritten (im Schritt).



Zitat
Zitat von: ***
Es wurde kein Ultraschall gemacht. Er meinte das könne man auch noch später machen. Jetzt akut würde es keinen Unterschied in der Behandlung bringen.

Das ist soweit richtig: außer Boxenhaft kann man nix machen. Ich fand es aber damals schon beruhigend zu wissen, dass der Riß an günstiger Stelle liegt und mein Pferd eine 95 %ige Chance hat.

Zitat von: ***
Er belastet das Hinterbein mittlerweile auch voll, kann wohl den Fuß heben, ohne das da der Huf irgendwie rumschlackert. (Wir waren uns gestern nicht mehr ganz sicher, was nun eigentlich noch an Bewegung möglich sein müsste.)

Die ersten paar Tage waren ganz gruselig; Waterloo konnte gar nicht belasten, das Bein hing irgendwie nur dran, wie gar nicht zu ihm zugehörig. Das Laufen klappte dann relativ schnell wieder, mit einem ganz eigenwilligen Gangbild - ich kann es jetzt nicht in Worte fassen aber wenn man es einmal gesehen hat vergisst man es so schnell nicht wieder (der Klinikdoc hat ihn keine drei Meter laufen sehen und hatte die Diagnose).
Ganz typisch ist auch, dass man Knie und Sprunggelenk getrennt voneinander beugen kann.

Zitat von: ***
Heute fängt der Muskel zwischen Knie und Sprunggelenk nun an, geringfügig dicker zu werden.

Das war bei meinem auch so: nach ein paar Tagen wurde das Bein dick und dicker bis es nach der Halbzeit der Boxenhaft wieder abschwoll.

Weiterhin alles Gute für dein Pferd.



Zitat
Zitat von: ***
meine TÄ meinte bei Rücksprache mit Ihr gestern: "Die Möglichkeit, bei gebeugtem Knie das Hinterbein gerade nach hinten auszustrecken, wobei die Achillessehne sich in Wellen legt, ist so typisch diagnostisch, dass es keine Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung braucht."

Stümmt, so hatte man es mir auch erklärt und gezeigt – wobei der Doc sich ja schon sicher war als er Waterloo nur hat reinkommen sehen. Ich unterstelle ihm jetzt einfach mal, dass er mit dem Ultraschall nicht einfach noch mehr Geld rausschlagen wollte sondern nach den Erfahrungen, die er bereits mit diesem Pferd (geboren im Sternzeichen der Abrissbirne und des Unglücksraben ) gemacht hat, mit dem Schlimmsten gerechnet hat und auf Nummer Sicher gehen wollte. Und für meine Nerven waren die US-Bilder auch gut und wichtig

Die teuren Medikamente... Das eine (richtig teure) hatte ein Kliniketikett; stand irgendwas drauf von Rekonvaleszenz nach Gelenks- und Sehnenerkrankungen und therapiebegleitend, das andere war das hier: http://www.vetvital.com/index.php?produc...don-flex-liquid (OK, nicht wirklich Medikament). Traumeel hatte man mir damals in der Jagdreiterbox auch empfohlen.
Ich vermute mal, dass die ganzen teuren Mittelchen hauptsächlich fürs Besitzergewissen und die Kassen der TÄ und Hersteller taugen - aber irgendwann ist man echt so weit dass man nach jedem Strohhalm greift (wie gesagt, Herr Pferd war gerade mal wieder in Rekonvaleszenz als er den Crash hatte). Ich war echt so weit, dass ich ums Walpurgisnacht- oder sonst ein Feuer getanzt wäre oder tote Ratten beschwört hätte wenn ich nur die leiseste Hoffnung gehabt hätte dass es gegen permanentes Unglücksrabentum und/oder kaputte Pferdebeine hilft.
Das Bein habe ich dann noch, als es so dick wurde, auf eigene Faust mit Percutin-Paste eingekleistert.



Alles Gute für dein Pferd *ganzfestdieDaumendrückt* - bei meinem Waterloo ist's wieder geworden.

#14 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Ulli Lewiss 18.09.2012 21:42

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Danke Waterloo für deinen Bericht - das tut gut.
Gestern war Ulli nicht so gut drauf, eher etwas träge und zurückhaltend. Ihr Sprunggelenk war auch an etwas angeschwollen. Habe sie mit Tensolvet einmassiert.
Heute war sie wieder besser drauf, das Sprunggelenk ist in der Beugefläche nach wie vor etwas angeschwollen und sie läuft sehr bedacht aber sie belastet das Bein zu 100%. Weil es Heute den ganzen Tag über geschüttet hat und ihre Regendecke noch nicht da ist, gab es warmen Mash zum Abendbrot - ihre Leibspeise. Während ich abgeäppelt habe ist sie dann zu mir gekommen und hat mir ihren Hintern zum kraulen hin gehalten. Es muss ein komisches Bild hjergeben wie ich hinter ihr stehe und ihre Ar***backen kraule und massiere. Aber wenn es gut tut, way not? Hauptsache sie wird bald wieder gesund.

[ Editiert von Ulli Lewiss am 18.09.12 21:44 ]

#15 RE: Musculus fibularis tertius- Abriss von Ulli Lewiss 24.09.2012 21:38

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Pferde bzw Ponies können echt fies sein. Seitdem Ulli "gehbehindert" ist, meint das Pony (Welsh A- Stute) in der Rangordung aufsteigen zu wollen und sie hat Ulli ganz schön geärgert und immer wieder vom Futter und vor mir vertrieben. Am Freitag war es so schlimm dass Ulli nur noch hektisch versuchte auszuweichen bis sie irgendwann auf der kleinen Koppel umher galoppierten. Natürlich war Ulli danach wieder richtig lahm... ganz toll!! Ich hasse diesen Teufelchen!!
Also musste mein Männe wieder ran und die Koppel wurde halbiert. Nun wohnt Ulli links und Lilly rechts - und alles ist wieder gut. Das Bein ist nicht merklich geschwollen, wird aber nach wie vor kaum gebeugt. Allerdings scheint Ulli damit klar zu kommen - das wälzen klappt aufjedenfall wunderbar und auch sonst so wird alles wie immer gemacht.
Mittlerweile glaube ich dass unser Unfall eine Folge von Rückenverspannungen war. Jetzt wo es wieder dauerregnet ist sie total empfindlich an der gesamten Rücken und Kruppenmuskulatur. Ich hätte es wissen müssen...

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